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Oregon, die Westküste, verzauberte Welt

 

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200 Km etwa fahre ich von Seattle, bis ich bei Astoria den Staat Oregon erreiche.  Dann geht es weiter an der Nordwestküste Orgeon’s entlang auf der 101.

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Washington war bis hierher schon entspannend nach den Städterummel, doch was dann zu sehen und zu erleben ist, übertrifft das bisherige. Zumindest was die Landschaft angeht.

Immer mehr wird diese Küste zu einem verwunschenen Traumland, das Licht des Pazifik, scheint golden und silbern zu glänzend in jeder Farbe, die die Landschaft bietet.

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Eine Seite Ozeanküste, andere Seite Wälder ohne Ende, um die Orte herum auch mal Felder und Höfe.

Es ist unbeschreiblich, alles was ich hier schreibe bleibt ein kläglicher Versuch, diese verzaubernde Landschaft in Worte zu fassen. Verzeiht mir, denn der Versuch muss, angesichts dieser Pracht scheitern.

Die Fotos erfassen es leider ebenfalls nicht!

Jeder Seitenweg gibt neue Blicke frei, verlockt ihn zu erkunden.

Zu fahren und sich sattzusehen, das ist unmöglich.

In naher Ferne weht ein durchsichtiger Dunstschleier vom Ozean her übers  Land, der sich beim Näherkommen in eine lichte, farbenprächtige, immer ein wenig unwirklich erscheinende, Landschaft verwandelt.

Buchten mit riesigen Steinen, mal mit Buschwerk mal mit Bäumen bewachsen, oder auch der blanke Felsen. Bizarre Felsen, dann wieder breite, lange Sandstrände, je nach Gezeitenzeit. Die Wälder,  Laub und Nadel gemischt, das Laub hellgrün, durchscheinend,  wie bei uns im Mai, schon hie und da mit einem gelbroten Rand, der herbstlich anmutet. Alles ist vom Sonnenlicht, Wind, der hier recht kräftig weht vom Ozean, durchtränkt.

Jeder Weg verlockt näher zu kommen, überall hinein zu fahren und zu schauen es ist wie ein Sog. Hier fahre ich hinunter zu einer Landzunge, dort mache ich einen Umweg um eine kleine Strasse direkt an der Küste zu erkunden, da ein Cap, dort eine Flusslandschaft. Das Licht des Pazifiks begleitet und verzaubert. Verändert sind an diesem Küstenstreifen die kleinen Örtchen, denn auch diese sind  hier wie Märchenwelten, fern von Tourismus und  Rummel.  Hier will ich bleiben und doch lockt, das Kommende ebenfalls, denn es scheint immer noch schöner zu werden. Ich bin fasziniert, ja in einer Art Trance, völlig verzaubert von dieser nie gesehenen, allenfalls mal geträumten Landschaft.

Es ist ein Elfenland, voller verzauberter Winkel und Buchten, Cap’s und Wäldchen, Steinen im Meer, Rauschen und Wogen, Wellen und Sand. Alles in einem glänzenden, strahlenden Licht. Einfach unvorstellbar.

Schließlich fahre ich doch weiter, entlang, entlang der 101, bleiben ist nirgendwo, geht mir durch den Kopf, es ist ein höchst ambivalentes Gefühl, das Elfenland verlassen oder kommt noch mehr  davon ?

Dann kommt die Realität, ich muss mir nun bald einmal einen Schlafplatz suchen, es ist inzwischen schon nach 17:00h , ach du meine Güte, die Touristinfo hat schon geschlossen, es gibt nur wenige Hostels in Oregon.

Dann Newsport, eine mittelgroße Stadt, nein, nein, nein, da will ich nicht hin, bloß keine Stadt, dann ist die Stimmung dahin. Aber was tun wo finde ich was zum Schlafen?

Ach, ich schaue mal in den kleinen Orten nach diesem Newsport, da kommt noch Yachats, ich fahre und fahre,  jetzt ist ein kleiner Wald zur Rechten, mit hie und dort einem Haus, was sage ich einem Chalet. Da schau her, da ist eine Lodge, das ist es, das wäre sooo schön, wenn das erschwinglich wäre, da will ich hin, da muss ich hin.

