Australiens Ostküste – heiße Zeiten

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Magnetic Island

Die nächste Etappe ist Magnetic Island. Mit dem Bus komme ich in Townsville an, dann auf die Fähre, die in 20 Min. zur Insel übersetzt.

Auf der Fahrt lerne ich Brian aus Adelaide kennen, er wohnt im Sommer auf der Insel und bietet sich an mich zum Hostel zu bringen. Das ist einfacher als mit dem Bus, ich nehme an.

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Die Insel ist klein, in 15 Min. ab Fährhafen auf der einen Seite zur Horsshoe Bay auf der Anderen. Das Hufeisen ist auch hier ein Glückssymbol. Man hört den Begriff  öfter.

Ich wohne in einem kleinen Bungalow mit anderen Mädels zusammen, mitten im Wald unter Palmen und Eukalyptusbäumen. Letztere sind das Lieblingsfutter der Koalabären, diese gibt es hier in einer Rettungsstation. Ihnen statte ich am nächsten Tag einen Besuch ab.

Mit Julie einer Philipienin, die in Schweden lebt, schlendere ich zur weisssandigen Horsshoebay, mit schönsten Stränden. In dem winzigen Ort gibt es nur ein Tante Emma- Lädchen, sympatisch gut sortiert, aber teurer als Apotheken. Wir kaufen für ein gemeinsames Abendessen ein, kochen zusammen und genießen den einfachen Schmaus. Im hosteleigenen Swimmingpool bei nahezu 30 Grad ein abendliches Bad zu nehmen verlockt und ist sowas von erfrischend.

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Im Meer ist es nicht ganz so einfach, denn es gibt einige Quallenarten, die durchaus heftige Schmerzen bereiten können. Ohne einen “Stingersuit”, eine Art Taucheranzug sollte man hier nicht ins Wasser gehen. Mit dem Besuch bei den Tieren beginnt die Erkundung der Insel.

 

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Krokodil links 9 Wochen alt, rechts 9 Monate, sie werden 4-5 Meter lang

Am nächsten Morgen, Frühstück und dann zum Wanderweg zu zwei anderen Buchten, da steht plötzlich Brian vor mir. Er fragt ob er mir nicht die Insel zeigen könne. So schnell kann ich mich nicht entscheiden, ich sage ich schreibe ihm eine mail. Später treffe ich mich dann mit ihm. Er zeigt mir wunderschöne, malerische, teils unberührte Buchten auf der Insel.

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Am sicheren ” Inselschnorchelplatz” gehe zum Schnorcheln, denn hier gibt es auch Haie, wie Brian weiß. Ein Stingersuit ist dort leicht zu leihen, ohne geht nichts. Brian wartet, geht nicht ins Wasser, schnorchelt auch nicht. Warum nicht? Er hat keine schlüssige Antwort.

Es ist nur ein kleiner Bereich im Meer an den dicken, fast runden Steinen vorbei in die schäumenden Wellen, und doch sehe ich einiges: eine große Schildkröte, die sich rasch davon macht, einen kleinen Mantarochen, einen Schwarm, nahe der Oberfläche schwimmende, fast durchsichtige Speerfische, jedenfalls sehen sie wie Speere aus. Einige andere große Fische, im schillernden Türkis, ob es Snapper sind, und einiges mehr.

Jetzt muss ich mich erst Mal frisch machen bevor ich die Einladung zum Essen annehmen kann. So klingt der kurze Besuch auf den Magnetics Island aus. Den Namen hat sie von Kaptän Cook, der sich magnetisch von ihr angezogen fühlte, das ist verständlich wenn man sie kennen lernt.

Am nächsten Tag reise ich weiter, mit dem Bus an der Ostküste vorbei bis zur Airlibeach bei den Withsunday Islands.

