Tasmanien- exotische Tierwelten, vielfältige Naturwelten, überraschendes Museum

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Tasmanien

Nach stundenlanger Sitzung im Reisebüro ist es geschafft, die Wochen Australien sind geplant und gebucht.

Zuerst nach Tasmanien für eine knappe Woche. Eine Rundreise mit einer Gruppe, da kann ich in der kurzen Zeit am meisten sehen.

Hobart, eine mittlere Kleinstadt an einem Naturhafen, ist die Hauptstadt. Das Hostel heißt „Pickled Frog“ und sieht auch so aus. Die 70ger Jahre lassen grüßen. Witzig, noch bunter als ich es vor einem Jahr in Calgary erlebt hatte.

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Bei schönstem Sonnenschein gehe ich zum Sonntags-Bauernmarkt. Die Tassi-Bauern und Produzenten präsentieren ihre feinen Produkte, die Preise sind noch um einiges höher als in Melbourne. Kokosnussyogurt 200ml 9,00$ das sind ca. 6,38€, Ziegenkäse nur150g zu diesem Preis. Dennoch der Markt ist reizvoll, es spielen zwei junge Frauen einige Stücke Klassisches auf ihren Cellos, ein Gitarrist unterhält mit Country und sanftem Rock.

Es gibt jede Menge Fressbuden. Nein, nein so kann man die wirklich nicht nennen. Denn dort sind tasmanische Spezialitäten im Angebot dazu gehören frische Austern mit Riesling aus Südaustralien, den übrigens Deutsche hier anbauen; die Spezialität Tassi‘s Scallops, eine Muschelart an die ich mich noch nicht rantraue, Lachs, Rindfleisch. Känguru und Krokodilfleisch wird hier nicht angeboten, das kommt später auf den Tisch in Ostaustralien.

Am nächsten Tag beginnt die Tour. Wir fahren in den Naturpark der Westküste.

 

 Eine 10 km Wanderung zum Montezumawasserfall ist angesagt. Ich freue mich riesig, endlich Mal wieder etwas länger auf den Beinen.

Montezuma läßt sich nicht hochladen!

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Stopp und wieder eine Wanderung beim Lake St. Claire einem Naturschutzgebiet mit einem für Tasmanien typischen alten Regenwald. Wir sehen ein Stachelschwein, auf dem Weg ein Wallaby, am Abend soll hier an einer Stelle ein Platypus zu sehen sein. Doch dafür ist es noch viel zu früh.

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 Weitere Stopps mit landschaftlich schönen Ausblicken und immer mit längerem Laufen kommen hinzu. Chris unser Guide ist ein Sport-, Natur- und Menschenfreund. Seine zugewandte, freundliche Art ist für alle motivierend, lässt aber auch ausreichend Freiraum. Für jeden Wunsch hat er ein offenes Ohr. Der Clou; als er nach Musikwünschen fragt wage ich meinen Wunsch nach der neuen CD der Rolling Stones auszusprechen und denke da muss er passen. Nein muss er nicht, zwei Minuten später höre ich zu meiner besonderen Freude die Neue Blues & Lownsome, ich kann es nicht fassen und genieße diese Fahrt, es ist eine Wucht. Später hebe ich den Daumen und sage danke, das war Spitze. Er verweist auf einen Gast, der diese Aufnahmen auf einem USB Stick hatte.

Am Abend gehen wir in die Bar gegenüber, eigentlich sind nur wenige Häuser dort in Tullah, Es verwundert das es dort eine Bar gibt, die Außen recht spröde wirkt, wer wird die überhaupt aufsuchen. Doch meine Bedenken verfliegen sofort als wir den Gastraum betreten und herzlich begrüßt werden. Sie singen einen Tassi_Song für uns und wir müssen uns unbedingt ins Gästebuch eintragen mit unserem Herkunftsland.

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Der nächste Tag bringt uns die große Wanderung zum Cradle Mountain, der von zwei Seen umgeben ist, landschaftlich ein Kleinod, zu erwandern eine Herausforderung. Zumindest für mich, steile Passagen, die nur zu erklimmen sind an einem Seil. Juchu, ich hab‘s geschafft dorthinauf mit zu wandern. Leider alles in Wolken! So ist Natur, wenn man sie braucht ist sie nicht da!