Ich fahre zurück und begebe mich wieder in ein Traumland. Verzagt denke ich nun, da bekomme ich sicher nichts, und wenn, ist es unbezahlbar.

Das ältere Ehepaar,  ist sehr verständnisvoll, freundlich, hilfsbereit, hat aber kein Zimmer für mich. Sie versuchen etwas in der Umgebung zu bekommen. Doch die sind alle entweder voll oder sündhaft teuer, 120, 140, 170 $. Ich winke ab und sage ich möchte ihre Zeit nicht vergeuden.

Sage ich könnte auch im Auto übernachten wenn ich nur hier bleiben könnte und bei ihnen duschen dürfte, denn ich hätte mich beim ersten Blick in diese Gegend verliebt, das stimmt wirklich. Wer mich kennt weiß, ich neige hinsichtlich dieser Dinge nicht zu Übertreibungen.

Doch es scheint hoffnungslos.

Ich hab ja keine Decke, kein Schlafsack, es wird sicher nicht warm genug sein, denn der Pazifik windet recht stürmisch heran.

Dann….. was reden die da, flüstern sich etwas zu.

Plötzlich sagt sie, ja eventuell hätten sie noch einen Raum, der wäre aber noch nicht ganz fertig, er baue noch am Balkon, den könne ich nicht nutzen. Sie würden da zur Zeit duschen, sie müssten nur aufräumen. Sie beide würden dann die Dusche vom Nachbarhaus, da wohnt sonst ihr Manager, nutzen können.

Sie will es mir erst zeigen, ob ich wohl damit einverstanden wäre.

Wieder glaube ich zu träumen, das kann doch nicht wahr sein, großer Raum, Queensbett, Couch, zusätzlich, Miniküche für’s Frühstück, Badezimmer, alles da. Das beste ist eine riesige Schiebetür über eine Wandseite mit dem freien Blick zum Ozean, der nicht weit weg, sein Rauschen gut hörbar bis hierher schickt. Ich bin verzagt.

Ja, aber zu welchem Preis?

Wieder flüstern die Beiden, dann…… sagt sie, weil ja der Balkon nicht zu nutzen wäre nun für 50,-$.

Das muss ein Traum sein.

Ihr glaubt es nicht, eine Suite, direkt am Ozean, mit allem & vom Feinsten, zu diesem Preis, ich glaube ich träume tatsächlich.

Ja, gerne, ich fahre zum Essen, nach einer Stunde alles fertig für mich, zahlen, ach morgen, das reicht.

 

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In einem seligen Zustand gehe ich zum Sonnenuntergang zum Ebbe-Ozean, laufe dort barfuß, mit den Möwen um die Wette bis die Sonne im Meer versinkt, den fast menschenleeren Strand so 7-8km entlang, wie von Sinnen, sinke ich dann mit Meeresrauschen im Ohr und dem Bild der Wellen im Kopf, in den Schlaf. Vom Rauschen des Meeres werde ich nach süßen Schlaf wieder geweckt.

 

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Ist nun Flut oder DSC_0930Ebbe, egal!?   Die Füsse müssen das Wasser fühlen, leider sieht man es nicht.

Ich bin nun endgültig zum Glückspilz mutiert, völlig ohne jedes putschende Mittel; außer der Natur, sie ist die Größte!

Die “Wayside Lodge”, liegt einige Km vor dem Ort Yachats, von der 101 zum Meer hin in einem Wäldchen. Die Zimmer kosten normalerweise so um die 90.$. An diesem Tag, ich glaube sogar das hätte ich gemacht. Doch so bleibt es ein Elfenland.

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Loreen, die Frau des Hauses und David ihr Mann, geben mir noch einige Tipps mit auf den Weg, denn diese Gegend ist ideal zum wandern. Sie hat den höchsten Berg der Westküste, sie hat auch wunderschöne Wälder und, und und.

Loreen meint, der jetzt kommende Küstenstreifen sei überhaupt der Schönste.

Ich fahre weiter. Was mag das gesehene und erlebte noch übertreffen?

Jetzt gieße ich doch ein klein wenig Wasser in den Wein.

Yachats, wo ich am Abend vorher schon gegessen habe, Wildlachs mit Fritten, die hier Chips heißen, beides o.K., aber was für eine seltsame und simple Kombination mit diesem schönen Wildlachs, außerdem sündhaft teuer. Der Einfallsreichtum beim Kochen ist hier äußerst begrenzt. Wie kann man Wildlachs so “verschlimmbessern”. Der hätte besseres verdient.

