Neukaledonien-Extratour der Extraklasse

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Der Flughafen von Neukaledonien hat nichts gemein mit den Flughäfen der Südseeinseln, er ist vergleichbar mit europäischen Flughäfen, modern, rundum proper, gut organisiert, da er klein ist lässt sich alles leicht finden. Allerdings ist er ca. 40 km von der Hauptstadt Noumea entfernt.

Als ich dort ankomme wird erst mal mein Koffer auf den Kopf gestellt. Dummerweise habe ich auf dem Einreisedokument auf die Frage ob ich essbares oder Früchte bei mir habe, angegeben ich habe zwei Süßkartoffeln mit. Dann ging es los, alles aufmachen, ausräumen, was ist das, das sind Heilpilze, es ist nur Pulver, was ist das, schwarzer Sesam, und so weiter und sofort. Schließlich war ich völlig alleine auf dem Flughafen, alle und alles war weg. Das alles wegen zwei Süßkartoffeln!

Ich steh an der Bushaltestelle, es ist 13:00h, die Sonne steht hoch und brennt, der nächste Bus kommt um 15:30h, ach nein, das hab ich übersehen, es ist Feiertag in Neukaledonien, da fährt er erst zwei Stunden später wieder, jetzt ist es. Ich erwäge mir gleich hier ein Auto zu leihen. Nein, keiner der 4 Anbieter hat ein Auto hier stehen, nur die vorbestellten PKW‘s werden dort hingebracht. Spontan, das geht nicht.

Erst mal was Essen, das schon manchmal geholfen. Das Flughafenrestaurant macht gerade zu als ich dort wieder eintreffe. Hier wird Mittagspause gemacht von 14:00-16:00h.

So jetzt kann ich nur noch ein Taxi nehmen, das wird ein Riesenloch in meine Reisekasse reißen. Ziemlich frustriert suche ich nach den Taxi’s. Vorsichtshalber schaue ich noch Mal an der Bushaltestelle, stehe dort ein Weilchen. Hin und wieder fährt ein Auto vorbei, da sogar ein Mercedeskleinbus, neu, in edlem dunkelbraun, ich schaue hinterher und denke, nah deutsches Auto hättest du nicht halten können. Nun Rucksack auf, Koffer ziehen und Tüte in die Hand, inzwischen habe ich mir ein Schnorchelset zulegt, die Flossen passen natürlich in keinen Koffer.

Da hält ein Auto neben mir, es ist -nicht zu glauben-dieser Mercedesbus, der vor ein paar Minuten vorbei fuhr. Der charmante Franzose hat eine Runde gedreht und fragt nun ob ich nach Noumea möchte, er könne mich mitnehmen. Ich hab ein Glück!!! Er bringt mich direkt vor die Türe der Auberge de Jeunesse. Wir haben sogar ein gemeinsames Thema: China, er hat in Shanghai und Hongkong gelebt für einige Jahre interessant seine Erfahrungen mit der chinesischen Medizin als Patient dort.

dsc_3385  dsc_3427  Vorbereitungen in Noumea

Noumea, die Hauptstadt, liegt auf mehreren Hügeln und in breiten Tälern. Neukaledonien gehört zu Frankreich, so finden sich hier Boulangerien mit Bagette, Crousaints und vielen süßen Teilchen sowie verlockenden Sahnekuchen. Auch aus vielen anderen Läden, lässt Frankreich grüßen. Doch gibt es daneben auch einige melanesische Geschäfte und wie nahezu überall ein asiatisches Viertel. Es ist eine wilde Mischung aus den verschiedenen Kulturen. So ist auch das Straßenbild.

Der Verkehr läuft hier rasant, auf einem perfekten Straßennetz, wie in Europa. Ein großer Teil der Einwohner scheint ein Auto zu besitzen, diese sind immer in gutem Zustand, Frauen am Steuer selbstverständlich. Das ist völlig anders als auf den Inseln Samoa oder Vanuatu. Auch in den Dörfern scheint das Auto obligat zu sein. Das verwundert schon.

In den Park’s liegen viele Melanesier auf den Wiesen. Das ist ihre Kultur möglichst oft eine Ruheposition einzunehmen. Das Wort -relaxen- muss auf den Südseeinseln kreiert worden sein, sie benutzen es jedenfalls gerne und häufig auf den Inseln, die ich besuchte.

Offenbar geht die französische Lebensart mit der melanesischen Kultur gut zusammen. Ist es ein miteinander oder ein respektvolles Nebeneinander, schwer zu sagen.

Es gibt zahlreiche Hotels an der Anse Vata, vor der Bucht liegen auch die Ilot Maitre und Ile de Canard, die mit dem Taxiboot gegen stolze 24€ besucht werden können. Mein Ausflug ging zur Ilot Maitre, von der Touristinfo zum Schnorcheln empfohlen. Zwar waren nicht die versprochenen Fische zu sehen aber am Strand konnte ich eine schöne Schlange beobachten.

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Die schönste Insel soll wohl die Ile des Pins sein. Sie ist zwar auch als Tagesausflug zu besuchen, doch ich entschied mich die Grand Terre zu entdecken, wie die Hauptinsel genannt wird und fuhr morgens um 7:30h mit einem Bus 170 Km gen Süd-Westen zur großen Lagune bei Poe.

Es fahren hier europäische Busse. Im Bus, der voll besetzt ist Sonntagmorgen 7:30h, fahren außer mir nur Melanesier, Frauen, Männer und Kinder mit. Bus diesmal also wenig spektakulär.

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Die dunkle Rinne ist ca. 200m tief und ist der Aufenthaltsort vieler Haie und der Nautilusmuschel, die sehr selten  und Symbol für diese Insel ist

Poe ist eine außergewöhnliche Landzunge, die einst Lagune war und nach und nach verlandet ist. Hier haben sich eine interessante Fauna und Flora entwickelt, die sich auf einer 3 stündigen Wanderung bestaunen lässt. Im dichten Wald finden sich Schwärme von Schmetterlingen, viele endemischen Bäume, die wurzelreichen Banyan Bäume, die zur Familie des Ficus gehören und die auf dem Muschelkalk offenbar gut gedeihen. Überraschend oder vielleicht auch nicht, in diesem Wald kann man Muscheln sammeln wie am Strand. Die einzigen größeren Tiere an Land die mir begegneten waren eine Art Truthühner. Zahl- und Artenreich sind die Vögel, die jedoch schwer zu beobachten sind.

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Eine zweite Wanderung führte mich in die Hügel, wo es mehrere Aussichtspunkte auf die Lagune gibt.