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Bewunderung für meine Fitness, befremdet mich immer etwas, ich nehm‘s mit Gelassenheit.

Wir laufen zu einer riiiiesigen Düne, die sich bis 6 Km. weit ins Land erstreckt, klettern hinauf, sie ist recht hoch, von oben ein weiter Blick bis zum Meer. Der Riesenspaß – mit Anlauf in den steilen, sandigen Hang springen.

 

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 Dann geht es weiter nach Lancenton der zweitgrößten Stadt Tasmaniens, nachdem wir durch eine wunderschöne Kulturlandschaft gefahren sind. Dort mache ich mit Jo-Anne eine Wanderung zu einer Flussschlucht sehr früh am Morgen, nah bei der Stadt, wo wir auch eine alte Mühle entdecken.

Weiter geht es an der Ostküste vorbei nach Binoche. Ein kleiner, schmucker Ort, mit einem Hügel, der einen weiten Blick auf das Meer freigibt und als Walbeobachtungspunkt bezeichnet wird. Alleine mache ich einen Spaziergang dorthin, Sonne und ein steifer Wind begleiten mich, ein phantastischer Blick übers weite, blaue, weißschäumende Meer belohnen mich.

 

 

Die Spezialität Tasmaniens, die Jakobsmuscheln, die schon erwähnten Scallops, sehe ich hier im Markt wieder. Auf Tassi backen sie  die in einen “Pie”, eien amerikanische Tarte, mit einer Currysauce. Ist eine sehr leckere Sache, dieser Pie mit 3 oder 4 Muscheln drin. Da ich gerne selbst koche wollte ich auch das mal ausprobieren. Ich befrage einige Leute, unseren Guide, die Verkäuferin an der Fischtheke, die wiederum den Kollegen zu rate zieht, nach möglichen Zubereitungsweisen. Nehme zunächst mal 200g davon und bereite eine köstliche Mahlzeit damit. Es war um einiges besser als der Pie. Ob ich die nochmal finde, das wär fein.

Am Abend gehen wir gemeinsam zum Pinguin beobachten, Hier sollen die kleinen Pinguine in großer Zahl, nach Einbruch der Dämmerung an Land kommen.

Da ist Geduld gefordert. Jetzt ist es fast dunkel, doch nichts geschieht. Da will sich die Gruppe auf den Weg nach Hause machen. Ich bleibe, unser neuer Guide, leider mussten wir nach 3 Tagen auf Chris verzichten, gibt mir seine Rotlichtlampe damit kann ich weiter beobachten.

Drei der poussierlichen Tiere hatten wir zwischen den großen Steinen gesichtet, und die kamen ganz vorsichtig aus ihrem Versteck hervor und lugten nach beiden Seiten. Dann wieder zurück, wieder vor, zurück, vor.

Leider lassen sich die Pinguinfotos nicht hochladen! Sorry!

So ging da ne ganze Weile, es wurde dunkler, ich wollte schon abziehen, als ich beobachte wie diese drei immer aufgeregter den Kopf zum Meer hinwenden. Und dann plötzlich sehe ich sie, vom Meer herauf watscheln, 4,5 7, 10, immer mehr kommen hinter einander aus dem Wasser auf die riesigen Steine um sich zu erzählen, so scheint es, und um dann später im niedrigen Gebüsch ihren Schlafplatz zu finden. Mit dem Rotlicht kann ich diese, sicher 20-25 Pinguine, lange beobachten. An den Stein geschmiegt liege ich fast neben ihnen, sie können mich nicht wahrnehmen, gemein was!?

Aber irgendwas merken sie doch, sie wirken unruhig, einige machen sich auf den Weg ins Gebüsch. Ohje, da muss ich auch entlang um zum Hostel zu kommen. Da schleiche ich mich davon, vorsichtig steige ich über einige hinweg, die es sich tatsächlich unter den kleinen Büschen gleich neben dem Pfad, gemütlich gemacht haben.

Überglücklich über dieses Erlebnis gehe ich im Dunkeln zum Hostel, dort begegne ich dem Guide, der sofort sagt, du hast sie gesehen, nicht wahr?