Doch beim Tee wird gefragt ob ich nochmal Wasser möchte, das ist wieder schön. Beim Essen hört hier, in den USA, das träumen auf. Doch da will ich nicht hin, dieses Fass auf zu machen wäre völliger Unsinn.

Ich sage nur eines, Ceta & TTip müssen verhindert werden. Alle die dies lesen bitte ich darum daran mitzuwirken. Es gibt dazu eine sehr starke Bewegung, schließt Euch alle an bei: https://www.campact.de/

Yachats, liegt in einer Bucht, es fließt eine kleiner Fluss  eingebettet in Bäume und Büsche, breit in den Ozean. Dann folgt wahrhaftig eine wunderschöne Wegstrecke, dicht am Meer jedoch recht hoch darüber, bizarre Felsformationen, die sich auf der Landseite als bewaldeter Gebirgszug zeigen.

Zu diesem höchsten Berg muss ich fahren, den darf ich nicht missen. Da kommt der Abzweig, durch dichten Wald, nach oben. Dort ein  Rundweg zu den schönsten Aussichtspunkten, fantastische  Blicke auf die, von Steinskulpturen gesäumte Küste, die der Ozean schäumend umspült, an denen er sich abzuarbeiten scheint, aus denen er wohl weitere Sandstrände machen möchte, die auch hier und dort zu sehen sind. Aber die Erde begrenzt das Meer, ob als Fels oder als Sand.

 

 

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Hier zu wandern muss ein besonderer Genuss sein. Denn auch hier zeigt sich wieder das Pazifik – Licht und taucht die Landschaft in ein dezentes Glitzerkleid.

Doch ich sollte weiterfahren, denn die Strecke bis nach Los Angelos ist noch beträchtlich,  schwer einzuschätzen, wie sind die Straßenverhältnisse, wie das Verkehrsaufkommen. Zu gern wär ich noch geblieben.

Doch die Landschaft belohnt, sie ist weiterhin wie ein Märchenbilderbuch, noch viele Meilen. Ich weiß jetzt auch wo Medocino liegt, wenn es nicht schon einen Schlager gäbe müsste man einen Song erfinden, so schön ist dieser Landstrich.

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Dann, zunächst ganz unmerklich, verändert sie sich das Bild. Ein anderes Licht, kaum noch ein glänzen, die Wege werden breiter, die Flussläufe flacher, es kommen nun mehr Felder, Farmen, weniger Felsen im Ozean, breite lange Sandstrände, an denen Leute, oft mit Hunden, laufen.

Doch bald wechseln die Bilder, plötzlich sind gelbe, hohe  Dünen zu beiden Seiten der Straße, manchmal mit Bäumen, dann wieder mit Gräsern bewachsen, dann hohe gelbe Sandberge, Seen, ein Fluss der parallel zum Ozean entlang einer Sanddüne  fließt, phänomenal.

Wald, Wald und nochmal Wald, viele Nadelbäume, dann wieder gemischt mit laubtragenden Gewächsen. Die Bäume auf der Seeseite hat der Wind, wie eine gegeelte Elvis Presley-Locke, gleich einem Vordach, über den Weg geschoben.

Die Orte eher unspektakulär, überhaupt hat die Architektur entlang der Küste nie den Wettstreit  mit der Natur angetreten, wohl wissend, dass sie diesen   -haushoch- verlieren würde.

Doch nun wird es höchste Zeit um ein Schlafplatz zu suchen. Schon zwei Abende dachte ich jetzt muss ich im Auto schlafen. Doch heute scheint es wahr zu werden. Ich habe nichts finden können, alles ausgebucht. Weiterfahren, dazu ist es bereits zu spät. Beim HUMBUG-Mountain  so heißt der tatsächlich, fahre ich zu einem Campingplatz und schildere mein Problem. Ja, ein Platz gibt es noch, doch das Problem – ohne Schlafsack- wurde nicht verstanden. Meine Idee war  sowas wie eine kleine Hütte, nein es ist eine einfacher Platz und als ich dort auf dem weitläufigen Platz unter großen Bäumen ankomme,verhandelt grade eine Paar mit dem “Host”, ist das ein Platzwart (? ) der mir den Platz zugesagt hatte, die möchten diesen auch haben. Doch die Frau ist sehr praktisch veranlagt, zaudert nicht lange, spricht mich an und sagt wir können doch beide dort stehen, zwei Auto’s ein Zelt, ist doch kein Problem.

