Australien – Melbourne cool & fazinierend

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Der Sprung in einen neuen Erdteil – Australien, praktisch ganz einfach, für mich eine aufregende Sache. Von Noumea in 3,5 Std. nach Sydney, dann noch eine Stunde nach Melbourne und wieder eine andere Welt. Melbourne, eine Stadt mit über 4,25 Millionen Einwohnern, das ist schon beeindruckend an sich und nach den 3 Monaten auf den Inseln für mich aufregend wieder in eine Großstadt zu kommen. Ich hatte doch genug von Städten, vor 3 Monaten, doch jetzt, jetzt brenne ich darauf wieder die Umtriebigkeit und Vielfältigkeit auch die Kreativität der Stadt zu erleben.

Ganz besonders hier, ich werde von Shakandra am Flughafen abgeholt. Sie ist die Freundin von Bekannten von mir, wir hatten vor einem halben Jahr einmal telefoniert uns aber bisher nicht kennen gelernt. Sie hatte mich herzlich eingeladen sie in Melbourne zu besuchen. Einfach großartig diese Gastfreundlichkeit, ich freu mich und bin neugierig sie kennenzulernen. Sie macht mir das Ankommen in Australien angenehm leicht.

Nun stehe ich am Flughafenausgang, eine Dame an der Information schickte mich zur Abholmeile wo Autos eine Minute halten dürfen um jemanden abzuholen. Ich weiß nur, Shakandra hat ein rotes Auto. Alles haben wir per mail verabredet, ich kann jetzt keinen Kontakt aufnehmen, hab keine Simkarte.

Wird schon klappen, ich bin zuversichtlich.

Gucken, stehe ich am richtigen Platz, rote Autos checken. Roter Pkw, typisch für uns Frauen, ich kenne nicht mal die Marke, es kommen nur wenige rote PKW‘s, sie ist nicht dabei. Schließlich bitte ich einen Securiteman, die schon mit mir Ausschau gehalten haben, ihr eine mail zu schicken. So eine freundliche Hilfsbereitschaft, erst die Ausschau für mich nach jedem roten Auto, dann die email, jetzt kommt er immer wieder um,um zu sagen er habe noch keine Antwort bekommen. Ich warte nun schon über eine Stunde, langsam wird es dunkel.

Mit immer neuen Wartenden steh ich dort mit meinem Gepäck, doch jedes rote Auto kommt für andere.

So, sage ich mir, noch 10 Min. dann sind es 2 Stunden, dann fahre ich in die große Stadt und suche ein Hostel. Noch ein rotes Auto und noch eines, es ist nicht Shakandra.

Ich suche „meinen“ Securiteman. Da ist er, er schüttelt den Kopf, nein, keine mail angekommen. Er beschreibt wie ich in die Stadt komme und wo nah am Bahnhof Flinderstreet ein Hostel ist.

So dann ziehe ich los. Etwas traurig, schade, was ist da schiefgegangen?

Da ruft jemand, es ist mein Securetiman, er winkt ich soll zurückkommen. Und dann ist da Shakandra an seinem Telefon. Ich soll bitte warten in 45 Min. sei sie am verabredeten Platz, es tut ihr leid, wir besprechen alles später.

Im letzten Moment, hat sich jetzt das Blatt wieder gewendet, ich stehe da fassungslos, mein Securetiman lacht fröhlich bis ich einstimme.

Mit dieser Stimmung lässt sich die weitere Stunde warten noch gut ertragen.

Shakandra kommt, sie fährt einen roten Mini, ist sehr zerknirscht, sie hatte mich erst einen Tag später erwartet, doch ihre innere Stimme hat sie nochmal ins Handy schauen lassen und dann lief es wie geschildert.

Sie wohnt mit Ihrem Mann, den ich dann auch kennenlerne, eine Stunde außerhalb direkt am Busch, in einem wunderschönen Haus.

Es ist ein Traum!

Wiedermal ein Glück gehabt. Ein wahrhaft herzlicher Empfang, großes Zimmer, großes Bett, für mich allein, es sind zwei Kerzen angezündet, das war Shankandras Mann, der auch schon was zu trinken für uns vorbereitet hat.