Er sah es mir an. Ja, das freut mich meint er. Jo Anne, die habe ich vermisst, mit ihrer tollen Kamera. Ich hätte leuchten können und sie die Foto’s machen. Denn mit Beidem war ich doch etwas überfordert.

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Der kommende Tag beschenkt uns wieder mit strahlender Sonnenschein. Wir fahren zu einem Tierpark der verletzte oder aufgefundene, junge Tiere aufnimmt und deren Fortpflanzung ermöglicht. Hier ist es auch möglich die besondere Spezies von Tasmanien, den tasmanischen Teufel zu sehen. Er ist nur auf Tasmanien heimisch und hat schon ganz aussergewöhnliche Verhaltensweisen. Wenn es ums Fressen geht macht der Tassi-Teufel vor nichts halt. Geschwister streiten sich um jeden Bissen. Die weiblichen Tiere zeigen dem männlichen Tassi-Teufel durch beißen ins Hinterteil, dass sie es nicht mögen oder grad nicht paarungsbereit sind. Daher haben ältere männliche Tiere oft schwere Narben am Hinterteil. Es sind sehr scheue Tiere, denen man kaum auf die Spur kommt. Es sei denn man trägt stundenlang Aasfleisch mit sich herum. Das lieben sie und riechen es kilometerweit, je nach Alter des Aases. Also viel Spaß dabei, wer den Geruch um sich mag kann es versuchen.

Wir sehen Wombats, die ebenfalls auf der Insel zu Hause sind. Sie sind Schweinen sehr ähnlich graben sich aber in die Erde ein, sie kacken quasi kleine Würfel. Wombat-Poo, sieht man häufiger in der Natur rumliegen. Am Cradle Mountain gab es einen Wanderweg der Wombat-Poo genannt ist. Man kann sich denken warum.

Kängurus hüpfen hier zutraulich auf dich zu und freuen sich auf Futter das dort gekauft werden kann. Für die Tassi-Teufel gibt es das nicht, diese sind nicht zu zähmen. Außerdem sehen wir die schönen weißen Pfauen, schwarze Schwäne, es gibt auf Tassi nur diese, viele Vogelarten und die kleinen Kängurus, die Wallabys.

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Danach geht’s weiter an der pitoresken Küsten entlang zur Wineglassbay, wo wir einen längeren Spaziergang zu einem Aussichtspunkt machen um eben diese Weinglasform zu sehen. Auch der Weg hinauf auf den Hügel gibt viele schöne Blicke in die Landschaft frei.

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Dann besuchen wir noch den Honeymoon Strand, was fast alle belustigt. Nur ein junges Paar, das vor einem Tag neu dazu kam, nimmt diesen Besuch sehr ernst. Wir erfahren dann warum: die Beiden sind tatsächlich auf Hochzeitsreise. Er ist ein Schafbauer, der seine Farm im Inland auf Australien hat und die Beiden können nur für ein paar Tage weg vom Betrieb. Wir gratulieren, doch unser neuer Guide hat für solche Feierlichkeiten offensichtlich wenig Sinn, daher fällt das Ganze etwas trocken aus.

Zurück in Hobart treffen wir uns am Abend nochmal mit Chris. Als er „den Stab“ an seinen Kollegen weitergab hatte er gedroht, wenn wir nicht kämen, dann müsste er weinen. So sitzen wir nun zusammen in einem Pub inmitten der Leute aus Hobart. Das ist eine echte Basiskneipe, die es an Gemütlichkeit und Lautstärke mit unseren Kneipen aufnehmen kann. Ich esse eine Kartoffelsuppe und die ist frisch gemacht, lecker, ohne Bockwurst.

Bald geht es ans Abschiednehmen, es waren so schön Tage auf Tasmanien.

Marrria und ich sind wieder im „pickled frog“ . Maria mit 3 r, denn sie kommt aus Mexiko.

Wir treffen uns am nächsten Morgen gehen zum Markt und unbedingt, so sagt sie, zum Mona -Museum.

