Myanmar- Ngapalibeach geniessen!

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Myanmar- Ngapalibeach

 

Die gebuchte Bed and Breakfast Lodge liegt nahe beim kleinen Flughafen der Gegend. Thandwe, der kleine Ort in der Nähe ist Namensgeber. Mehrere kleine Orte reihen sich an einander in der Bucht der Ngapalibeach am Golf von Bengalen. Leicht lässt es sich an der Hauptstraße entlang radeln, wenig Auto und Scouterverkehr, viele Restaurants und kleine Lädchen am Weg.

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 Ebenso sieht man zum Strand hin, Resort neben Resort, die schon Luxus signalisieren, eines mehr als das andere. Mit wunderschön angelegten Parks hinter hohen Mauern lässt sich westlicher Standard vermuten. Hier hat der Tourismus bereits Fuß gefasst. Doch die Gäste sind nicht so zahlreich, dass es Gedrängel gäbe am Strand, wie ich bei einem Strandspaziergang später feststelle.

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Ein halber Tag mit dem E-Scouter reicht um den Küstenweg bis zum Ende zu erkunden. Zwischen den Resorts führen Pfade zum Strand, zur anderen Seite hin liegen die Dörfer, deren Menschen auch nach einigen Jahren Tourismus, noch immer in äußerst bescheidenen Hütten leben. In der kleinen Hafenbucht, auf der gegenüberliegen Seite der Ngapalibeach, liegt ein Fischerdorf, Hütten auf hohen Pfählen direkt in einer Bucht. Hier trockenen Fischer ihren Fang auf großflächigen Plastikplanen am Wegrand.

Die Bucht ist leider übersät mit Plastikmüll. Plastikmüll zeigt sich überall, ebenso gibt es in den Dörfern offene Müllverbrennungstellen, das Problem ist offensichtlich. Es gibt kaum ein Bewusstsein zu Unrat, Müll und Plastik, bei jedem Kauf werden auch kleinste Teile in Plastik verpackt. Muss die Erfahrung wieder 30-40 Jahre gemacht werden mit viel Schaden für die Umwelt bis das sich ändert? Es wird hier gelebt wie eine neue Errungenschaft. Doch das Übel liegt in der Produktion und, dass es den Menschen hier als erstrebenswerte Errungenschaft verkauft wird.

Ngapalibeach auf der Strandseite ist wunderschön, eine kleine Insel, Pearl Island ist vorgelagert, sie verspricht unberührte Wasserwelt zum Schnorcheln. Ein Ausflug mit dem Holzboot dauert 20 Minuten, die Bootsleute bringen auf Wunsch zu verschiedenen Schnorchelstellen. Es macht Spaß, die kleinen alten Holzboote, sie sind bunt angemalt „blättern“ aber schon an vielen Stellen, immer wieder muß Wasser aus dem Boot geschöpft werden, kleine Krebse und Kakerlaken sind ständige Bewohner in den Pfützen unter den Bretten auf denen die Sitzplätze sind.

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Nur 4 oder 5 Personen finden Platz darauf, ich bin alleine mit zwei Bootsleuten. Es ist eine Frage des Preises, alleine 20000,00 kyats, zu mehreren teilt man sich 35000,00kyats.

Die Unterwasserwelt ist etwas mager, es sind nicht viele Fische zu sehen insbesondere kaum größere, doch die kleinen Schwärme die um einen herum schwimmen und einige recht große Korallen, die wie riesengroße Schüsseln mit welligem Rand aussehen.

Tagsüber lässt sich der Strand, neben dem Baden im warmen, klaren Wasser auch wunderbar für längere Spaziergänge nutzen.

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Überall auf dem breiten Sandstrand finden sich kleine Kunstwerke, die von den Sandkrebsen unterschiedlichster Größe hergestellt werden. Diese rennen, als ginge es um ihr Leben, ständig in die gebuddelten Höhlen. Die oft sehr kleinen, sandfarbenen Krebs’chen sind kaum zu sehen, nur durch ihre Kügelchenkunst geraten sie ins Blickfeld. Die ganze Pracht ist in der Tat nicht einmal eine Eintagskunst denn die Flut vereinnahmt sie in schöner Regelmäßigkeit.