Direkt an der Lagune liegt die zweite Auberge de Jeunesse Neukaledonien. Ganz neu, schlicht, aber sehr angenehme Atmosphäre, mit einem schönen Palmengarten und direktem Zugang zum Meer.

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Strand in Poe beim Vollmond November 2016, aufgrund der besonderen Mondstellung

ist extreme Lowtide, was sehr selten vorkommt. 

Die Lagune mit dem so fisch- und korallenreichen Riff, das Ganze ist 2008 zum Weltnaturerbe erklärt worden, konnte ich nur vom Strand her erkunden.

Zu Beginn war Schwimmen und Schnorcheln verboten, denn es war dort ein gefährlicher Hai gesichtet worden. Als ich dann nach meiner Inseltour mit dem Auto wieder dort war für einen Tag, fuhr das Glasbodenboot wegen zu hohem Wellengang und starkem Wind nicht zum Riff. Ja, die Tiere des Meeres zeigen sich mir einfach nicht wie ich es gerne möchte. You cant always get wat you want….!!

Doch die Inseltour war ein einmaliges Landschaftserlebnis. Von Poe fuhr ich gen Westen um dann über die Berge nach Norden zu gelangen. Die Südseite ist recht trocken doch nur wenig weiter wird die Vegetation so üppig als sei man in einem völlig anderen Land.

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Es grünt bis an die Straßenränder, Pinien, Bambus, Kokospalmen und duftende Franchipaniebäume, die neben der Augenweide auch ein olfaktorisches Erlebnis bieten, sind vielleicht  bekannt, doch auch all das Unbekannte ist unbeschreiblich schön. Alles scheint wie ein Garten Eden, unberührt von Menschenhand genial gestaltet.

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In diesen Gartenlandschaften finden sich immer wieder kleine Dörfer, die Fribus (Fribüs) der Melanesier. Eigentlich sehr bescheidene Häuschen, die sich kaum sichtbar ganz natürlich in den dichten Wald schmiegen, als wären sie auch dort gewachsen. Wie diese Häuser Innen aussehen, wie Wasser uns Stromversorgung ist, hatte ich keine Gelegenheit zu erkunden.

An der Straße, die immer in einem hervorragenden Zustand ist, befinden sich immer wieder kleine Marktstände mit Früchten, Gemüse, Süßkartoffeln und auch Muscheln, die als Souvenier angeboten werden. Anders als auf den anderen Südseeinseln Samoa und Vanuatu, sitzen hier keine Frauen die verkaufen und mit denen sich ein Gespräch entwickeln kann, sondern alles ist mit Preisen versehen, eine Blechdose für’s Geld steht dabei.

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Gerne kaufe ich an den Ständen mein Essen ein. Selbst zu kochen macht gerade damit richtig Spaß. Süßkartoffeln sind meine Leib- und Magenspeise geworden, Mangos, Papaya, Gurken, Tomaten sind meist an irgendeinem Straßenstand zu finden. Auf dem Fischmarkt in Noumea habe ich mehrfach frischen Thunfisch gekauft und mit Zitrone und Sojasauce gewürzt roh gegessen, ein Hochgenuss. Der Thunfisch wird hier in weißen, orangefarbenen und roten Thun eingeteilt. Der weiße Thun ist erschwinglich etwas 11€ das Kilo und ganz hervorragend. Der rote Thun kostet mehr als das Doppelte, das erlaubte ich mir nicht.

Melanesier in Neukaledonien nennen sich Kanaken, das bedeutet in ihrer Sprache Mensch. Wir kennen diesen Begriff als Schimpfwort, wieso eigentlich?

Werd ich das noch erfahren!

Auf meiner Inselerkundung winkte bei einem Dorf ein junger Rastafa um mitzufahren, ich hielt an, er stieg zu und 70 km bis nach Bourail musste ich eine schier unerträgliche Körperausdünstung ertragen. Sicher nicht die Regel, doch wohl auch keine Ausnahme wie man bei einem Spaziergang durch den Kokosnusspark in Noumea erleben kann. Offenbar gibt es eine große Verehrung für Bob Marley unter den Jugendlichen. Drogenprobleme scheinen auch hier keine Seltenheit.

In Noumea ist der größte Arbeitgeber eine Fabrik in der Nickel gewonnen und verarbeitet wird. Ich erfahre, dass noch weitere Metalle dort verarbeitet werden. Es scheint die einzige Industrie auf Neukaledonien.

Von einem Farmer und Agrarpolitiker, der mich als Anhalterin mitnimmt, erfahre ich, das die Rinderzucht von ihm gefördert wird. Er zeigt mir die Limousinrinder auf der Weide, sie geben besonders gutes Fleisch und sind praktisch Bio, da sie nur das Gras auf den Weiden fressen. Doch im Gras gibt es ein Insekt, das die Rinder immer gestochen hat und großer Schaden durch die Erkrankungen der Rinder entstand. Nun hat man durch genetische Veränderungen, Rinder gezüchtet die nicht mehr erkranken an diesen Insektenstichen. Genetische Limousinrinder, praktisch Bio, so wird das gesehen, werden dann also solche vermarktet.

Bevor ich weiterfliege muss ich nochmal einen Tag in Noumea verbringen, denn das Auto kann ich nur in der Stadt zurückgeben Samstag bis 11:30h.  Danach schlendere ich zum Markt, kaufe ein paar Kleinigkeiten zum Essen, nochmal frischen Thunfisch, wer weiß wie das zukünftig mit Fisch sein wird. Da sehe ich als ich mich dem Kokosnusspark nähere ein buntes Treiben, Marktstände höre Musik aus Lautsprechern, die meinen Ohren zwar nicht schmeichelt, aber auf eine Festivität hindeutet. In der Tat, wie ich erfahre ist es ein dreitägiges Fest das Kulturelles, Produkte, Essen und Trinken sowie Musik aus Vanuatu zeigt.

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Das überrascht mich schon, denn auf Vanuatu sah ich ähnliches nie. Denn hier stellen sich die einzelnen Inseln mit ihren kulturellen Besonderheiten dar. Hier sehe ich Frauen aus Tanna in der inselüblichen Tracht und Bemalung, die dort nirgendwo zu sehen waren. Ja sie seien im Westen und der Vulkan liegt im Osten, sagt die Frau die ihre Insel dort präsentiert. Das verstärkt doch wieder den Eindruck, dass Vanuatu die Touristen wenig geschickt zu den Hotspots geleitet.

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Wunderschöne und sehr gute Produkte, mit der Sonne gewonnenes Kokosöl, feine Kräuter und Gewürze der Inseln, Handarbeiten wie Taschen und Hüte aus Naturmaterialien, Schmuck aus Muscheln und Samenkapseln sowie die typischen Skulpturen der Inseln werden feil geboten.