Das alleine ist schon die Reise nach Tasmanien wert. Das Museum von außen völlig unscheinbar hat die außergewöhnlichste Innenarchitektur die ich je sah. Foto’s können diesen Bau kaum nachvollziehbar zeigen. Ausstellungen lassen sich ohnehin schwer beschreiben die Exponate sprechen für sich.

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Abschied von Tassi, Abschied von Hobart  Abschied von den Mädels und Reisekameraden und Chris dem besten Guide der Welt! Es war eine schöne Zeit. Everybody a Merry Christmas

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Australien – Melbourne cool & fazinierend

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Der Sprung in einen neuen Erdteil – Australien, praktisch ganz einfach, für mich eine aufregende Sache. Von Noumea in 3,5 Std. nach Sydney, dann noch eine Stunde nach Melbourne und wieder eine andere Welt. Melbourne, eine Stadt mit über 4,25 Millionen Einwohnern, das ist schon beeindruckend an sich und nach den 3 Monaten auf den Inseln für mich aufregend wieder in eine Großstadt zu kommen. Ich hatte doch genug von Städten, vor 3 Monaten, doch jetzt, jetzt brenne ich darauf wieder die Umtriebigkeit und Vielfältigkeit auch die Kreativität der Stadt zu erleben.

Ganz besonders hier, ich werde von Shakandra am Flughafen abgeholt. Sie ist die Freundin von Bekannten von mir, wir hatten vor einem halben Jahr einmal telefoniert uns aber bisher nicht kennen gelernt. Sie hatte mich herzlich eingeladen sie in Melbourne zu besuchen. Einfach großartig diese Gastfreundlichkeit, ich freu mich und bin neugierig sie kennenzulernen. Sie macht mir das Ankommen in Australien angenehm leicht.

Nun stehe ich am Flughafenausgang, eine Dame an der Information schickte mich zur Abholmeile wo Autos eine Minute halten dürfen um jemanden abzuholen. Ich weiß nur, Shakandra hat ein rotes Auto. Alles haben wir per mail verabredet, ich kann jetzt keinen Kontakt aufnehmen, hab keine Simkarte.

Wird schon klappen, ich bin zuversichtlich.

Gucken, stehe ich am richtigen Platz, rote Autos checken. Roter Pkw, typisch für uns Frauen, ich kenne nicht mal die Marke, es kommen nur wenige rote PKW‘s, sie ist nicht dabei. Schließlich bitte ich einen Securiteman, die schon mit mir Ausschau gehalten haben, ihr eine mail zu schicken. So eine freundliche Hilfsbereitschaft, erst die Ausschau für mich nach jedem roten Auto, dann die email, jetzt kommt er immer wieder um,um zu sagen er habe noch keine Antwort bekommen. Ich warte nun schon über eine Stunde, langsam wird es dunkel.

Mit immer neuen Wartenden steh ich dort mit meinem Gepäck, doch jedes rote Auto kommt für andere.

So, sage ich mir, noch 10 Min. dann sind es 2 Stunden, dann fahre ich in die große Stadt und suche ein Hostel. Noch ein rotes Auto und noch eines, es ist nicht Shakandra.

Ich suche „meinen“ Securiteman. Da ist er, er schüttelt den Kopf, nein, keine mail angekommen. Er beschreibt wie ich in die Stadt komme und wo nah am Bahnhof Flinderstreet ein Hostel ist.

So dann ziehe ich los. Etwas traurig, schade, was ist da schiefgegangen?

Da ruft jemand, es ist mein Securetiman, er winkt ich soll zurückkommen. Und dann ist da Shakandra an seinem Telefon. Ich soll bitte warten in 45 Min. sei sie am verabredeten Platz, es tut ihr leid, wir besprechen alles später.

Im letzten Moment, hat sich jetzt das Blatt wieder gewendet, ich stehe da fassungslos, mein Securetiman lacht fröhlich bis ich einstimme.

Mit dieser Stimmung lässt sich die weitere Stunde warten noch gut ertragen.

Shakandra kommt, sie fährt einen roten Mini, ist sehr zerknirscht, sie hatte mich erst einen Tag später erwartet, doch ihre innere Stimme hat sie nochmal ins Handy schauen lassen und dann lief es wie geschildert.