 

 

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Airlibeach und die Withsunday Islands

Landschaftlich ein Kleinod, doch eine  touristische Hochburg. Viele junge Leute, die offensichtlich nun doch den Blues haben, weil sie an den Weihnachtstagen nicht Zuhause sind. Es gibt eine Bar im Hostel, doch die interessiert weniger, große Mengen Alkohol werden in den Hostelbereich geschleppt und es findet ein regelrechtes Komasaufen über die gesamte “heilige” Nacht und den ersten Feiertag statt. So verbringe ich die Weihnachtstage in höchst ungewöhnlicher Weise. Denn dem Lärm kann man sich kaum entziehen.

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Kult der 70ger Jahre in Europa?

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Weihnachten in Australien sieht in etwa so aus. Mein schönstes Weihnachtsfoto aus dem Ausland sollte es werden.

 

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Dennoch bei weit über 30 Grad unternehme ich an beiden Tagen sehr schöne Wanderungen zum zweiten Hafen und auf den nahe gelegenen Hügel durch dichten Regenwald. Die Küste hat dort mehrere Landzungen und traumhaft schöne  Inseln.

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Die in ein bis drei Tagestouren auf Segelbooten angesteuert und an ausgewählten Punkten mit kurzen Landgängen gezeigt werden. Resorts besetzen diese eigentlich gänzlich. Das ist nicht meine Welt.

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Noosa – Sunshinecoast

 

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Die Welt scheint nur noch Strand

Mit großer Bewunderung schaute ich dort immer wieder den SurferInnen und denen die es grad übten zu. Und erinnert mich an die Zeit in der ich mich selbst in der Ägais  auf dieses Brett wagte, doch mit wenig Erfolg. Es ist eine wahre Kunst  dieses Wellenreiten.

 

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Der interessante Küstenwanderweg um das Kap herum, durch Eukalypuswald wo Koalas wohnen, vorbei am Delfinepoint, über einen Strand, der beim strahlendem Sonnenschein zum Baden einlädt, doch die dort herumliegenden Quallen warnen es lieber nicht zu tun, bis zum langen Sunshinebeach, lockt viele Wanderbegeisterte, so auch mich.

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Eine Bootsfahrt zu den Everglades des Nossaflusses, einem weit verzweigten Wasserwegenetz gibt, zeigt prächtige Spiegellandschaften.  Auch einige Tiere sind zu beobachten. Die großen Pelikane waren schon an der Küste zu sehen, hier in den Glades haben sie ihr Rückzugsgebiet, eine Kormoranfamilie sitzt entspannt auf trockenen Geäst, das weit in den Fluss ragt. Auf dem Picknickplatz den wir ansteuern, macht es sich gerade ein ziemlich großer Lizzard gemütlich. Er zieht sich zwar ein wenig ins Unterholz zurück, doch vertreiben lässt er sich nicht. Gut so, denn wir sind ja die Eindringlinge.

 

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Everglades entstehen durch unterirdische Quellen, die scheinbar unerschöpflich sind. Sie sind ein Seeengebiet, das sich bis zum Meer erstreckt wo diese zusammentreffen vermischt sich Süß- und Salzwasser.  Das hat Einfluss auf Pflanzen und Tierwelt, die dort bestimmte Areten entwickelt hat.

In Noosa habe ich nach Monaten ohne Yoga, ein Iyengar Yoga Studio entdeckt, das muss ich probieren und es geht besser als erwartet. Danach fühle ich mich wie neu geboren.

So geht dann die Zeit in Australien dem Ende entgegen ich fahre nach Brisbane um dann nach Auckland Neuseeland zu reisen.

Die Freude in ein etwas kühleres Land zu kommen ist groß, denn die Temperaturen an der Ostküste waren enorm hoch. In Brisbane hatte das Spa -Hostel einen Swimmingpool, so bin ich quasi ins neue Jahr geschwommen. Neues Jahr neues Glück in Neuseeland ?

 

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2.544 Gedanken zu „Australiens Ostküste – heiße Zeiten

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