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 Palmblätterhut und teure Wildschweinzähne als Armband Vanuatus Schmuckstücke

Für mich ist es ein weiterer Abschied von Vanuatu. Sc

hön zu sehen, dass es geht, hier in Neukaledonien wo es vermutlich gut organisiert wird und ein Standard vorgegeben wird.

Neukaledoniens faszinierende Natur: Berge, Hügel, Sandstrände, Lagune, Wanderwege, Tauch und Schnorchelgründe, Inseln; und seine besondere Kulturmelanche, sind eine Reise wert. 

Die Extratour Neukaledonien hat sich gelohnt.

 

 

 

 

Espirito Santo – Vanuatus heiliger Geist ?

Vanuatus größte Inseln – Espirito Santo

bedeutet Heiliger Geist, dem gerecht zu werden ist nicht einfach, doch der Versuch wird wohl nicht unternommen!

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Viel unberührte Natur findet sich in der Tat auf den von mir besuchten Inseln. Die Menschen jedoch sind nur auf den ersten Blick unberührt von der westlichen Welt.

Paradiese suchen wir auf der Erde wohl vergebens.

Margret Mead fand es einst vor 100 Jahren auf Samoa, wurde jedoch einige Jahre später widerlegt.

Los geht’s, mit Toni und Shakira aus Australien, eigentlich aus Schottland und Namibia, mit ihnen flog ich von Tanna nach Vila und sie fliegen gleich weiter nach Santo .

Mit viel Glück und mit der Hilfe einer pfiffigen Flughafenangestellten, fliege auch ich gleich weiter nach Espirito Santo .

In Santo gelandet stellt sich gleich die Frage: Wie kommen wir weiter, der Bus fährt nur bis Luganville. Erst mal was essen, dann weitersehen. Ich möchte ein Auto mieten um was zu sehen von der Insel.

Luganville, eine kleine Stadt, wenige Autovermieter. Das was angeboten wird ist sehr hochpreisig, ab Mittelklasse 80 -100 € pro Tag. Kleinwagen sind nicht im Angebot.

Wie soll man die Insel erkunden wenn es keine Busse und keine erschwinglichen Mietwagen gibt? Dennoch ich versuche ein Auto zu finden das bezahlbar ist. Suche und finde in einer Nebenstraße einen günstigeren Anbieter nur 62€ pro Tag. Ich sehe das Auto und ich zweifle an der Entscheidung. Eine so alte und abgeranzte Schrottbüchse, habe ich noch niemals gesehen. Shakira macht Foto’s ich frage und schaue rundherum. Soll ich diese Kiste wirklich nehmen? Aber welche Wahl habe ich?

Also alles rein in die Kiste und ab geht es an der Ost-Küste entlang in Richtung Norden, der einzigen asphaltierten Straße der Insel. Alles in allem sind es wohl 70-80 km von Luganville der Kleinstadt, wo sich auch der Flughafen befindet, und dem letzten Ort an der Küste Port Olry.

Zuerst wollen wir die Unterkunft von Shakira und Toni suchen, es ist die Turtle Lodge. Es beginnt schon zu dunkeln als wir diese endlich finden und zum Glück ist nicht weit davon ein Hostel in dem ich mich einnisten kann.

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Dann geht es weiter am nächsten Tag zur viel gerühmten Champagne Beach.

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Sie hat ihren Namen verdient, feineren, weißeren Sand sah ich nie. Bis weit ins Meer sandiger Grund, immer ist dieser Grund durch den glasklaren, blauen Ozean zu sehen. Er ist immer so warm, dass selbst ich ohne jede scheu hineinspringen kann. Ich, die ich sonst immer ewig brauche um mich langsam an die Temperatur des Wassers zu gewöhnen. Das Schnorcheln an den Seiten der Beach bietet eine ganz schöne Vielfalt an Korallen und Fischen. Nicht der ganz große Wurf aber erstaunlich unberührte Korallenbäume.

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Es ist die Bay zwischen Champagne Beach und Port Olry, die die wunderschönsten Sandstrände hat und einige Unterkünfte in den sogenannten Bungalows. Es sind einfache Holzhütten, im landesüblichen Stil, die individuell und sehr gemütlich sind. In Port Olry sind einige Bungalows in Bäume, die sich zum Meer hin geneigt haben, gebaut. Duschen sind draußen eingerichtet, oft von Schlingpflanzen umrahmt, die dort prima gedeihen.

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Es ist alles erschwinglich, ins besondere wenn man zu zweit reist, ein extravaganter Bungalow für zwei ca. 60,-€, als Alleinreisende bekomme ich einen einfachen, aber zweckmäßigen Bungalow für 21,00€ inklusive Frühstück. Dieses besteht aus zwei Pfannkuchen, frischem, sehr schönem Obst und Kaffee oder Tee. Die Bungalows stehen auf einer großen Wiese, auf dieser sind Hühner und Hennen mit Jungen, Hähne vor allem, die den frühen Morgen 4-5 Uhr ankrähen, Kühe, stets gemächlich wiederkäuend Ruhe ausstrahlend. mit ihren Kälbchen im Schlepptau und Familie Schwein mit Muttersau und zahlreichen Schweinchen, unterwegs. Das mutet schon ein wenig paradiesisch an.

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Natürlich gibt es mehrere Hunde und eine Katze, die sich einschmeichelt und dann ganz dreist auf den Tisch springt um Essen zu erhaschen. Einmal hat sie mir tatsächlich einen Pfannkuchen gestohlen. Hier bleibe ich 6 Tage. Es ist eine Idylle. Zu mindest wenn man die kleinen Ungereimtheiten ausblendet. Doch die gibt es natürlich überall. Z.B. gibt es keinen Kühlschrank aber eine Gefriertruhe wo das Fleisch gelagert ist, diese wird auch als Kühlschrank genutzt indem sie am Morgen an und Nachts ausgeschaltet wird. Antauen, einfrieren im täglichen Wechsel, die Milch wird jeden Morgens in Wasser aufgetaut. Die einmalige Fleischqualität der eignen Tiere, wird damit doch deutlich geschmälert. Ich koche für mich selbst, das freut mich immer dann wenn ich die  Küchen näher kennen lerne.

Bald merke ich, ohne die Wirtsleute komme ich gar nicht hier weg. Denn einen Bus gibt es nur Morgens um 6:30h ansonsten den ganzen Tag nicht.

Das Auto hatte ich nachdem ich den Kotflügel mit meinem guten Hansaplast festkleben musste, am nächsten Tag zurückgegeben. Ich hatte kein gutes Gefühl weiter damit zu fahren. Zwei rote Kontrollleuchten an, der Kotflügel hängt herab, nach dem der Weg etwas schlaglöcherreicher wurde.