Am nächsten Tag fahren wir in die nahegelegenen Weinberge. Die Landschaft ist hügelig, hat keine steilen Hänge, mit weiten Wiesen zwischen den Rebfeldern. Weinberge sind sie kaum zu nennen. Eine wunderschöne grüne Kulturlandschaft, soweit das Auge reicht. Es ist Frühling, doch dafür ungewöhnlich heiß, es sind über 30 Grad. Doch das sollte sich bald ändern. Da wird auf eine Chocolaterie hingewiesen, die suchen wir auf. Mein erster Kakao seit Monaten. Hier wird Schokolade produziert, immerhin ist auch hier Vorweihnachtszeit alles läuft auf Hochtouren. Kakao mit Sahne, lange nicht gehabt, und dann -Juchu- ein riesiges Eis für uns Beide, das höchste der Gefühle, in diesem Moment.

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Da bahnt sich ein Gewitter an, da wir im Cabrio fahren, treibt uns das ins gemütliche Haus zurück.

Es beginnt zu regnen ohne Gewitter und regnet nun, wie so oft bei uns in Rheinbach, den ganzen kommenden Tag mit kleinen Unterbrechungen. Es wird kühl, sodass ich alle wärmenden Klamotten anziehe die ich hab. Von über 30 auf 14 Grad runter.

Am darauffolgenden Tag machen wir schon um 6:30h, warm angezogen und mit Regenjacke, unsere Wanderung in den Busch. Durch den Garten hinterm Zaun beginnt diese. Wir sind gleich im dichten Wald wo wir aufmerksam lauschen und Ausschau halten nach Kängurus. Dass wir welche sehen hat Shakandra versprochen

Eigentlich sind sie meist dort im Gebüsch, sagt sie. Oft kommen sie bis an den Zaun. Heute nichts. Immer mal wieder sehen wir im Wald ein Haus, meist sind es große Gelände mit großzügigen Gebäuden, mitten im hügeligen Wald. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Wir sehen Kaninchen und Langohrhasen, hören Vögel rufen, zwitschern und lachen. Ja, es ist der Lachvogel, den gibt es tatsächlich hier.

Dann kommen wir an einen freien Hang.

Und da sind sie, Kängurus, 4 ,5 hopsen, als sie uns wahrnehmen, davon. Dann einige Schritte weiter auf der anderen Seite des Weges, gar nicht so weit von den Höfen entfernt, die dort am Waldrand stehen, hopsen wieder mehrere davon als wir herankommen. Sie sind scheu wie Rehe und stellen auch in gleicher Weise ihre Lauscher auf. Schade, so gern hätte ich sie etwas näher gehabt.

Wir können noch einmal, etwas weiter entfernt, eine ganze Horde von 8-10 Tieren beobachten. Dann geht’s ab nach Hause. Danke für diese Gastfreundschaft. Shakandra bringt mich zum Zug und erleichtert mich noch, denn sie ist bereit meine Flossen, diese riesigen Dinger, mit nach Deutschland zu nehmen.

Heute fahre ich mit dem Zug nach Melbourne in die City, im Space Hotel hab ich ein Bett gebucht, nun wieder im 6 Bett Dorm. Das Hostel ist recht neu, nah zum Zentrum, beste Ausstattung, auch in Küche und Speiseraum. Letztere liegen im 5 Stock mit rundum Sonnenbalkon und einem Blick über große Teile der Stadt, außerdem gibt es ein Kino, eine Bar und einem Dachgarten. zudem auch recht preiswert. Thja, da kann man nur staunen.

Nach drei Monaten Inselleben freue ich mich wieder auf die quirlige Stadt und das was es dort zu sehen und zu erleben gibt.

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Rasch eingecheckt und ab geht’s in die City. Es gibt eine kostenlose Stadtrundfahrt mit der alten Tram, das will ich gleich Mal machen. Überblick verschaffen, was gibt es alles hier zu sehen?!