Sie wohnt mit Ihrem Mann, den ich dann auch kennenlerne, eine Stunde außerhalb direkt am Busch, in einem wunderschönen Haus.

Es ist ein Traum!

Wiedermal ein Glück gehabt. Ein wahrhaft herzlicher Empfang, großes Zimmer, großes Bett, für mich allein, es sind zwei Kerzen angezündet, das war Shankandras Mann, der auch schon was zu trinken für uns vorbereitet hat.

Am nächsten Tag fahren wir in die nahegelegenen Weinberge. Die Landschaft ist hügelig, hat keine steilen Hänge, mit weiten Wiesen zwischen den Rebfeldern. Weinberge sind sie kaum zu nennen. Eine wunderschöne grüne Kulturlandschaft, soweit das Auge reicht. Es ist Frühling, doch dafür ungewöhnlich heiß, es sind über 30 Grad. Doch das sollte sich bald ändern. Da wird auf eine Chocolaterie hingewiesen, die suchen wir auf. Mein erster Kakao seit Monaten. Hier wird Schokolade produziert, immerhin ist auch hier Vorweihnachtszeit alles läuft auf Hochtouren. Kakao mit Sahne, lange nicht gehabt, und dann -Juchu- ein riesiges Eis für uns Beide, das höchste der Gefühle, in diesem Moment.

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Da bahnt sich ein Gewitter an, da wir im Cabrio fahren, treibt uns das ins gemütliche Haus zurück.

Es beginnt zu regnen ohne Gewitter und regnet nun, wie so oft bei uns in Rheinbach, den ganzen kommenden Tag mit kleinen Unterbrechungen. Es wird kühl, sodass ich alle wärmenden Klamotten anziehe die ich hab. Von über 30 auf 14 Grad runter.

Am darauffolgenden Tag machen wir schon um 6:30h, warm angezogen und mit Regenjacke, unsere Wanderung in den Busch. Durch den Garten hinterm Zaun beginnt diese. Wir sind gleich im dichten Wald wo wir aufmerksam lauschen und Ausschau halten nach Kängurus. Dass wir welche sehen hat Shakandra versprochen

Eigentlich sind sie meist dort im Gebüsch, sagt sie. Oft kommen sie bis an den Zaun. Heute nichts. Immer mal wieder sehen wir im Wald ein Haus, meist sind es große Gelände mit großzügigen Gebäuden, mitten im hügeligen Wald. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Wir sehen Kaninchen und Langohrhasen, hören Vögel rufen, zwitschern und lachen. Ja, es ist der Lachvogel, den gibt es tatsächlich hier.

Dann kommen wir an einen freien Hang.

Und da sind sie, Kängurus, 4 ,5 hopsen, als sie uns wahrnehmen, davon. Dann einige Schritte weiter auf der anderen Seite des Weges, gar nicht so weit von den Höfen entfernt, die dort am Waldrand stehen, hopsen wieder mehrere davon als wir herankommen. Sie sind scheu wie Rehe und stellen auch in gleicher Weise ihre Lauscher auf. Schade, so gern hätte ich sie etwas näher gehabt.

Wir können noch einmal, etwas weiter entfernt, eine ganze Horde von 8-10 Tieren beobachten. Dann geht’s ab nach Hause. Danke für diese Gastfreundschaft. Shakandra bringt mich zum Zug und erleichtert mich noch, denn sie ist bereit meine Flossen, diese riesigen Dinger, mit nach Deutschland zu nehmen.

Heute fahre ich mit dem Zug nach Melbourne in die City, im Space Hotel hab ich ein Bett gebucht, nun wieder im 6 Bett Dorm. Das Hostel ist recht neu, nah zum Zentrum, beste Ausstattung, auch in Küche und Speiseraum. Letztere liegen im 5 Stock mit rundum Sonnenbalkon und einem Blick über große Teile der Stadt, außerdem gibt es ein Kino, eine Bar und einem Dachgarten. zudem auch recht preiswert. Thja, da kann man nur staunen.

Nach drei Monaten Inselleben freue ich mich wieder auf die quirlige Stadt und das was es dort zu sehen und zu erleben gibt.