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Die Sonnenuntergänge ziehen wirklich alle Touristen an den Strand, einerseits um in den auf Sand „aufgebauten“ Restaurants zu speisen oder doch zumindest einen Cocktail zu genießen, anderseits um das Naturschauspiel zu erleben und sei es auch zum so und so vielten Male.

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Massageangebote am Strand, sind ebenfalls ein willkommene und zum Wohlgefühl beitragende Abwechslung.

Schwimmen ist bei einem oft kräftigen Wellengang nicht ganz so beliebt. Allerdings mit riesigen Autoreifen sich auf den Wellen treiben lassen scheint für Kids und Erwachsene ein großes Vergnügen. Alle Hotels stellen ein paar dieser Reifen kostenlos zur Verfügung. Surfen, Kyten oder paddeln wird kaum w
ahrgenommen, es mag an der Altersstruktur der Touristen hier liegen, neben Familien mit kleineren Kindern, sind häufig die „Herbstblonden“ hier zu sehen. Daher ergibt sich ein recht gemächliches Strandleben, weit entfernt von Rummel oder Party. Frei von Lautsprechermusik, frei jeglicher Lärmbelästigung, steht hier wirklich erholsamen und genussvollen Urlaubstagen nichts im Weg.

 

 

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Myanmar- Bagan historisches Kleinod

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Bagan historisches Kleinod

An diesem Ort, der wie Mandalay am Ayeyarwaddyfluß liegt, daher von dort auch mit dem Boot zu erreichen ist, dreht sich wirklich alles um Pagoden. 4000 sollen es einmal gewesen sein, davon etwa 2200 noch recht gut erhaltene und restaurierte. Die ehemalige Königsstadt ist eher eine Pagodenregion, die 36 qkm umfasst. Die mit Alt-Bagan am Flussufer, Verbindung zu den damals zentralen Wassertransportwegen hatte und hat. Sie wurde im Zeitraum von 460 Jahren errichtet, die Blütezeit soll in den Jahren 800- 1100 zur Zeiten König Anuruddha und seiner Nachkommen gewesen sein.

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Nahezu alle Pagoden der Region sind mit roten Backsteinziegeln, in ähnlichem Stil und doch alle unterschiedlich gebaut. Der dunkelrote Backstein ist mit gelbem Sand verfugt, ein apartes Farbenspiel, das mit dem verstaubten Grün der Umgebung und der sandigen Erde auch heute noch ein perfekt historisches Bild bietet. Genauso muss es auch vor 1000 Jahren ausgesehen haben, die Wege sandig, mit tiefen Furchen, von Pferdefuhrwerken ausgefahren, sie fahren auch heute noch, dicht am Gestrüpp entlang, Touristen zu den besonderen Attraktionen.

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Hier scheint die Zeit stehen geblieben. Nicht ganz, inzwischen werden diese Wege auch von Bussen, Pickups, Scoutern und Fahrrädern genutzt, sie konnten der ursprünglichen Umgebung jedoch nichts anhaben. Alt-Bagan von einer Stadtmauer mit kleiner Einlasspforte umgeben, könnte auch heute mit kleinen Veränderungen auch eine Kulisse für die damalige Zeit sein. Markt vor diesen alten Gemäuern, auf unbefestigten Straßen, vor den oftmals windschiefen Bambushütten, überall streunende, klapperdürre Hunde und Katzen, zahlreiche schlichte Holzstände mit bunten Gemüse- und Obstsorten, denn hier gedeiht vieles; Frauen, die rote Melonenstücke auf einem Teller auf dem Kopf tragen, die für ein paar Kyats an Marktbesucher verkauft werden. Eine optimale Erfrischung, bei dieser Hitze. An vielen Ständen werden auf einem Kohlefeuer Meeresfrüchte und frische Flussfische gegrillt oder in einem heißen Fetttopf kleine Pfannkuchen aus allerlei Zutaten frittiert.