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Ich versuche nun meinen Plan zu verfolgen um zur Insel Malekula zu kommen. Die Fähre fährt nur einmal pro Woche am Nachmittag, sodass man dann am Abend gegen 20:00h dort ankommt. Natürlich ist es dunkel um 18:00h und auf Malekula gibt es nur zwei Orte die 24 Std. Elektrizität haben.

Nun wäre vielleicht eine Fahrt mit Cargotransport möglich. Diese schippern mitten in der Nacht los und sind in der Frühe um 3:00h dort. Man fährt mit einer Crew von ca. 12 Seemännern. „Änni get your gun…“.!

Schließlich scheint sich doch noch eine Möglichkeit zu ergeben Alicen, eine Australierin, die auch dort Urlaub macht, hat einen Kontakt sogar einen Flyer dazu. Ein Anruf und die Sache ist klar, ich kann dort auch einen Bungalow bei der gleichen  Familie bekommen. Peter und Janett werden mich zum Hafen bringen. Natürlich hat das seinen Preis, es ist ein sogenanntes Privattaxi und die Preise sind nicht fest sie werden nach belieben und individueller Einschätzung festgelegt. Paradiesisch!

O.K., alles geregelt. Entspannt schnorchele ich noch zwei Tage, sehe Korallenbäume in allen erdenklichen  Farben, große und kleine Fische  in leuchtendem neonblau, gelb-grau gestreift, oder mit einem dunklen Punkt, schwimme mitten durch einen Schwarm fast durchsichtiger Fische, die schon recht groß sind. Sie haben sicher die Größe einer Makrele wie wir sie aus den Fischgeschäften kennen. Die Form- und Farbgebung der Unterwasserwelt ist unerschöpflich, immer wieder sehe ich Neues. Dabei ist das ja nur ein winziger Ausschnitt, den ich da beschnorchle.

Am Abend falle ich müde ins Bett. Da klopft Janett an meine Tür. Sie hat Nachricht bekommen, das Schiff fährt doch erst am Abend nach Malkula. Aber der Käpt‘n bringt mich dann zum Bungalow. O.K., dann halt so. Am nächsten Morgen, grad will ich zum Strand, gibt es die Nachricht das Schiff fährt doch erst in der Nacht. Also alles wie gehabt. Dann flieg ich eben doch. Mein Budget läuft wg. der Fliegerei auf Vanuatu richtig aus dem Ruder.

Ja, reisen ist nicht nur Urlaub.

Am nächsten Tag geht es los. Am Flughafen geht mir das alles nochmal so richtig durch den Kopf. Ich fürchte es wird auf Malekula genauso weitergehen wie auf Santo. Ohne Möglichkeit sich eigenständig dort zu bewegen und etwas zu erkunden. Das kannste knicken, denke ich. Und beschließe kurzentschlossen nach Efate und Port Vila zurückzufliegen. Ich wollte doch noch zur Insel Hideaway, da gehe ich jetzt hin zum Schnorcheln, war doch eine wärmste Empfehlung.und ist nah beim Flughafen.

Gedacht und gebucht, jetzt geht’s mir besser. Entspannt kann ich am Blog arbeiten, ich hab noch 2 Stunden Zeit. Um mich herum ist Trubel, da läuft eine dicke, geschätzt 8 cm lange Kakerlake einer Frau auf den Fuß und lässt sich dort nieder, sie merkt es nicht, die Frauen die dort sitzen lachen, da wird sie aufmerksam und verscheucht diese ohne jeden Stress.  Ich stelle mir vor was das auf einem deutschen Flughafen ausgelöst hätte!

Da spricht mich eine Frau an, ob ich Mona sei? Verblüfft und überrumpelt bejahe ich. Sie sei aus Malekula und wenn ich jetzt dorthin flöge, da könnte ich dann bei ihr wohnen, denn sie sei die Frau mit den Bungalows.

Ich schüttle nur noch mit dem Kopf und sage jetzt sei es zu spät.

Wie geht das zu, erst klappt nichts mit dem Schiff, dann steht die Frau aus Malekula, einer Nachbarinsel, plötzlich am Flughafen, der doch etliche Km von Luganville und weit vom Hafen entfernt ist?!  Ich fühle, meine Entscheidung scheint richtig gewesen zu sein.

Schade ist es dennoch. Wahrscheinlich ist es sinnvoll die Vanuatuinseln zu zweit zu bereisen. Dann fällt es leichter diese Besonderheiten auszugleichen und mit Humor zu nehmen, eben eine andere Kultur.

In Hidaway angekommen, kann ich dort nicht bleiben, alles belegt, ich fahre zurück nach Port Vila mit dem Stadtbus das geht gut und gleich bis vor die Türe der Paraye Lodge. Ja, das ist super in Port Vila, die Kleinbusse haben auf dem Nummernschild B für Bus und fahren zahlreich, an jede Stelle in der Stadt die man angibt für 150 Vatu das sind etwa 1,20€. Im Grunde sind sie wie ein super billiges Taxi. Wer das finanziert, keine Ahnung, zumal es so viele gibt, dass es keine Wartezeit gibt.

Doch etwas paradiesisches!

In der Paray Lodge begegne ich Marion aus Frankreich, die gerade aus Neukaledonien kommt und begeistert berichtet.

Sie ist, wie ich, als Alleinreisende nicht sehr glücklich auf Vanuatu. Wir sind uns einig in der Einschätzung zu den Männern der Insel.

Viele, sehr viele, sind rüpelhaft, vor allem sie sind meist übelriechend und dreist, auch wenn es nur darum geht uns TouristInnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Auf der Straße, als Autofahrer, Frau am Steuer ist hier selten, drängen sie dich gnadenlos zur Seite. Sie haben immer Vorfahrt, als Zufußgehende scheinst du hier kein Recht mehr zu haben. Auch die Busse fahren meist rücksichtslos, drängen sich gegenseitig von der Strasse, sehen oft völlig ramponiert aus, den Innenraum möchte man nicht betreten, tut es aber dann doch.