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Rasch eingecheckt und ab geht’s in die City. Es gibt eine kostenlose Stadtrundfahrt mit der alten Tram, das will ich gleich Mal machen. Überblick verschaffen, was gibt es alles hier zu sehen?!

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Gleich am kommenden Tag wird eine kostenlose Stadtführung angeboten. Julia, meine Bettnachbarin im Hostel, möchte auch mit. Lenny ein Student und begeisterter Melbourner zeigt uns nicht nur fast 3 Stunden interessantes, er hat an fast jeder Stelle eine spannende Hintergrundgeschichte parat. Am alten Gefängnis geht es um den berühmtesten Insassen im 1880, es war Ted Kelly, ein Held, eine Art Robin Hood oder Schinderhannes, der den Reichen nahm und den Armen gab.

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Da ist die Geschichte der 11 Kulturen und der 108 Sprachen, die Melbourne auf zuweisen hat.

Das Chinesenviertel klar, gibt’s überall, hier gibt es dann noch ein kleines Italien, es ist eher ein Gastronomieviertel, da Australien nur die britische Esskultur hat, ist das ein Segen. Es gibt ein griechisches Viertel, viele asiatische Dependancen. Da hat die Stadt eine gewisse Ähnlichkeit mit Montreal.

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Auf dem Parlamentsgebäude weht neben der australischen Flagge auch die der Abouriginis. Die ist in den Farben schwarz, rot und gold, allerdings nicht mit drei Blockstreifen sondern mit einem goldenen Punkt auf den Blöcken schwarz und rot.

Bedeutung. Später erfahre ich von einem Enkel der Abouriginis auf dem Weg der Great Ozean-Road Details dazu.

Viktoriamarket, nur ein kurzes Stück vom Space Hostel enternt, da gibts wieder manch stauneneswertes.

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In der St. Kilda Beach gibt es am Abend gleich nach Sonnenuntergang eine besondere Art Pinguine zu sehen.

Lenny erzählt von seinem Lieblingsrestaurant, -esspressobar, -chocolaterie und davon das er gerne eine Bar besucht, die Berliner Bär Bar heißt und die einen Gastraum West und einen Ost hat, die beide unterschiedlich eingerichtet sind. Er mag lieber Ost als West.

Das muss ich mir anschauen. An den kommenden Tagen besuche ich alle diese Orte. Museum National Galerie Viktoria, mit Julia einer Philippinin, die allerdings in Sydney lebt. Ob wir uns wiedersehen?

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Botanischer Garten mit Sophia, Isabell, Nicola und Orchidea, aus der Schweiz, Australien, England und Taiwan.

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Am Abend treffen wir dann in reduzierter Besetzung, zwei der Mädels sind bereits auf dem Weg zu anderen Zielen, mit Julia und ihrem Freund zusammen um St. Kilda Bay und die Pinguine zu beobachten.

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Danach gehen wir gemeinsam zur Berliner Bär Bar. Ich erzähle was ich aus dieser Ost-Westzeit so weiß und was vermittelbar ist mit meinem spärlichen englisch.

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Witzig ist die Bar alle Male auch wenn meine Geschichte nur rudimentär ist.

Von Melbourne aus gibt es allerlei zu erkunden.

Ich buche eine 3 Tagestour Great Ozean Road mit den 12 Aposteln und Grampienspark, alles ganz leicht in einem kleinen Büro im Hostel zu machen.

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Und welche Überraschung!

Auf dieser Tour finden sich 10 deutschsprechende Touristen aus D-land und unseren Nachbarländern zusammen, nur eine Schwedin und ein Engländer quasi erweiterte Nachbarn, begleiten uns.

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Die Küste ist eine phantastische Landschaft mit ihren vielen rostroten Steinskulpturen am und im brandenden Ozean, den weißen feinsandigen Buchten und den grünen, macchiaartigen Hängen, eine Augenweide. Die Great Ozean Road ist nicht sehr dicht befahren, jedenfalls nicht als wir dort unterwegs sind. Zahlreiche Abstecher mit kurzen Spaziergängen machen diesen Roadtrip zu einem interessanten Vergnügen.