Frauen schauen interessiert bei den farbenfrohen Stoffen für die eleganten Sarongs, die sowohl buntgemustert von Frauen als auch dezent, kleinkariert von Männern getragen werden. Anziehungspunkt auch die mit allerlei zarten Bändern und Blüten verzierten Hüte, alle wollen anprobieren. Die zarten Farben, die schmuckvolle Aufmachung sieht zauberhaft aus auf den schwarzen Haaren. Tanakha macht die Haut hell, das ist Schönheitsideal und ist Schmuck zugleich. Raunendes bewundern, handeln und lachen, hier und dort Leute treffen, einen kurzen Schwatz halten und das erstandene Schmuckstück zeigen.

Wohin man schaut, festlich gekleidete Frauen und einige Männer, etliche strömen in die Pagode.

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Wo bin ich, hab ich geträumt, bin ich in einen Zeittunnel gefallen?

Da bemerke ich die junge Leute mit den Scoutern, den Kühlschrank aus dem grade zwei Plastikflaschen mit Wasser entnommen werden, die Pickups mit den dicken, grün-weiß gestreiften Melonen und ein anderer mit Tomaten, weißen Kohlköpfen und Gurken.

Ist es wirklich so viel anders, heute an einem heißen Samstagnachmittag im März 2017?

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Man sieht Ensembles, um eine große Pagode gruppieren sich mittlere und kleinere Bauten. Teilweise waren es Klöster, manche sind es heute noch und oft tönen stundenlang litaneiartige Gesänge von den Türmen. Manches versucht die Natur zu vereinnahmen, Gestrüpp wächst um das Gemäuer herum, Grasbüschel auf den Simsen und Vorsprüngen, manches mutet an wie der Beginn eines Dornröschenschlosses. Doch dieser sakrale Baustil ist so speziell, der Gedanke verfliegt rasch.

 

Massive breite, quadratische Basis, verjüngt sich in vielen Stufen, schließlich setzt sich das Bauwerk fort in einem runden Turm bis zu einer zarten Spitze, die den Himmel zu berühren scheint. Diese Form ist häufiger zu sehen. Ebenso sind oftmals auch Türmchen und Kapitälchen, manchmal Spitzbogenfenster mit kreuzförmigen Öffnungen und andere wahrscheinlich bedeutungsvolle Elemente an Verzierungen zu sehen. Manchmal können Innenräume  betreten werden, natürlich nur ohne Schuhe und ohne Socken, mit bedeckten Schultern. Praktisch laufe ich in diesem Land ebenso viel barfuß wie beschuht.

Schon ab dem 9. Jahrhundert mischten sich aus Indien kommend Tantrismus mit dem Vajrayanabuddismmus und dem einheimischen burmesischen Schlangenkult.

Der Anziehungskraft, dieser Pagoden und versteppten Landschaft, kann man sich kaum entziehen. Viele Pagoden sind  freigelegt und restauriert, zu erkunden, andere bleiben unter Bewuchs wenigstens teilweise verborgen. An vielen sind Gerüste zu sehen, um dem Verfall entgegen zu wirken und den Erhalt zu gewährleisten, sind ständig arbeiten nötig.

 

Das Erkunden macht große Freude, denn die Menschen sind, obwohl Besuchende gewohnt, immer noch sehr aufgeschlossen und interessiert. Mit dem E- Scouter ist es einfach von A nach B zu kommen, zudem macht der Fahrtwind immer eine leichte Brise, bei 34 Grad eine kleine Erfrischung, die noch erweitert werden kann mit einem frisch gepressten Fruchtsaft, Ananas, Avocado leicht gesüßt, Mango, Erdbeer, Grapefruit oder Limonen ein Hochgenuss. Alles wird hier frisch zubereitet, auch wenn Ambiente und Ausstattung der kleinen Restaurants super schlicht ist, die Produkte sind besser als bei uns je zu haben und der Preis mit 2000 Kyats, das sind 1,50€, unschlagbar.