Ehe ich das ganze gecheckt habe stehen wir beide auf dem Platz. Sie regelt alles. Ich zahle nur 7,00$, statt 17 da ist schon ein Anteil an Holz dabei, denn später wird ein Feuer entfacht. Sie heißt Kathlynn, Betonung auf lynn, er ist William und beide sind erst seit ein paar Tage zusammen, hatten aber schon einmal eine Liäson, jetzt ein gemeinsames Wochenende auf dem Zeltplatz um zu schauen wie es geht, sagt sie als er es nicht hört.

Jedenfalls geht bei ihr alles blitzschnell, kein langes Federlesen, nach kurzer Zeit kenne ich die halbe Familiengeschichte und sie hat auch nebenbei einiges von mir erfragt. Sie weiß ich muss nochmal in den Ort, denn der Schlafsack fehlt. Kein Problem, sie haben noch einen, für den Notfall und der ist jetzt. Ehe ich mich versehe zeigt sie mir wie ich im Auto am Besten ein Bett baue in den Kofferraum hinein, so wie sie es bei ihrem Honda macht. Sie legt hier noch eine Decke und dort noch ein Kissen, alles aus ihrem Auto hin, so damit ich es gemütlich habe. Was hätte ich wohl getan ohne diese Frau, ohne einen Schlafsack. Und die beiden freuen sich, dass sie noch einen Zeltplatz bekommen haben, den hätte wohl ich sonst gehabt und völlig ohne Equipment.

Er macht alles andere, er baut das Zelt auf, bereitet die Luftmatratze, das Feuer, das Bier, die Zigaretten für den Abend vor. Inzwischen hat sie den Kontakt zum Nachbarzelt gemacht wo es jetzt wohl ähnlich geht wie mit mir. Es ist interessant, später sitzen wir alle beim Feuer, sie erzählt, das der Großvater aus Deutschland kommt und sie so gern da mal hin will, aber von der Westküste nie weg kam. Nah dann wird es doch Zeit, denn sie ist auch nicht mehr die Jüngste und der Kontakt mit mir kommt ihr gerade recht. Sie will mich besuchen. Eine erfrischende  Begegnung, am nächsten Morgen sagt sie noch, nachdem sie meine dünnen Zopf entdeckt, ich sei eine verrücktes Weib, aber o.K.

Das war so ziemlich genau das Gegenteil vom Vorabend.

Am  nächsten Morgen geht es früh auf Fahrt und weiter entlang der  Küste.

Bald säumt hoher, dickstämiger Redwood-Wald den Weg. Wie riesige Elefantenstempel wirken diese dicht neben der Strasse stehenden mächtigen Stämme, deren grün nur sichtbar wird beim Hochschauen. Dunkel ist er, selbst der strahlende Sonnenschein dringt nur hie und da mal durch, viele Kilometer begleitet er die Fahrt.

Dann wieder  öffnet sich die Landschaft, Flüsse und Bäche von den Hügeln, die jetzt runder sind, wie Heidelandschaften anmuten, mit schon verdorrten Gräsern und tatsächlich, da wächst auch das lila-violette Heidekraut. Das erinnert an die Wanderzeit in der Drover Heide, wo gerade jetzt die Heide so reichlich erblüht.

Buchten und  Cape’s wechseln sich ab, die Landschaft bleibt spannend bis zu dem kleinen Ort Trinidad, den schaue ich mir an.

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Treffe beim Suppeessen ein junges Paar, die mir gleich helfen eine Unterkunft im nahe gelegenen  Arcata zu finden. vielleicht treffen wir uns morgen, sie möchte mir was zeigen in der Umgebung

Nur 7 Meilen weiter liegt die Stadt Eureka, für die die schauen möchten wo da liegt.

Ein Hostel das ” Redwood Lily” , gemütlich und gut ausgestattet.

http://redwoodlily.com/activities.php

DSC_1037 DSC_1021                                       Arcata liegt in einer Vogelschutzbucht mit reichlich erntereifen süßen Brombeeren zwischen den Feuchtbiotopen, viel Öko hier!