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Der Besuch in einer ehemaligen Aboriginissiedlung gehört zum Spannensden.

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Am nächsten Tag fahren wir in den Naturpark, dort wird es menschenleerer und  hügeliger, die Tiere des Landes haben mehr Raum. Doch das Land ist große außerhalb der Touristenwege ist reichlich davon. Australien hat 50 Mio. Kängurus, meine liebsten Gurus, doch nur 30 Mio. Einwohner, das ärgert viele Australier. Ob es der Grund ist weshalb viele diese Tiere nicht mögen?!

Doch deren Fleisch essen sie wohl gerne. Es soll recht schmackhaft sein. Als Math am Abend für die FleischesserInnen einiges grillt, probiere ich ein Stück. Nee, für mich ist es nichts. Vielleicht esse ich schon zu lange kein Fleisch mehr um überhaupt noch was dran zu finden. Nach 30 Jahren bin ich entwöhnt.

Wir sehen die schwarzen Wallabys, kleinere Kängurus, auch die großen laufen uns quasi über den Weg, einmal eine Kängurumutter mit einem Jungen, das hinterherspringt. Passt wohl nicht mehr in den Beutel? Die Tiere sind äußert scheu in der freien Natur. Wenn sie aus dem hohen Gras schauen und die Ohren spitzen sehen sie so nett und fast ängstlich aus. Wenn sie sich aufrichten zu stolzen 180 -220cm und losspringen, dann flößen sie schon etwas Furcht ein. Sie können ganz zutraulich werden, doch anfassen sollte man sie nicht. Es gibt Berichte wo sie dann gern einmal sehr fest Umarmen, was manchen Leuten nicht gut bekommen ist. Allerdings gibt es auch die zahmen in den Parks, die sich mit gekauftem Futter leicht anlocken lassen.

Wir fahren durch die karg wirkende aber reizvollen Wildnis und da ist Vorsicht geboten, denn es gibt hier Schlangen und Spinnen, die gefährlich sein können. Mehrere Wanderungen im Grampienspark bringen die ganze Schönheit dieser Landschaft zu Gesicht und Gehör, das Buschkonzert ist laut und exotisch. Unzählige Vogelarten, stimmen in diesen seltsamen Chorgesang zum Sonnenauf-oder -untergang ein.

Nach einer wundervollen Wanderung in die ganz frühe Morgenstimmung des Busches, nehmen wir Abschied von diesem besonderen Ort, es geht zurück nach Melbourne.

Die Gruppe war wieder mal eine neue interessante Erfahrung. Mit Helene werde ich wohl in Kontakt bleiben. Eine Begegnung wie sie manchmal vom Himmel fallen wenn die Sterne günstig stehen und das taten sie. Im Busch, kein Licht nirgendwo, war ein grandioser Sternenhimmel zu sehen. Sternschnuppen fielen uns wie kleine Botschaften aus anderen Welten entgegen.

Nun wieder alleine muss ich neue entscheiden. Oder muss ich mal innehalten, verschnaufen, sacken lassen bevor neue Entdeckungslust mich zu neuen Ufern trägt?

Doch kaum bin ich im Hostel angekommen treffe ich Nicola, die ihre ganze Zeit in Australien geplant hat. Sie meint, dass sollte ich unbedingt auch machen, denn ansonsten könnte es schwierig und teuer werden. Im Dezember beginnen hier die großen Ferien und alles ist rasch ausgebucht. Also heißt jetzt auch für mich gleich weiterplanen.

Wo soll jetzt hingehen, bisher habe ich immer Step by Step geplant und jetzt plötzlich den ganzen Monat. Puhh, das macht richtig Stress. Im Dezember ist das wohl unumgänglich in Australien.

Was  kommt da an Erlebnissen auf mich zu?

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Angaben gemäß § 5 TMG:

Mona Monkos
Münstereifeler Straße 30
53359 Rheinbach, Deutschland

Kontakt:

Telefon: 0049 02226 168988
E-Mail: naturheilpraxis.monkos@googlemail.com

Quelle: https://www.e-recht24.de

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Angabe der Quelle (nur für diesen Absatz): Flegl Rechtsanwälte GmbH