 

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Bei den größeren Pagode beispielsweise bei der Shwegugyi sind auch Verkaufsstände und fliegende Händler und Händlerinnen. Meist geht es recht spielerisch zu, Stress scheint man hier nicht zu kennen. Von Su Su einem 14 jährigen, lasse ich ich mich zum ersten Mal zu einem Kauf von Postkarten überreden, weil er einfach pfiffig und lustig ist. Er möchte mir dann unbedingt den größten liegenden Buddha zeigen, der in einem der Nebengebäude ist, den hätte ich sicher verpasst. Dann bringt er mir einige Wörter auf myanmarisch bei und freut sich riesig mein Lehrer sein zu können.Jetzt zeigt er mir seine Kunst, seine Bilder auf Flusssand Mönche in roten Gewändern.

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Er spürt er hat mein Interesse geweckt, er will mir in seinem Dorf, nur 5 Minuten von hier, noch andere Motive zeigen. Ich lasse mich darauf ein, nehme ihn auf meinen E-Scouter und fahre mit ihm über die staubigen Pfade in sein Dorf. Werde in der bescheidenen Bambushütte von seinen überaus gastfreundlichen Eltern mit Tee bewirtet. Schaue seien Kunstwerke an, die nicht so ganz meinen Geschmack treffen. Seine Mutter, wir verständigen uns mit Händen und Füßen, gibt zu verstehen, dass Susu als er noch an der Brust trank einen Unfall hatte, wie immer das Geschehen sein mag, der linke Arm war gebrochen und ist verkürzt und entstellt zusammengewachsen. Es scheint sie sehr zu belasten, denn er kann damit nicht einmal Scouter fahren und auch nicht schwer arbeiten mit dieser Hand. Ich fühle mit ihr.

 

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Es gäbe, nur 50km weiter, einen inaktiven Vulkan mit komplettem Craterrand zu bestaunen, leider gibt es keine Tour dorthin. Doch es wird jeden Tag heißer, sodass ein Vulkan zu besteigen nicht wirklich verlockt.

Mit dem Flieger diesmal zum Ngapalibeach. Strandtage kommen jetzt gelegen. Es gibt dort auch Gelegenheit zu schnorcheln, Korallen unversehrt und viele Fische im Golf von Bengalen wurde berichtet.

Myanmar – Manadalay- Spritualitität begegenen

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Mandalay- Spiritualität begegnen

Die zweitgrößte Stadt Myanmars mit 1,6 Mio. EinwohnerInnen. Das ganze Land zählt immerhin 50-55Mio.. Aber wie immer die genauen Zahlen sind, lässt sich nachlesen bei Ecosia Suchmaschine.

Doch genau das scheint mir in Mandalay ziemlich gleichgültig, denn die Stadt brilliert mit Sehenswürdigkeiten von Pagoden, wie beispielsweise das dickste Buch der Welt, über Klöster, Palast, dem nahe gelegenen Amarapura und dem Pagoden- und Klosterberg Sagaing. die ein Gefühl der achtsamen Spiritualität, die auch viele Menschen hier ausstrahlen, entstehen lassen.

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Beeindruckend wie der Buddhismus des Landes die Kultur, die Stimmung im Lande, das Miteinander zu prägen scheint.

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Goldglänzend, erstrahlt vieles, doch es ist nicht alles Gold was glänzt und die Kehrseite der Medaille sind die sehr bescheidenen Lebensverhältnisse vieler Menschen am Rande der Stadt und in den ländlichen Gebieten.

Blick auf da Stadtgebiet von Mandalay, vom imposanten Mandalay-Hill. Natürlich zum Sonnenuntergang.

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Mandalay Hill ist zum Sonnenuntergang ein beliebter Treffpunkt für  Einheimische und Touristen und es macht Spaß die Menschen zu beobachten. Dem T-Shirtspruch des jungen Mannes konnte ich nicht widerstehen.