Eine große Ausnahme haben Marion und ich erlebt. Der blaue Bus, ein ausgesprochen netter Fahrer, Auto sauber, gepflegt, Innen wie Außen,  bitte anschnallen zu Eurer Sicherheit, sagt er. Ich bin verblüfft und sage, dass ich das gut finde. Ja, er sei beim Flughafen für die Sicherheit zuständig gewesen, das sei ihm wichtig. Er fragt nach unseren Berufen, Marion erzählt sie studiere Ethnologie. Als ich meinen Beruf nenne ist er völlig begeistert und zeigt mir am Ende der Fahrt stolz seinen bestens ausgestatteten Notfallkoffer, mit Infusion, die er auch anlegen kann, ergänzt er. Alles perfekt, sterile Sachen, Blutdruck- und Blutzuckergeräte, was gerade fehle sei eine Notfalldecke, die Emergencyblanket, die brauche er bei Unfällen im Ozean. Es hat ihn sehr gefreut uns zu fahren, sagt er noch beim Abschied. Das alles für 2,40€ Umsatz. wie das geht für mich ist es nicht durchschaubar.

Nun wieder Neukaledonien. Davon hatte Jörgen aus Finnland schon verzückt gesprochen, den ich beim Vulkan in Tanna kennengelernt hatte.

Am nächsten Tag: Reiseblues. Was mache ich hier, was soll das, wofür das alles und so weiter und so weiter.  Ich will hier weg, das macht keinen Spaß, wahrscheinlich sollte ich ganz abbrechen. Hilfe, was ist das denn, ich bin von meiner Stimmung lahmgelegt.

Es dauert einen Tag und dann bin ich wieder entscheidungsfähig. Ich fliege für 10 Tage nach Neukaledonien, Flug gebucht, Auberge de Jeunesse klar gemacht, morgen geht es los.

Heute gehe ich noch ins Museum und kann dort einen Melanesier erleben der Instrumente aus der lokalen Kultur vorführt und Sandbilder malt, die zur Informationsübertragung dienten. Speziell wurden diese für Liebeserklärung genutzt.

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Das sollte man einmal in Europa zeigen, die Leute würden scharenweise ins Museum rennen.

In der nachbarlichen Bibliothek singt einen Lyriker und Komponist eigens für mich seien Dichtung in der Sprache der Mele. Denn auf den Inseln gibt es 28 verschiedene Sprachen neben den offiziellen. Da scheinen mir Sandbilder wahrlich nötig zur Verständigung.

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Vergrößert das Foto links, es hat große Ähnlichkeit mit unseren Männergruppenbildern

Dieses Foto ist Teil einer Fotodokumentation, die der Sänger und Lyriker aus Mele, eben aus diesem Dorf, zusammengestellt hat.

Das ist noch ein schöner Abschiedstag von Vanuatu geworden.

Mit dem Reisebüro in Deutschland ist geregelt, dass ich dann von Noumea aus nach Melbourne fliegen kann und nicht wieder zurück nach Port Vila muss. Jede neue Idee bringt jede Menge Planung und Organisation mit sich. Aber das Neue es reizt. Ich hab schon zu lange gezaudert in diesen Tagen. Aber es muss auch reifen, sage ich mir dann wieder.

Während des Fluges erinnere ich mich, bereits vor Jahren, auf den Seychellen, hatte man mir von Neukaledonien vorgeschwärmt. Werde ich auch schwärmen?

Vanuatu-Überraschungen

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Vanuatu-Überraschungen

Mit 83 Inseln ist Vanuatu eine Herausforderung alleine wegen der großen Auswahl.

Die neuen Hebriden gehören nicht zu den Polynesien-Inseln sie sind melanesisch.

Port Vila  die Hauptstadt auf der Insel Efate, ist stark geprägt von den Kolonialherren, Engländer und Franzosen, letztere haben sich 1980 erst zurückgezogen. Hier lebt melanesische Kunst neben französischer Parfümerie und traditioneller Gemüsemarkt vom Feinsten, neben Dessousladen, ob auch vom Feinsten keine Ahnung, war nicht drin.

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City Lodge, gegenüber dem Bäuerinnenmarkt, central und günstig, hat auch Dorms, geschlechtergemischt, recht ordentlich. Um von hier weiteres zu organisieren eine gute Wahl.

Doch es geht noch besser!
Eine kleine Insel in der Bucht, „Hideaway“, Hotel das auch Dorms haben soll, das probiere ich noch. Für die weniger Travelerfahrenen, Dorms sind die Zimmer für BackpackerInnen, schnörkelos, aber meist ordentlich und preiswert.
Mit einem Auto ist man hier gut bedient um die Insel zu erkunden. 3 Tage waren jedoch reichlich. Für 45,00€ pro Tag bei Discount Rentels. Anni, die Vermieterin, eine Frau um die 60 geschätzt, lässt auch mit sich handeln.
Doch eines musste ich lernen, mit aller Ruhe beharrlich verhandeln, immer wieder lange Pausen lassen, die Leute müssen Zeit haben zu überlegen. Zwischendurch belangloses erzählen, Interesse an allem zeigen. Denn alle haben Interesse mehr von dir zu erfahren, kannst auch viel erzählen. Alle haben oder nehmen sich Zeit. Als ich auf Anni warte erzähle ich mit zwei Straßenarbeitern, die gerade den Gehsteig vor dem kleinen Büro machen. Sie wissen auch Anni kommt gleich wieder, ist nur kurz zum Airport, es dauert dann eine halbe Stunde. Sie stellen sich vor, wollen vieles von mir wissen. Laden mich zu sich nach Hause ein.
Wie heißt du, wo kommst her; da lasse ich inzwischen alle raten, das ist ein lustiges Spiel für beide Seiten und gleich weißt du etwas über deren Art zu Denken und geographische Kenntnisse.
Wo ist dein Mann; da sage ich inzwischen, der ist verstorben, ohh, das tut mir leid. Das ist leichter als meine Geschichte zu erzählen, das verstehen die Leute Polynesiens und Melanesiens nicht wirklich.
Hast du Kinder und Enkelkinder, das ist wieder ganz leicht zu vermitteln, das kennen sie alle gut. Was schwer ist, das Großmütter reisen, das ist völlig unverständlich für die Menschen hier und dann auch noch alleine. Inzwischen habe ich einige Anträge, die ich aber immer freundlich auf Distanz halten konnte.
Hast du viel Geld, reist du alleine und warum, wie lange bleibst du hier, wo warst du schon, wo wirst du noch hinreisen. Sind so die Standardfragen. Ab und an gibt s auch einmal ein inhaltlich gutes Gespräch. Mit Frauen sind die Kontakte etwas anderer Art, doch die Fragen sind gleich
Überall liegen Hochglanzbroschüren wie wir sie kennen, doch wie wir wissen: Papier ist geduldig. Das gilt beim Reisen in sehr fremden Ländern ganz besonders.
Denn die Diskrepanz zur Realität ist deutlich größer als bei uns.

Die Rundreise um Efate ist ein schönes Erlebnis.

