Myanmar – Manadalay- Spritualitität begegenen

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Mandalay- Spiritualität begegnen

Die zweitgrößte Stadt Myanmars mit 1,6 Mio. EinwohnerInnen. Das ganze Land zählt immerhin 50-55Mio.. Aber wie immer die genauen Zahlen sind, lässt sich nachlesen bei Ecosia Suchmaschine.

Doch genau das scheint mir in Mandalay ziemlich gleichgültig, denn die Stadt brilliert mit Sehenswürdigkeiten von Pagoden, wie beispielsweise das dickste Buch der Welt, über Klöster, Palast, dem nahe gelegenen Amarapura und dem Pagoden- und Klosterberg Sagaing. die ein Gefühl der achtsamen Spiritualität, die auch viele Menschen hier ausstrahlen, entstehen lassen.

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Beeindruckend wie der Buddhismus des Landes die Kultur, die Stimmung im Lande, das Miteinander zu prägen scheint.

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Goldglänzend, erstrahlt vieles, doch es ist nicht alles Gold was glänzt und die Kehrseite der Medaille sind die sehr bescheidenen Lebensverhältnisse vieler Menschen am Rande der Stadt und in den ländlichen Gebieten.

Blick auf da Stadtgebiet von Mandalay, vom imposanten Mandalay-Hill. Natürlich zum Sonnenuntergang.

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Mandalay Hill ist zum Sonnenuntergang ein beliebter Treffpunkt für  Einheimische und Touristen und es macht Spaß die Menschen zu beobachten. Dem T-Shirtspruch des jungen Mannes konnte ich nicht widerstehen.

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Die größte Glocke der Welt, The Min Gua Bell. Die Größe ist so vielleicht zu ahnen, nicht jedoch das Gewicht dieser dickwandigen Stahlglocke.

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In riesige Löwenfigur, zu den Pagoden gehörend, wurde beim Erdbeben um 1825 zerstört, die Menschen daneben lassen erkennen wie groß diese Brocken sind. Auf der 200 Kyatt Banknote kann sie in ihrem Urzutand bewundert werden.

 

Mit dem Zug nach Hispaw bedeutet eine 10 stündige beschwerliche Fahrt, los geht’s um 4:00h morgens. Spektakulär ist die Schlucht, die das schwere Stahlross dorthin überqueren muss.

 

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Das tut es ganz, ganz langsam, ist schon ein schon wenig mulmig. Schon vor ca.100 Jahren wurde das Gok Heik Viadukt von britischen und amerikanischen Ingenieuren erbaut. Wie lange mag es dieser Belastung noch standhalten. Die Fahrt in den Norden gibt interessante Einblicke ins Landleben Myanmars.

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Die bäuerliche Landwirtschaft lebt hier wie sie Leuten meiner Generation noch aus der Kindheit in Deutschland bekannte ist. Von den vielen Bauern kommen Feldfrüchte aller Art von höchster Qualität, die sich mit Fug und Recht „Lebensmittel“ nennen dürfen.

Faszinierend ist die Landschaft des Sagaing Hills auf der Mandalay gegenüber liegenden Seite des Ayeyarwady Flusses, der ausschließlich zahlreiche Pagoden und Mönch- wie Nonnenklöster beherbergt, die meist auch Schulen und Ausbildungsstätten für buddhistische Lehren sind.

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Drei  recht bekannte Tempel schaue ich mir an, den 42 Buddhatempel finde ich am interessantesten.

Längst haben die Pagoden auch hier nicht mehr die höchsten Türme, doch sicher noch immer die architektonisch schönsten.

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Möglicherweise gab es spirituelle Architekten, auch für europäische Dombauwerke, wie beispielsweise dem Kölner Dom, liegt es nahe.

Auf dem Weg dorthin zeigt sich die ursprüngliche Töpferkunst des Landes. Noch immer wird mit der von handgedrehten Töpferscheibe gearbeitet, eine echte Teamarbeit vieler Ehepaare, er dreht die Scheibe, sie formt den Topf. Einer dieser Töpfe wiegt 2 Kg, da trägt Frau schon einiges. Nur Frauen tragen auf dem Kopf, Männer auf den Schultern.

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Doch ist es bekannt, dass nepalesische Lastenträger, in diesem Fall Männer, bis zu 90% ihres Körpergewichtes über lange Strecken tragen. Ebenso balancieren afrikanische Frauen üblicherweise große Gewichte auf dem Kopf.