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Die größte Glocke der Welt, The Min Gua Bell. Die Größe ist so vielleicht zu ahnen, nicht jedoch das Gewicht dieser dickwandigen Stahlglocke.

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In riesige Löwenfigur, zu den Pagoden gehörend, wurde beim Erdbeben um 1825 zerstört, die Menschen daneben lassen erkennen wie groß diese Brocken sind. Auf der 200 Kyatt Banknote kann sie in ihrem Urzutand bewundert werden.

 

Mit dem Zug nach Hispaw bedeutet eine 10 stündige beschwerliche Fahrt, los geht’s um 4:00h morgens. Spektakulär ist die Schlucht, die das schwere Stahlross dorthin überqueren muss.

 

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Das tut es ganz, ganz langsam, ist schon ein schon wenig mulmig. Schon vor ca.100 Jahren wurde das Gok Heik Viadukt von britischen und amerikanischen Ingenieuren erbaut. Wie lange mag es dieser Belastung noch standhalten. Die Fahrt in den Norden gibt interessante Einblicke ins Landleben Myanmars.

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Die bäuerliche Landwirtschaft lebt hier wie sie Leuten meiner Generation noch aus der Kindheit in Deutschland bekannte ist. Von den vielen Bauern kommen Feldfrüchte aller Art von höchster Qualität, die sich mit Fug und Recht „Lebensmittel“ nennen dürfen.

Faszinierend ist die Landschaft des Sagaing Hills auf der Mandalay gegenüber liegenden Seite des Ayeyarwady Flusses, der ausschließlich zahlreiche Pagoden und Mönch- wie Nonnenklöster beherbergt, die meist auch Schulen und Ausbildungsstätten für buddhistische Lehren sind.

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Drei  recht bekannte Tempel schaue ich mir an, den 42 Buddhatempel finde ich am interessantesten.

Längst haben die Pagoden auch hier nicht mehr die höchsten Türme, doch sicher noch immer die architektonisch schönsten.

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Möglicherweise gab es spirituelle Architekten, auch für europäische Dombauwerke, wie beispielsweise dem Kölner Dom, liegt es nahe.

Auf dem Weg dorthin zeigt sich die ursprüngliche Töpferkunst des Landes. Noch immer wird mit der von handgedrehten Töpferscheibe gearbeitet, eine echte Teamarbeit vieler Ehepaare, er dreht die Scheibe, sie formt den Topf. Einer dieser Töpfe wiegt 2 Kg, da trägt Frau schon einiges. Nur Frauen tragen auf dem Kopf, Männer auf den Schultern.

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Doch ist es bekannt, dass nepalesische Lastenträger, in diesem Fall Männer, bis zu 90% ihres Körpergewichtes über lange Strecken tragen. Ebenso balancieren afrikanische Frauen üblicherweise große Gewichte auf dem Kopf.

Ein Tagesausflug nach Amanapura führt zum Sonnenuntergang zur U-Bein Brücke, nach dem Namen des Erbauers benannt. Diesmal ist es eine Teakholzbrücke, mit 1,2 Km um 1850 erbaut, die längste und älteste ihrer Art der Welt, wird geschrieben. Es versammeln sich zu jedem Sonnenuntergang zahlreiche Touristengruppen und Einheimische. Manche haben kleine Holzboote gemietet und paddeln auf den Taungthamansee, um das Ereignis von dort zu erleben.

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 Nachdem die Sonne sich hinter dem fernen Berg versteckt hat, bewegt sich der Menschenstrom wieder über die Holzbrücke, die ab und an bedenklich unter der Last wackelt.

 Noch manche Begegnung ergibt sich in der Stadt, wenn man sich zu Fuß auf den Weg macht.

Yair, ein ganz junger Mann, der mich mit seinem Scotter zum Hostel fährt und auf keinen Fall etwas dafür haben möchte. Die junge Frau Phue Phue, die mich die köstlichen Sacha inche Samen kosten lässt und mir anschließend eine kleine Tüte davon schenkt. Mit ihr bin ich jetzt über Facebook in Kontakt.