Landschaftlich ist der Osten und Norden der Insel reich bewaldet, wunderbar grün bis zur Ringstraße. In den Wäldern leben die Menschen auf einem großen Stück Land unter einfachsten Bedingungen. Sie sind oft nach dem Cyclon dorthin gezogen, haben notdürftige Hütten gebaut und Gemüsegärten angelegt. Vor Jahren lebten noch alle an der Küste, erfahre ich später. Meist ohne  Süßwasser und ohne Strom. Viele laufen auch lange Wege zu Fuß, denn die Busse kommen hier selten. Insbesondere die Kinder, müssen täglich endlose Wege zur Schule zurücklegen. Ich fahre die Ringstraße, an der Küste entlang, die einzige die asphaltiert ist, wenige Autos kommen mir entgegen, überholt hat mich ab und an eines auf den ca. 180 Km.

Ich schaue bei der Schildkröten Beach, wieder nur Tiere in Gefangenschaft, lohnt sich überhaupt nicht. Ist eine richtige Mogelpackung, also Vorsicht, immer genau fragen.

Kokosnusskrabbe

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Hab ich mal wieder versäumt. Doch etwas weiter finde ich eine wunderschöne Scheerenküste mit weißem Sandstrand und brausendem Meer, vorher waren riesige Banyanbäume am Wegesrand, also ganz umsonst war der Abstecher über den schlaglöcherreichen Weg, ab von der Hauptstraße, nicht.

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Leute zu Fuß, die ich überhole, winken mir zu, das ist gleich ein gutes Gefühl willkommen zu sein. Sie Lachen, ja sie strahlen mich förmlich an, wo immer sie meinen Blick erhaschen können, wollen gar nicht mit mir fahren nur in Kontakt sein. Doch dann kommt die Gelegenheit doch eine Frau mit zu nehmen, auch ihren Sohn nehme ich dann auf der Strecke irgendwo mit auf. Sie lädt mich sehr herzlich ein, möchte unbedingt, dass ich bei ihrer Familie übernachte. Doch die Erfahrung auf Samoa bei den „Locals“ war ausreichend. Ich fahre weiter, schöne Küstenabschnitte mit Sandstränden, allerdings meist recht hohen Wellen, die mich nicht ins Meer locken. Dann komme ich an den Küstenabschnitt wo es ein Gästehaus geben soll.

Nach einigem Fragen finde ich das „Malowia“ es bedeutet „schöner Ort“ und das ist es wirklich. Es liegt direkt am Meer mit dem Blick auf 3 vorgelagerte Inseln, feiner Sandstrand.

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Schwimmen ist bei Highttide sehr schön, bei Lowtide kann man bis zu einer der Inseln waten. Nette Nachbarn, die ich bei einem Strandspaziergang kennen lernen konnte, Jill, mit der sich ein recht interessiertes Gespräch entwickelte zum Thema Empfängnisverhütung, sie hat drei Kinder und einen Verlobten. Ihre Cousine ist auch dort, diese hat ebenfalls ein Kind und ist unverheiratet. Ob sie weitere Kinder möchte, da schüttelt sie heftig mit dem Kopf.
Janette und Willie, bei denen ich wohne, sind seit 40 Jahren ein Paar, sie kommt aus England, er ist in diesem Dorf geboren und nach der Verrentung, sind die Beiden, wie es dort üblich ist, wieder zurück ins Dorf gegangen. Bei ihnen finde ich einen blitzsauberen, bestens ausgestatteten Bungalow, zu einem erschwinglichen Preis. Westlicher Stil, nicht abgewohnt, mit Sonnencollectoren, Regenwasserspeichern und einem Mülltrennungssystem, also ziemlich Öko.
Reisende die Efate erkunden werden dort herzlich aufgenommen. Janett ging mit mir zu den Roadmarkets, entlang der Straße verkaufen die Leute ihre Gartenerzeugnisse, hier bekommt man günstig Bananen, dort Powpowa, die wunderbar reife Papaya, dort den Inselkohl.

 

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Wir suchen diesen und können ihn nirgendwo finden, da schickt uns eine Frau zum Nachbarn. Dort geht dann der Farmer in den Garten um den Kohl zu ernten. Das dauert, inzwischen halten wir einen Schwatz mit seiner Frau, seiner Mutter, die 3 kleinen Kinder spielen um uns herum, die größeren sind in der Schule. Nach einer Weile kommt er mit einem schönen Bündel frischer Blätter, der Inselkohl ist eher eine Art Spinat und mit dem Laupelegemüse auf Samoa vergleichbar. Wieviel frage ich, er sagt 100 Vatu, das ist nicht mal 1 €. Es ist kaum zu glauben.
Einkaufen ist hier ein Stück soziales Leben, bei allen Begegnungen erfährt man wie es der Familie geht und was es gibt es Neues gibt. Im winzigen Tante Emmalädchen bedient eine junge Frau. Janett erzählt sie sei Pilotin, die erste in Vanuatu, doch man habe sie aus dem Beruf heraus gemobbt. Nun bedient sie im Lädchen an der Straße.
Wir gehen noch zu Janetts Schwager Carlfao, mit dem ich am nächsten Tag in den Regenwald wandere um seine Gärten zu besichtigen.
Bei Janett angekommen teilen wir die Blätter und alles Eingekaufte, so haben wir beide eine richtige Vielfalt. Sie bringt mir noch Eier von ihren eigenen Hühnern und einige Mangos aus ihrer Ernte. Hier ist gut sein.

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Carlfao treffe ich am nächsten Tag, er holt noch rasch sein Buschmesser, dann gehen wir los,. Das verwundert schon etwas, mit einem Mann der ein schwertähnliches, langes Messer mit sich trägt in den Busch wandern. Er erklärt, keiner der Farmer gehe jemals ohne ein solches Messer in den Busch, denn es gäbe immer was weg zu schneiden. Die Gärten sind kaum zu sehen vom Weg, denn sie betten sich natürlich in die freieren Flächen des Waldes ein. Er erzählt, der Cyclon habe viele Bäume gefällt, dann habe er diese Gelegenheit genutzt einen neuen Garten anzulegen. Er zeigt mir Tomaten, Bananenstauden, den Inselkohl, Pack shoy, Tarostauden, Maniok, Breadfruit und vieles mehr. Auch die riesigen Mangobäume und vielen neuen Papayabäume, diese haben sich nach dem Cyclon 2013 extrem vermehrt auf der Insel, erläutert er. Bevor wir den Garten verlassen darf ich mir noch etwas aussuchen, ich wähle eine Pack shoy Staude, die ich am nächsten Tag mit Freuden zubereite und esse. Ein Hochgenuss, Gemüse aus einem Regenwaldgarten.