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Gleich am kommenden Tag wird eine kostenlose Stadtführung angeboten. Julia, meine Bettnachbarin im Hostel, möchte auch mit. Lenny ein Student und begeisterter Melbourner zeigt uns nicht nur fast 3 Stunden interessantes, er hat an fast jeder Stelle eine spannende Hintergrundgeschichte parat. Am alten Gefängnis geht es um den berühmtesten Insassen im 1880, es war Ted Kelly, ein Held, eine Art Robin Hood oder Schinderhannes, der den Reichen nahm und den Armen gab.

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Da ist die Geschichte der 11 Kulturen und der 108 Sprachen, die Melbourne auf zuweisen hat.

Das Chinesenviertel klar, gibt’s überall, hier gibt es dann noch ein kleines Italien, es ist eher ein Gastronomieviertel, da Australien nur die britische Esskultur hat, ist das ein Segen. Es gibt ein griechisches Viertel, viele asiatische Dependancen. Da hat die Stadt eine gewisse Ähnlichkeit mit Montreal.

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Auf dem Parlamentsgebäude weht neben der australischen Flagge auch die der Abouriginis. Die ist in den Farben schwarz, rot und gold, allerdings nicht mit drei Blockstreifen sondern mit einem goldenen Punkt auf den Blöcken schwarz und rot.

Bedeutung. Später erfahre ich von einem Enkel der Abouriginis auf dem Weg der Great Ozean-Road Details dazu.

Viktoriamarket, nur ein kurzes Stück vom Space Hostel enternt, da gibts wieder manch stauneneswertes.

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In der St. Kilda Beach gibt es am Abend gleich nach Sonnenuntergang eine besondere Art Pinguine zu sehen.

Lenny erzählt von seinem Lieblingsrestaurant, -esspressobar, -chocolaterie und davon das er gerne eine Bar besucht, die Berliner Bär Bar heißt und die einen Gastraum West und einen Ost hat, die beide unterschiedlich eingerichtet sind. Er mag lieber Ost als West.

Das muss ich mir anschauen. An den kommenden Tagen besuche ich alle diese Orte. Museum National Galerie Viktoria, mit Julia einer Philippinin, die allerdings in Sydney lebt. Ob wir uns wiedersehen?

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Botanischer Garten mit Sophia, Isabell, Nicola und Orchidea, aus der Schweiz, Australien, England und Taiwan.

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Am Abend treffen wir dann in reduzierter Besetzung, zwei der Mädels sind bereits auf dem Weg zu anderen Zielen, mit Julia und ihrem Freund zusammen um St. Kilda Bay und die Pinguine zu beobachten.

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Danach gehen wir gemeinsam zur Berliner Bär Bar. Ich erzähle was ich aus dieser Ost-Westzeit so weiß und was vermittelbar ist mit meinem spärlichen englisch.

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Witzig ist die Bar alle Male auch wenn meine Geschichte nur rudimentär ist.

Von Melbourne aus gibt es allerlei zu erkunden.

Ich buche eine 3 Tagestour Great Ozean Road mit den 12 Aposteln und Grampienspark, alles ganz leicht in einem kleinen Büro im Hostel zu machen.

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Und welche Überraschung!

Auf dieser Tour finden sich 10 deutschsprechende Touristen aus D-land und unseren Nachbarländern zusammen, nur eine Schwedin und ein Engländer quasi erweiterte Nachbarn, begleiten uns.

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Die Küste ist eine phantastische Landschaft mit ihren vielen rostroten Steinskulpturen am und im brandenden Ozean, den weißen feinsandigen Buchten und den grünen, macchiaartigen Hängen, eine Augenweide. Die Great Ozean Road ist nicht sehr dicht befahren, jedenfalls nicht als wir dort unterwegs sind. Zahlreiche Abstecher mit kurzen Spaziergängen machen diesen Roadtrip zu einem interessanten Vergnügen.

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Der Besuch in einer ehemaligen Aboriginissiedlung gehört zum Spannensden.