Nun bin ich schon einige Meilen in Kalifornien. Es sind noch 320 Meilen bis San Franzisko.

Die Westküste ist unglaublich vielfältig, bizarre Felsformationen,  Kunstwerke  der Natur, vom tosenden Ozean umspült, sind Wegbegleiterinnen und veranlassen immer wieder anzuhalten und zu bestaunen. Sie wechseln mit weiten oder ganz engen Fluss oder Bachtälern, die hier Creek heißen. Die Landschaft zum Land hin, mal Steilwand, dann wieder weite, Farmen manchmal Kühe, auch mal Pferde, mal ist es grün, dann wirkt es wieder heideähnlich.

Hänge  gelb, braun, trocken, die Kühe fressen kein Gras, sie fressen das Heu gleich von der Weide. Die Bauern haben das Heumachen gespart.

Steinige, steile Hänge, mit wenig grünen Büschen, die wie die Macchia in Ländern des Mittelmeerraumes duften. Dann wieder gelbe Wiesen mit Bäumen, die an Olivenhaine in Griechenland erinnern. Erstarrte satt gelbe Sanddünen, die von den Ozeanwinden wie Faltenröcke geformt sind und die grüne Büschen wie Hauben tragen, wunderschöne Farbspiele.

Meilenweit kahle Hügel zum Land hin und steil abfallendes, felsiges  zum Meer wechseln zu einladenden Sandstränden, mit  schäumenden Wellen blauen Meeres. Dann wieder Wald, der Redwood begleitet immer wieder. mit seinen dicht stehenden, dicken, schwarzen  Stämmen direkt an der Strasse, diese ist dort sehr schmal, Achtung langsam fahren.

Jetzt strömt eine Wolke betörenden Duftes ins offene Fenster, ich mag den Duft, es ist der Eukalyptus, eben fahre ich durch einen solchen Baumbestand. Manchmal wird sie trist, die Landschaft, staubig, grau, die Bäume und Büsche sind dunkelgrün, schwarzgrün, braungrün, graugrün, die Erde ohne jeden Büschel an grün nur vertrocknetes, dann plötzlich eine pinkfarbene Lilienblüte am Wegesrand mitten aus dem braun, noch eine, noch eine, ganz viele. Immer wieder sind diese erstaunlichen Lilien, die offenbar wild wachsen und aus der trockenen Erde hervor sprießen, zu sehen.

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Auch eine orangefarben, kerzenartige Blüte, die bei uns nur  im Gartenmarkt zu finden ist, steht am Wegesrand.

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Die Strassen sind der Landschaft angepasst, nicht umgekehrt, mal gehts rauf ,dann wieder runter, in die Flusstäler hinein und wieder heraus, es ist unbeschreiblich was diese Küste an Schönheiten und Besonderheiten aufzuweisen hat.

Der nächste Stopp ist eine Herausforderung, ein kleiner Ort, ich komme viel zu spät dort an, fast ist es dunkel, ch dachte grade noch geschafft, muss dann fragen, ein Mann zeigt mir auf dem Handy wo das ist, meint noch er kann schlecht Karten lesen, aber es seien noch 7 Meilen in den Wald hinein. Das bestürzt mich doch ein wenig , im Dunkeln was finden ist nicht meine Stärke. Ich suche und suche, und suche, zum Glück habe ich ja den Kompass, ob es was hilft?

Immer weiter in den Wald hinein, kein Schild, kein Haus, kein Licht mehr, nirgends, da zwei Whitetail Hirsche, das ist schön, doch wo ist das Hostel, dann bin ich am Ende der Strasse, nix mehr, doch da steht eine Auto mit offene Türe, eine Frau, ich kann fragen, sie sagt mir, das ich an dem Abzeig vor 2 Meilen vorbei gefahren bin, nah immerhin.

Todmüde komme ich um 21:30h dort an, da kommt noch jemand, der auch lange gesucht hat. Ich falle ins Bett und schlafe wie ein Bär im Winterschlaf, jedenfalls stelle ich es mir so vor.