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Zwei Blusen mussten neue Ärmel haben, die Schneiderin meinte es gut, da die Bluse nicht mehr weiß war hat sie eigenständig entschieden einen gelblichen Stoff mit braunen Punkten einzusetzen. Der Anblick der Bluse  verblüffte mich. Auf Nachfrage erfahre ich, dass sie im Zeichen des Wassermanns geboren ist. Sie leibt halt Punkte, im Gegensatz zu mir. Sie sagte gleich sie verändert es wieder, das tat sie dann für den nächsten Tag und setzte statt weißen hellblaue Ärmel ein. Der Spaß hat alles in allem 4,50€ gekostet, aber Nerven. Am Ende musste ich sie trösten, denn es war so gut gemeint und sie hat es wirklich perfekt genäht. Nun hat meine weiße Lieblingsbluse hellblaue Ärmel.

Beim Besuch der Pagoden trifft man immer wieder Frauen, die Tanakhapaste anrühren und anbieten.

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Tanakha ist ein Baum, dessen größere und kleiner Äste in mehr oder weniger handliche Stücke geschnitten werden, die dann auf einem eigens dafür präparierten Stein mit etwas Wasser abgerieben und zu einer Paste verrührt wird. Es ist Sonnenschutz, pflegt die Haut, verlangsamt das Altern, so wird gesagt. Jedenfalls tragen es Frauen wie Männer, kleine und größere Kinder und auch fast alle Jugendlichen.  Vielleicht könnten wir diese Verjüngungskosmetik übernehmen?

Tanakha macht schön, das ist klar

wir brauchen nicht teure Kosmetika!

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Die Shwenandaw Monastery, um 1880 vollständig aus Teakholz erbaut, ist die Sehenswürdigkeit, die ich mir für den letzten Tag in Mandalay aufgehoben hatte.

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Tatsächlich fand ich eine junge Frau, die mich auf dem Scouter dorthin brachte. Frauen fahren Scouter, keine Frage, doch üblicherweise machen sie keine Taxifahrten.

 Am Abend zum berühmten Myanmar Marionettentheater ist ein Muss. Es war das älteste Theater der Stadt, dass ich mir ausgesucht hat nahe des Palastes. Ein lustiges Spektakel mit wunderschönen Puppen.Wer hier die Puppen tanzen lässt ist Künstlerin und Künstler, so wird der Vorhang während der Vorstellung mehrfach gehoben und die Gäste können das blitzschnelle Fadenspiel bewundern.

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Abschied von Mandalay, es geht, wieder einmal mit dem Bus in 5 Stunden nach Bagan.

Viel habe ich schon von Bagan gehört von anderen Reisenden, das machte ziemlich neugierig.

Die Fahrzeit nicht zu lang, doch diesmal etwas abenteuerlich. Trotz höllisch lauter myanmarischer Popmusik, plötzlich werden  Fahrer und Fahrbegleiter, letzterer reist immer mit um für die Zufriedenheit der Gäste sorgen, aufgeregt, stoppen Musik und Bus, springen ins Dunkel hinaus und versammeln sich kritisch schauend um den rechten Vorderreifen. Im nu scheint die Diagnose gestellt, und alle, auch zwei Fahrgäste, liegen unter dem Bus um zu reparieren.

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Nach einer Weile steigen alle ein, als wäre nichts gewesen, weiter geht die Fahrt völlig unbesorgt.

Abschleppwagen hab ich bisher nicht gesehen in Mynamar, doch das ist sicher Zufall.

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Mona Monkos
Münstereifeler Straße 30
53359 Rheinbach, Deutschland

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Telefon: 0049 02226 168988
E-Mail: naturheilpraxis.monkos@googlemail.com

Quelle: https://www.e-recht24.de

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Angabe der Quelle (nur für diesen Absatz): Flegl Rechtsanwälte GmbH