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Am nächsten Tag fahren wir in den Naturpark, dort wird es menschenleerer und  hügeliger, die Tiere des Landes haben mehr Raum. Doch das Land ist große außerhalb der Touristenwege ist reichlich davon. Australien hat 50 Mio. Kängurus, meine liebsten Gurus, doch nur 30 Mio. Einwohner, das ärgert viele Australier. Ob es der Grund ist weshalb viele diese Tiere nicht mögen?!

Doch deren Fleisch essen sie wohl gerne. Es soll recht schmackhaft sein. Als Math am Abend für die FleischesserInnen einiges grillt, probiere ich ein Stück. Nee, für mich ist es nichts. Vielleicht esse ich schon zu lange kein Fleisch mehr um überhaupt noch was dran zu finden. Nach 30 Jahren bin ich entwöhnt.

Wir sehen die schwarzen Wallabys, kleinere Kängurus, auch die großen laufen uns quasi über den Weg, einmal eine Kängurumutter mit einem Jungen, das hinterherspringt. Passt wohl nicht mehr in den Beutel? Die Tiere sind äußert scheu in der freien Natur. Wenn sie aus dem hohen Gras schauen und die Ohren spitzen sehen sie so nett und fast ängstlich aus. Wenn sie sich aufrichten zu stolzen 180 -220cm und losspringen, dann flößen sie schon etwas Furcht ein. Sie können ganz zutraulich werden, doch anfassen sollte man sie nicht. Es gibt Berichte wo sie dann gern einmal sehr fest Umarmen, was manchen Leuten nicht gut bekommen ist. Allerdings gibt es auch die zahmen in den Parks, die sich mit gekauftem Futter leicht anlocken lassen.

Wir fahren durch die karg wirkende aber reizvollen Wildnis und da ist Vorsicht geboten, denn es gibt hier Schlangen und Spinnen, die gefährlich sein können. Mehrere Wanderungen im Grampienspark bringen die ganze Schönheit dieser Landschaft zu Gesicht und Gehör, das Buschkonzert ist laut und exotisch. Unzählige Vogelarten, stimmen in diesen seltsamen Chorgesang zum Sonnenauf-oder -untergang ein.

Nach einer wundervollen Wanderung in die ganz frühe Morgenstimmung des Busches, nehmen wir Abschied von diesem besonderen Ort, es geht zurück nach Melbourne.

Die Gruppe war wieder mal eine neue interessante Erfahrung. Mit Helene werde ich wohl in Kontakt bleiben. Eine Begegnung wie sie manchmal vom Himmel fallen wenn die Sterne günstig stehen und das taten sie. Im Busch, kein Licht nirgendwo, war ein grandioser Sternenhimmel zu sehen. Sternschnuppen fielen uns wie kleine Botschaften aus anderen Welten entgegen.

Nun wieder alleine muss ich neue entscheiden. Oder muss ich mal innehalten, verschnaufen, sacken lassen bevor neue Entdeckungslust mich zu neuen Ufern trägt?

Doch kaum bin ich im Hostel angekommen treffe ich Nicola, die ihre ganze Zeit in Australien geplant hat. Sie meint, dass sollte ich unbedingt auch machen, denn ansonsten könnte es schwierig und teuer werden. Im Dezember beginnen hier die großen Ferien und alles ist rasch ausgebucht. Also heißt jetzt auch für mich gleich weiterplanen.

Wo soll jetzt hingehen, bisher habe ich immer Step by Step geplant und jetzt plötzlich den ganzen Monat. Puhh, das macht richtig Stress. Im Dezember ist das wohl unumgänglich in Australien.

Was  kommt da an Erlebnissen auf mich zu?

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Angaben gemäß § 5 TMG:

Mona Monkos
Münstereifeler Straße 30
53359 Rheinbach, Deutschland

Kontakt:

Telefon: 0049 02226 168988
E-Mail: naturheilpraxis.monkos@googlemail.com

Quelle: https://www.e-recht24.de

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Angabe der Quelle (nur für diesen Absatz): Flegl Rechtsanwälte GmbH