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Inselkappes und Maniokbaum
Janett hat mir tiefe Einblicke in melanesischen Lebensrealität gegeben, zumindest in die von Efate. Ob das auf anderen Inseln Vanuatus ähnlich ist werde ich noch erfahren.
Wiedermal richtig Glück gehabt. Hier lasse ich das Auto einfach einen Tag dumm rumstehen.

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www.malowiaguesthouse.com unbedingt anschauen.
Auf meiner Fahrt entlang der Küste schaue ich mir die verschiedenen Bungalowangebote an. Dort sind auch einige Resorts. Ich schaue einmal beim The Havannah Resort vorbei. Soll angeblich das 3. Beste Resort der Welt sein. Ich kann beim besten Willen nichts verlockendes daran finden. Macht Euch ein Bild von der Internetseite wenn ihr Lust habt. Immer Mal wieder sind Stände, Roadmarket machen hier alle die irgendetwas zu verhöckern haben.

z.B. Cola-Flaschen ab 1932, die der Großvater gesammelt hat, mit Datum und Herstellungsort,  phänomenal!

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Ich besuche den exotischen Blumengarten, zu dem ein steiler, schmaler Weg hinaufführt. Als ich dort ankomme gehen die Mitarbeiterinnen grade, um 16:00h ist Arbeitsende. Doch das ist kein Problem, denn der Besuch sei kostenlos und ich könne gern dort verweilen solange ich möchte. Sie zeigen mir den Ausgang und wünschen mir viel Spaß. Ich wandere dann völlig alleine entlang der exotischen Blütenpracht, bevor ich mich wieder in die Stadt Port Vila begebe.

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Dann gehe ich noch zum Bäuerinnenmarkt in Vila, der ist wiedermal  ein Erlebnis für sich. Hier gibt es sogar eine gute Auswahl an frischen Kräutern, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Koriander und Basilikum, dicke Bünde, es ist eine Lust hier einzukaufen.
Am nächsten Tag einem Samstag buche ich, kurz vor Büroschluss, den Flug nach Santo, genau genommen Espirito Santo.
Denkste, die Dame hat mir kurzerhand ein Ticket nach Tanna verkauft. O.K. keep changing the plan, dann eben nach Tanna. Dass es ähnlich abenteuerlich weitergeht ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht

Tanna und der älteste tätige Vulkan

Am frühen Nachmittag landet die Maschine auf dem Mini-Flugplatz. Sieht alles eher nach einer Lagerhalle aus als nach Airport. Koffer werden durch einen Tresen hereingereicht.
Es gibt auch keinen Sicherheitscheck beim Inselhopping. Aber wenn man von Port Vila nach Tanna fliegt werden nur 10Kg. Gepäck akzeptiert. Daher wurden meine 18 Kg gleich mit ca. 12 € extra berechnet.
Auf Tanna gibt es keine einzige asphaltierte Straße. Es gibt dort keine Möglichkeit Geld an einem Automaten oder auf einer Bank zu holen. Im Withegrass Resort, nicht weit vom Airport, bekomme ich Geld für eine Gebühr von -sage und scheibe- 10%. Ich finde, das ist Wucher.
Es gibt dort keinen öffentlichen Nahverkehr und an einem Sonntag, wo ich ankomme, schon mal gar nicht. Ich stehe ziemlich dumm rum, weiß nicht wie ich zu dem von mir favorisierten Horizon Hostel am Ozean kommen soll.
Hier stehen die KleinLKW’s, laden Leute und Gepäck wie Marktgemüse ein. Wohin soll ich nun? In solchen Situationen Ruhe bewahren hab ich schon gelernt. Da spricht mich ein Mann an der sich mit Morris vorstellt. Er habe noch ein Bungalow frei und wenn ich wollte könnte ich ja Morgen zu dem von mir ausgewählten Hostel fahren. Ich entscheide erst Mal mit zu fahren und mich später zu entscheiden. Die Fahrt 1,5 Stunden über Stock und Stein, übelste Wege für mein mitteleuropäisches Denken, doch diesen Maßstab hab ich mir schon länger abgewöhnt.

 

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Ich lerne Ari kennen, der auch aus Deutschland ist und meint bei Morris das sei schon o.K., ein Freund habe ihn empfohlen, die Bungalows seinen auch fußläufig zum Eingang des Vulkangeländes. Dass scheint mir zumindest für eine Nacht in diesem Moment doch sinnvoll.
Das Dorf ist verstreut im Regenwald, nicht zu sehen über schmale Pfade geht es zu den Häusern, die weit aus einander liegen. Zu kaufen im Lädchen gibt es Zwiebeln, Knoblauch und Makrelen in der Dose. Jetzt muss ich hungern, ich hab ausnahmsweise gar nichts dabei.

 

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Die Bungalows sind kleine Hütten aus den Materialien der Insel, Holz und Palmblätter, einfach aber doch wohnlich, sie sind mit bunten Tüchern Innen dekoriert. Toilette ebenfalls wohnlich, es funktioniert aber keine Wasserspülung, das muss aus einem Bottich in einem Nebenräumchen geschöpft werden.

Das macht Ari gerade. Dusche Fehlanzeige. In der Nähe gibt es einen Fluss, höre ich von den beiden Söhnen Wrestler und Matheau. Morris ist verschwunden, seine Frau war gar nicht erst da, an diesem Sonntagnachmittag. Arie hat sich in seine Hütte zurückgezogen. Ich bin allein mit den beiden Jungs 15 und 11 Jahre alt, deren Aufgabe zu sein scheint mich dort vor Ort festzuhalten. Denn einen der Beiden zu bewegen mich durch den Regenwald -Wanderweg zum Eingang des Vulkangeländes zu begleiten, wird mit allen möglichen Ausreden abgewehrt. Doch irgendwann wird es mir zu bunt als der Jüngere der beiden sagt, ich sei jetzt müde und müsse mich hinlegen. Da reißt mir die Geduld, ich fordere ihn auf mich sofort dorthin zu begleiten ansonsten reise ich ab. Das hätte ich gar nicht können der Fahrer samt Auto war auch verschwunden.

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Mit einem Schild Germany vertrete ich einsam unser Land. “yea, the Show must go on”1

 

Das wirkt, endlich, er holt noch einen Freund und wir gehen gemeinsam die schmalen Pfade durch den Regenwald bis zum Eingang des Vulkangeländes. Ich verabschiede die beiden Jungs, jetzt kann ich alleine, etwas verdutzt treten sie den Rückweg an.
Hier finden gerade die Vorbereitungen für die Fahrt zu dem 2 Km entfernten Vulkan Yasur statt.