Mitten im Naturschutz- und Wandergebiet, ein uriges Blockhaushostel., natürlich ohne internet. Am kommenden Tag bin ich erschöpft, das war zu viel, dies Nachtfahrt mit ungewissem Ende, daher belasse ich es bei einem Spaziergang von ein paar Km mit einem Mittagsschlaf in den Dünen am rauschenden Meer.

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Am nächsten Tag, kurze Fahrt bis nach Pescerado, doch die Fahrt nach San Franzsisko und über die Golden Gate Bridge, da bin ich neugierig und auch ein bisschen aufgeregt, wie ich das wohl schaffen werde durch die Stadt?

Doch die Aufregung war umsonst, kein  Problem an dieser Stelle, wie gewünscht.

Dann lange Stadtautobahn an den Vororten entlang, bis schließlich wieder offenes Land in Sicht ist.

Das Hostel ist in einem bzw. neben einem alten Leuchturm in den Nebengebäuden unterbracht auf freier Strecke der Ort ist 7 Meilen entfernt,ein Hotspot, viele Leute besuchen diesen,  denn dort gibt es Seelöwen  und -löwinnen in freier Natur zu sehen. Auf einem Felsen vor dem Leuchtturm aalen sie sich, chillen ( ?))wie man auf neudeutsch wohl sagt und spielen im Wasser .

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Mit dem Fernglas ein entspannendes Erlebnis, diese Viecher bewegen sich selten. Dort werden auch öfter Wale gesichtet. Nun ja ich werde wohl doch noch warten müssen, als ich dort schaue ist nix zu sehen..

 

Suchbild, die weißen Flecken sind die ee-Löwinnen.

Nun kommt die letzte Etappe auf dieser 2500 km langen Küstenfahrt.

Nochmal an der Küste sehe ich dann Seeelefanten in ihrem natürlichen Umfeld. Die riecht man auch weithin, obwohl sie sich ja öfter im Wasser aufhalten.

Merkwürdige fettleibige, unförmige Tiere, die man weithin riecht, obwohl sie doch dem Wasser so nah sind.

In die große Stadt hinein, schon wieder dunkel als ich endlich in Santa Monica ankomme. Die Küstenstraße 1 ist hier 4 spurig, ich weiß nur ich muss bei Broadway links und dann rechts in die 2the. natürlich finde ich das nicht in diesem Lichtermeer, upps, da bin ich auf dem Hightway Nummer 10 der zum Flughafen führt, durch Santa Monica hindurch, schnell wieder runter, dann muss ich hier halten  und fragen, die genaue Adresse hab ich auch nicht aufgeschrieben, dann hilft ein junger Mann auf der Strasse mit seinem Googlemaps und siehe da, ich bin nur 500m vom Hostel entfernt.

Heute zum ersten mal im Pazifik schwimmen, Spaß, Spaß, Spaß!

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Sonne satt, schäumende Ozeanwellen, auf den flachen Sandstrand  heranrollend, schwimmen ist nicht einfach, aber immer weiter in die Wellen hineinlaufen  ist schon riesig. Ich bin erfüllt von diesem Ozeantag, mehr davon wär jetzt wirklich fein.

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Ja, ich bin oft zu blauäugig, sollte ein bisschen besser vorplanen. hab ja noch viel Zeit zu lernen, es sind erst 6 Wochen und etwas mehr um.

Nur Bruchteile von dem was tatsächlich zu sehen war konnte ich hier erzählen. Diese Küste in 12 Tagen  erkunden zu wollen, ein sehr ambitioniertes Vorhaben, das nur bedingt gelingen konnte.

Wie sind die Wegstrecken, wo will bleiben und genauer schauen, wie sollten die Etappen geplant werden, doch wer weiß das schon vorher?

Auf jeden Fall lohnt es sich di

ese Westküste noch viel intensiver  zu bereisen, wenn ich nochmal 4 -6 Wochen Muße und die Mittel  habe, dann vielleicht  nochmal.

Morgen geht es schon wieder auf große Fahrt, in die Nationalparks, zum Gran Canyon und nach Las Vegas, in der Gruppe, im Zelt schlafen und  Wandern.

Was wird das werden ?

Gerade sitze ich in der Lobby des Hotels wo sich die Gruppe in 3 Std. treffen wird.

Neugierig,  schon?!

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Quelle: https://www.e-recht24.de

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