Ein Tagesausflug nach Amanapura führt zum Sonnenuntergang zur U-Bein Brücke, nach dem Namen des Erbauers benannt. Diesmal ist es eine Teakholzbrücke, mit 1,2 Km um 1850 erbaut, die längste und älteste ihrer Art der Welt, wird geschrieben. Es versammeln sich zu jedem Sonnenuntergang zahlreiche Touristengruppen und Einheimische. Manche haben kleine Holzboote gemietet und paddeln auf den Taungthamansee, um das Ereignis von dort zu erleben.

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 Nachdem die Sonne sich hinter dem fernen Berg versteckt hat, bewegt sich der Menschenstrom wieder über die Holzbrücke, die ab und an bedenklich unter der Last wackelt.

 Noch manche Begegnung ergibt sich in der Stadt, wenn man sich zu Fuß auf den Weg macht.

Yair, ein ganz junger Mann, der mich mit seinem Scotter zum Hostel fährt und auf keinen Fall etwas dafür haben möchte. Die junge Frau Phue Phue, die mich die köstlichen Sacha inche Samen kosten lässt und mir anschließend eine kleine Tüte davon schenkt. Mit ihr bin ich jetzt über Facebook in Kontakt.

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Zwei Blusen mussten neue Ärmel haben, die Schneiderin meinte es gut, da die Bluse nicht mehr weiß war hat sie eigenständig entschieden einen gelblichen Stoff mit braunen Punkten einzusetzen. Der Anblick der Bluse  verblüffte mich. Auf Nachfrage erfahre ich, dass sie im Zeichen des Wassermanns geboren ist. Sie leibt halt Punkte, im Gegensatz zu mir. Sie sagte gleich sie verändert es wieder, das tat sie dann für den nächsten Tag und setzte statt weißen hellblaue Ärmel ein. Der Spaß hat alles in allem 4,50€ gekostet, aber Nerven. Am Ende musste ich sie trösten, denn es war so gut gemeint und sie hat es wirklich perfekt genäht. Nun hat meine weiße Lieblingsbluse hellblaue Ärmel.

Beim Besuch der Pagoden trifft man immer wieder Frauen, die Tanakhapaste anrühren und anbieten.

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Tanakha ist ein Baum, dessen größere und kleiner Äste in mehr oder weniger handliche Stücke geschnitten werden, die dann auf einem eigens dafür präparierten Stein mit etwas Wasser abgerieben und zu einer Paste verrührt wird. Es ist Sonnenschutz, pflegt die Haut, verlangsamt das Altern, so wird gesagt. Jedenfalls tragen es Frauen wie Männer, kleine und größere Kinder und auch fast alle Jugendlichen.  Vielleicht könnten wir diese Verjüngungskosmetik übernehmen?

Tanakha macht schön, das ist klar

wir brauchen nicht teure Kosmetika!

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Die Shwenandaw Monastery, um 1880 vollständig aus Teakholz erbaut, ist die Sehenswürdigkeit, die ich mir für den letzten Tag in Mandalay aufgehoben hatte.

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Tatsächlich fand ich eine junge Frau, die mich auf dem Scouter dorthin brachte. Frauen fahren Scouter, keine Frage, doch üblicherweise machen sie keine Taxifahrten.

 Am Abend zum berühmten Myanmar Marionettentheater ist ein Muss. Es war das älteste Theater der Stadt, dass ich mir ausgesucht hat nahe des Palastes. Ein lustiges Spektakel mit wunderschönen Puppen.Wer hier die Puppen tanzen lässt ist Künstlerin und Künstler, so wird der Vorhang während der Vorstellung mehrfach gehoben und die Gäste können das blitzschnelle Fadenspiel bewundern.

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Abschied von Mandalay, es geht, wieder einmal mit dem Bus in 5 Stunden nach Bagan.

Viel habe ich schon von Bagan gehört von anderen Reisenden, das machte ziemlich neugierig.

Die Fahrzeit nicht zu lang, doch diesmal etwa
s abenteuerlich. Trotz höllisch lauter myanmarischer Popmusik, plötzlich werden  Fahrer und Fahrbegleiter, letzterer reist immer mit um für die Zufriedenheit der Gäste sorgen, aufgeregt, stoppen Musik und Bus, springen ins Dunkel hinaus und versammeln sich kritisch schauend um den rechten Vorderreifen. Im nu scheint die Diagnose gestellt, und alle, auch zwei Fahrgäste, liegen unter dem Bus um zu reparieren.

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Nach einer Weile steigen alle ein, als wäre nichts gewesen, weiter geht die Fahrt völlig unbesorgt.

Abschleppwagen hab ich bisher nicht gesehen in Mynamar, doch das ist sicher Zufall.

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