Am Nachmittag zum Sonnenuntergang, gibt es vorher ein traditionelle Ritual mit Tanz statt. Den schaue ich mir an.

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Inzwischen habe ich entschieden:
-Morgen früh um 4:00h zum Sonnenaufgang gehe ich zum Vulkan. Am Morgen findet jedoch das Ritual nicht statt. Das versteht das Begrüßungskomitee, das dort jetzt am Nachmittag zugegen ist, sehr gut und lässt mich selbstverständlich daran teilnehmen. Nach und nach kommen nun die Leute, die sich für den Nachmittag entschieden haben. Viele von ihnen kennen ich bereits aus der City Lodge in Port Vila und vom Flug nach Tanna, großes Hallo.
Begrüßung aller Teilnehmenden aus den verschiedenen Ländern.

Ritual und Tanz sind für die Touristenschar initiiert. Es ist ein Beschneidungsritus das mit dem Vulkan nichts zu tun hat. Das erfuhr ich als ich mich vorab mit einem der Guides unterhielt. Doch alles in allem  schön gestaltet.
Ich gehe zurück durch den Wald und finde dann auch Morris bei seiner Behausung vor. Ihm teile ich meinen Plan gleich mit. Denn ich habe hier keine Möglichkeit etwas zu essen zu kaufen. Was dort auf den Tisch kommt ist für mich nicht essbar. Nachdem ich in der Küche war um Wasser auf dem kleinen Gaskocher zu erhitzen und dort die Wurst, ungekühlt herumliegen sah, die sich dann am Abend auf dem Dinnerteller von Arie wiederfand, kam der erste Gedanke hier nicht lange zu verweilen.

Obwohl die Bungalows auf einem sehr schönen Platz stehen. Mit Blick direkt auf den Vulkankegel.
Nachdem ich noch eine Taschenlampe bekommen habe, stelle ich den Wecker auf 3:00h und gehe schlafen, was auch tatsächlich gelingt.
3:00h, es klingelt, aufstehen, um 3:15h bin ich startbereit mit meiner Kopflampe, die ist echt Gold wert, und einer Zusatz-Taschenlampe ausgerüstet, mache ich mich auf über die schmalen Pfade des dunklen Regenwaldes, über mir der südliche Sternenhimmel in seiner ganzen Pracht, zum Treffpunkt dem Eingang des Vulkangeländes. Ein bisschen seltsam ist er schon dieser dustere Wald, kein Licht außer meinen, der Wald ist still um diese Zeit, ich bin alleine. Hoffentlich geht das gut?!
Doch ich finde den Weg, ich komme an der richtigen Stelle an und auch zeitig genug wie geplant. Vor dem Eingang  kein Licht. Ob das was wird heute Morgen beschleichen mich langsam Zweifel. Nach einem Weilchen, es ist noch immer dunkel, sehe ich in der Ferne ein Licht und dann noch zwei Lichter, ich bin erleichtert. Bald warten wir zu viert auf die Begleitung und den Jeep zum Vulkan hoch. Ein Gast wie ich und zwei Vulkanforscher, die wohl täglich hochfahren.

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Unsere Guide, die jeden Morgen um 4:00h zur Stelle sein muss, sie ist nicht so erfreut
Begleitung und Jeep finden sich ein, auf geht die Fahrt 2Km steil nach oben. Noch im Dunkeln schauen wir in den imposanten Krater, der immer mal kleine Lichtkegel nach oben schießt. Doch interessanter als die Glut, die 5 Km in der Tiefe und mehr zu erahnen als zu sehen ist, sind die Wolkenformationen, die er ständig produziert. Der Wind bläst kräftig hier oben, seit Monaten habe ich zum ersten Mal wieder eine Jacke und lange Hose an und das ist hier unbedingt angebracht. Ausgerechnet unsere Begleiterin kommt im T-Shirt und friert.
Die Sonne zeigt sich hinter den Wolken, Momente die beeindrucken. Dann zurück zur Basisstation und durch den Regenwald zum Bungalow. Dieser macht nun seinem Namen alle Ehre, denn es regnet plötzlich in Strömen, meine Jacke hält dicht, aber Hose und die Wanderschuhe patsch nass.

Im Wald morgens um 7:00h begegnen mir noch Männer mit Waffen, den langen Buschmessern. Aber sie sind sehr freundlich und freuen sich als ich um ein Foto bitte.

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-Kurz nach 7:00h Frühstück bei Morris mit Arie. Im Übernachtungspreis inkludiert aber äußerst bescheiden. Weißbrot, Marmelade und Peanutbutter. Schnellkaffee oder ein Beutelchen Tee.
– 9:00h Abfahrt zum Flughafen, der Fahrer kommt wie bestellt.
– 11:20 Abflug nach Port Vila
Morris ist nicht begeistert, er hatte wohl doch gehofft mich mindestens 2 Tage dort zu halten.

Seltsames Art wie mit Gästen hier umgegangen wird.
Dieses Vulkanerlebnis bleibt weit, weit hinter dem von Big Island auf Hawaii zurück.
Der Vulkan Yasur wird als einmaliges Event angekündigt, ein muss, wenn man auf Vanuatu ist. Ich sage nein. Für Vulkanfans mag es interessant sein. Als Vanuatu-Erlebnis ist es für mich eher eine Negativ-Erfahrung gewesen.
Das Event ist mit ca. 70€, recht hoch vergütet. Hinzu kommt der Flug nach Tanna und zurück der schlägt mit 2 Mal 130€ zu buche. Bei Gepäck über 10 Kg kommen nochmal 10-20 € dazu. Unterkunft und Verpflegung, wenn es sie denn gibt, sind das Geringste. Der Bungalow 20,00€, Essen 10-15€.
Dass man auf der Insel auf eine unangenehme Weise festgesetzt ist, denn der Fahrer ist nur über die Wirtsleute zu erreichen, kommt für mich einer Freiheitsberaubung gleich.
Tanna, alles in allem, ein sehr merkwürdiges Erlebnis. Ich rate Einzelreisenden, insbesondere Frauen, ab von Tanna. Drei Frauen, die übergriffige junge Männer der Insel heftig abwehren mussten, erfahren in der kurzen Zeit die ich dort verbrachte. sind eine sehr bedenkliche Bilanz für den Touristenort Tanna und für Vanuatu.

Hier ist nicht gut sein.

Der Zufall will es, dass ich am gleichen Tag direkt einen Anschlussflug nach Espirito Santo bekomme.
Froh dem dusteren Tanna entflohen zu sein, genieße ich den warmen, sonnigen Empfang auf Santo.
Kommt es nun besser?

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Angabe der Quelle (nur für diesen Absatz): Flegl Rechtsanwälte GmbH