Kalifonien (k)ein Paradies?!

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Wie komme ich dazu diese Frage überhaupt zu stellen?

Thja, das kam so:

die Kontraste der Naturparks sind so drastisch wegen der Reisezeit. Das erfuhr ich von einem Grand Canyon Reiseleiter, von Erik mein Sitznachbar im Bus nach LA.

Erik, ein dynamischer Mittfünfziger, drahtig, gut aussehend und vielseitig interessiert,  seine Passion ist der Grand Canyon. Er lebt, mit kleinen Unterbrechungen, in der Wildnis. Führt Gruppen mit Zelt und Gepäck, Essen, Trinken ect. , in die Tiefen des Grand Canyon. Eine spannende Geschichte, die er zu erzählen hat.

Doch das ist noch nicht alles.

Geboren in Kalifornien und dort sozialisiert, wenn man das so nennen möchte, sagt er, steht er diesem Land sehr kritisch gegenüber. Er sagt es sei eine Art Hassliebe, die ihn mit diesem Land verbindet, das mit seiner Natur umgehe als habe es noch eine 2.im….

ja, kennen wir.

Wir sprechen über die Schönheit der Westküste und die Naturparks, davon berichtete ich im letzten Beitrag. Ebenso über die vielen dunklen Seiten, die er mir noch drastischer klar macht, als ich sie selbst sah.

Da ich gerade ca. 2000 Meilen mit Bus und Zug von San Franzisko nach LA , durch das Inland gefahren bin, hatte ich Gelegenheit, alles was er sagt, mit eigenen Augen zu sehen.

Doch zunächst San Franzisko. Eine schöne Stadt, allein die Lage an der Bay mit den unterschiedlichen Häfen, die Gefängnisinsel Alcatraz, die golden Gate Bridge, die die Bay Nord-und Süd verbindet und daher eine wichtige Verbindung ist. Die Stadt liegt auf 13 Hügeln, die Strassen ein einziges auf und ab, das der Stadt den besonderen Charakter gibt. Es gibt viele wunderschöne, gepflegte Parks, viele Bäume entlang der Strassen, grün für Hunde, also ausgewiesene Hundewiesen, zum Spielen und mehr. Sie hat Außenbezirke mit schmucken Einfamilienhäusern,  die Wand an Wand gebaut sind und alle etwas anders aussehen. dann die “Painting Ladys”, eine Häuserreihe wie sie schmucker kaum sein kann.

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Doch auch eine Stadt in der 8000 Obdachlose, die sich im wesentlichen auf der Hauptgeschäftsstraße der Marketstreet aufhalten und leben. Sie haben auch hie und da Zelte aufgebaut. Doch meist schlafen sie in Eingängen, unter Brücken und unter Gebäudevorsprüngen.

Das milde Klima und nie niedrige Nachttemperaturen, lockt wohl  Obdachlose aus allen anderen Teilen USA’s an, erzählt der Taxisfahrer.

Obdachlosenzeltstädte  sah ich in jeder Stadt, selbst in Kanada. Doch nirgendwo so drastisch wie hier.

Das ist ein “Stachel im Fleisch”  dieser Stadt, aber auch ein Spiegel, die Bäume wachsen nicht in den Himmel.

Es führt dazu, dass die Innenstadt, ständig nach Urin riecht, dieser Geruch mischt sich dann ab spätestens 11:00h, dann beginnen die Leute dort zu “lunchen”, mit dem oft nicht frischen Frittierfettgeruch, der überaus zahlreichen Gastronomiebetriebe und Schnellimbisse. Diese Duftmischung umschwebt die gut gekleideten Bussenispeople, sowie alles Volk, ebenso schick wie unkonventionell, das sich dort durch die schicken Läden  shopt und flaniert.

Zu all dem fällt auf, das Umweltbewusstsein. Besser gesagt das höchsten rudimentär vorhandene Bewusstsein für Ressourcen.

Mindestens jeder 2. Mensch, begegnet einem mit einer Plastikschüssel und einem Papp- oder Plastikbecher, in der sich Mittag -oder Abendessen und das Lieblingsgetränk, was immer das sein mag, befindet, wo immer diese Mahlzeit dann eingenommen wird. Die Berge an Wegwerfgeschirr nur dieser Stadt müssen gigantisch sein.

Dabei höre ich, das San Franzisko Vorreiterin sei im Recycling. Vorreiterin in der Müllvermeidung ist sie jedenfalls nicht.

Wäre ich böse würde ich sagen:” unter den Blinden, ist der einäugige König”.

San Franzisko leidet an akuter Wassernot, die Versorgung mit Trinkwasser ist sehr bald gefährdet. Doch was tut die Stadt um dem Pissgeruch entgegen zu wirken, das sehe ich morgens um 6:00h als ich mit dem Taxi zum Bus fahre. Riesige LKW ‘s  duschen  jeden Morgen mit großen Mengen Wasser die übel riechenden Strassen.

Wie war das noch im Mittelalter?

Da ich lowbudget reise, schlafe ich in Hostels. Diese haben tatsächlich fast überall ein Mülltrennungssystem, das ist doch schon was, denke ich.

In den Badezimmern und Küchen hängen die Anweisungen fürs Wassersparen, so weit so gut. Doch wie kann jemand kurz Duschen wenn das warme Wasser 10 Min. benötigt um in der Brause an zu kommen. Wie Wasser sparen, wenn die Toiletten 2 oder 3 Mal angeworfen werden müssen bis sie richtig abspülen. Es ist die Erfahrung von diversen Hostels, aber speziell auch  von Hotel und Hostel in San Franzisko.

In LA hatte ich nur in Santa Monica Gelegenheit, ähnliches zu beobachten.

Die Fahrt von San Franzisko nach Los Angeles durchs Land mit Bus und Zug, nachdem ich die Küste mit dem Auto bereist hatte, erschien mir sehr reizvoll.

Was sich mir dort meilenweit bot war nach der Küstenerfahrung und den genährten  positiven Erwartungen, schlichtweg ein Schock.

Riesige Obstplantagen, Monokulturen soweit das Auge reicht zu beiden Seiten, dann Meile um Meile Maisfelder, die  Maisfrüchte werden vermutlich zu Biosprit verarbeitet.

Unter den Obstbäumen, die wie künstlich wirken, da sie alle gleich aussehen, Spalierobst, darunter grauer Staub, blanker Boden. Erde ist das kaum noch zu nennen. Meilenweit kein Grashalm.

Auf den Wegen, neben den Strassen, um die flachen, wenigen Häuser, nur Staub. Es scheint alles lebendige abgetötet. Der Boden total ausgelaugt, kein grün weit und breit. Jetzt weiß ich wo das Obst, dem ich vergeblich versuchte etwas schmackhaftes ab zugewinnen,  geerntet wurde.

Es ist ein Elend was ich dem Auge und den Sinnen da an Land, an bewirtschaftetem Land bietet.

Da, etwas grünes, tatsächlich ein großes Stück saftiges grün, jetzt wird es anders, denke ich noch, als sich der Zug dem Grün nähert.

Es ist ein Golfplatz, das einzige frische grün auf der langen Strecke. Die Bäume sind sehr dunkel, schwarzgrün,staubig, zum Teil, vertrocknet, verwelkt. Das wird natürlich im Frühling anders sein, da sehen die Plantagen sicher anders aus, doch der Boden ist in jeder Jahreszeit so, das sagt auch Erik der Grand Canyon Reiseführer.

Ein Paradies ist es zu keiner Zeit.

Die Ernährung ist ein ebenso umfangreiches Thema

Supermärkte zu hauf,  erstaunlicherweise auch ein Bio-Supermarkt gibt es. Doch wie ist das Angebot?  Wenige Regale mit frischem Obst und Gemüse, in den BIO-Märkten deutlich mehr.

Doch frisches Obst und Salate in Plastikschalen verpackt, finden sich in großen Mengen in beiden Läden.

Die sogenannten “Whole Food” Läden, haben eine wilde Mischung aus Bio und konventionell Produkten. Das Einkaufen wird zu einer stundenfüllenden Beschäftigung.

Jede Menge verschiedene Chipssorten, jede Menge Gebäck in Tüten, Torten in Plastik eingeschweißt, süße Plätzchen und hunderterlei Zusammensetzung verpackt, viele Regale voll. Brot, weiß, weich, wie Marshmelows, eine klassische, amerikanische Eiweiß-Zuckersüssigkeit.

Fluffig, wie eine Schaumgummikugel in der Größe einer dicken Erdbeere.

So scheint auch das Körpergewebe der Menschen, fluffig, wackelig. Denn es finden sich sehr viele Übergewichtige, viele Fette und immer noch eine erschreckend hohe Anzahl an extrem adipösen Menschen in den Städten.

Shoppen, Essen  und Fernsehen sind wohl die liebsten Beschäftigungen im Lande.

Überhaupt scheint shoppen, das Wesentlichste. Alle weisen stets darauf hin, dass es dort oder dort etwas zu shoppen gäbe. Jede harmlose Frage nach dem Weg oder einer Sehenswürdigkeit läuft darauf hinaus, dass es dort auch was zu shoppen gibt.

Auch soll wohl ein Markenzeichen hier implantiert werden, es heißt “Product of USA”, das wird dann sicher, wenn das TTIP abkommen zustande kommt, davor sei Hugo,  auch in unseren Regalen landen.

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Weihnachten ist immer am Pier 39

Kalifornien, da sind Erik und ich uns einig, sollte nicht Vorreiterin sein für einen zerstörerischen Lebensstil, der niemanden glücklich macht, noch irgendwem nützt, außer den Produzenten. Doch diese Rolle hat es.

Er wünscht sich mehr Menschen, die eigenwillig  ihren Weg gehen, sich abwenden vom coolen,scheinbar immer gut gelaunten Mainstream.

Wir verabschieden uns auf dem Amtrakbahnhof in einem Vorort von LA, beide froh über diesen Austausch. Zwei Menschen aus völlig verschiedenen Welten und doch so viel Übereinstimmung. Er zeiht weiter in den Grand Canyon, ich zum Flughafen LA um nach Hawaii zu fliegen.

Werde ich wieder ein Land so gerne verlassen wie Kalifornien ?

Die Vorfreude auf Hawaii, fast eine Sehnsucht, ist groß, trotz erschwerter Bedingungen.

Wird Hawaii halten was, es verspricht?

 

 

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Quelle: https://www.e-recht24.de

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Angabe der Quelle (nur für diesen Absatz): Flegl Rechtsanwälte GmbH