Vietnam- weltgrößte Gastfreundschaft

da verblassen selbst Weltnatur-und -kulturerbe!

 

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Vietnam-Begegnungen mit Menschen und Weltkulturerbe

Hanoi-

blau-grüne Großstadt

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Diese Großstadt hat von Beginn so viel liebenswertes, freundliches und entgegenkommendes, da macht’s Vergnügen mehr und mehr zu erkunden. Die Farben grün und blau scheinen zu dominieren, es gibt zahlreiche Parks, die meist einen See haben der wiederrum himmelblau und baumgrün spiegelt. Entlang. Als ich eben innerlich voll begeistert von diesen Grünanlagen am See entlang spaziere, mit einem Blick auf die winzige Insel mit einem noch winzigeren Tempelchen, werde ich je in die rauhe Wirklichkeit geholt. Aus einem makellos, weißen Blütenteppich des Blumenbeetes kreuzt kurz vor meinen Füßen eine Ratte meinen Weg, läuft auf die andere Seite zu einem Baum, was sie dort sucht ist unklar, dreht sich einmal im Kreis und läuft zurück ins sichere Versteck. Aus meinen Träumereien erwacht, schüttle ich mich angewidert. Später erfahre ic erstaunliches zu diesen Tieren, die mir so gar nicht gefallen.

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Viele Straßen der Stadt säumen schattenspendende Bäume. Neben dem schier unerträglichen Verkehrsgewühle auf allen Straßen, groß oder klein, gibt es immer wieder ursprüngliche Gäss‘chen zu entdecken, mit Gemüse-Obstständen, wo Frisöre auf der Straße ihr Handwerk ausüben, wo gebrutzelt, frittiert und gegrillt wird von morgens bis abends spät, wo die Korbmacher, Schuhputzer, Besenverkäuferinnen ihr fahrendes Gewerbe betreiben, wo es Hostels, Bars und einfache Restaurants gibt. Gleich um die Ecke haben sich schon edle Geschäfte sich angesiedelt. Wo sich dann Tempelanlagen, Museen, Hotels, Regierungs- und Bürogebäude anschließen um zwei Straßen weiter wieder in kleinen Gässchen zu münden.

DSC_0023 DSC_0019 DSC_0013 In Hanoi ist insgesamt nicht wirklich viel vom Tourismus zu sehen, dafür umso mehr vietnamesisches Leben.

Neben diesem Leben auf den Straßen, lockt das Frauenmuseum.

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Es würdigt Frauen in klassischen Lebensrollen ebenso wie in den außergewöhnlichen Leistungen, zum Beispiel als befehlende Offizierinnen und Soldatinnen im Krieg gegen die USA in den 60gern, als Erfinderinnen und Designerinnen.

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Das wärmsten empfohlene Wassertheater, darf im Programm nicht fehlen.

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Dann verlangt das Laptop die ganze Aufmerksamkeit, es zieht keine Energie mehr, wenn das nicht zu beheben ist, bedeutet es das aus für den Blog, April.

Drei Monate vor Ende der Reise, dumm gelaufen. Doch wer diese Werkstatt findet ist gut bedient, echte Cracks scheinen hier am Werke. Die Frau des Eigners und deren kleiner Junge waren auch immer mal dabei. Hier die Wathsappnummer für alle Fälle, hahaha:Phong Computerrepair +88983011081 eine coole Sache!!!

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Es ist Fluch und Segen zugleich, denn es braucht verdammt viel Zeit um die Fotos einzufügen-

Das Mixdorm, in dem ich gelandet bin, hat mal wieder Vorteile, Matthias ein Ingenieur schaut sich‘s an und meint, hier in Hanoi findest du garantiert jemanden der es reparieren kann. Noch am gleichen Morgen fahre ich mit Uber, dem kostengünstigen Taxisystem, auf dem Sozius eines Motorrollers zu einer 5 km entfernten Werkstatt. Als diese, einer Bastelgarage ähnlichen, Werkstatt endlich gefunden ist, stellt sie sich als ein doch recht kompetenter Laden heraus. Am gleichen Tag, rollere ich da wiedermit Uber hin um den reparierten Laptop wieder abzuholen, Er tut es wieder. Allerdings nicht sehr lange. Noch einmal muss ich die „Zauberlehrlinge“ dort aufsuchen. Kosten so gering, kaum erwähnenswert. 4 € für ” Uber”den Fahrdienst, 10€ Reparatur.

Alles läuft so cool, dass selbst diese dummen Sachen immer auch was Nettes haben. Denn immer sind es Begegnungen mit den Menschen, die über das sachliche Anliegen hinaus interessiert sind.

Nachdem ich dem Literaturtempel und der ersten Universität Hanois, die von Chinesen vor ca. 1000 Jahren gegründet worden war, einen Besuch abgestattet hatte, holte mich Son, mit dem ich den Kontakt aus Luang Prabang aufgefrischt hatte, zu einem gemeinsamen Mittagessen ab, sehr überraschend mit seinem PKW, denn hier sind Motorroller üblich.

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In bester Unterhaltung, mit vorzüglichsten, vegetarischen und biologischen Speisen im Homefood, eine runde, gelungene Überraschung.

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Später entdeckte ich noch ein veganes Restaurant, das gerade am Tag als ich dort aß zu einem kostenlosen Nachtisch, einem superköstlichen Pumpkinflan, einlud. Ich beginne diese Stadt zu lieben.

„Wenn einem so vieles Gutes widerfährt……“

 

Sapa Stadt in den Bergen

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Frauen der Mongminderheit

Dennoch mache ich die drei Tagestour mit dem Bus nach Sapa in die Berge, zu den Minderheiten der Mong und Sai  und den Bilderbuch-Reisterrassen, nahe der chinesischen Grenze. Das Wetter spielt mit, es ist sonnig und nicht so warm wie in der Stadt. Die Menschen leben hier in einer Art Familienverbund, den sogenannten Tribes.

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Miku‘s Chill-House, ein Homestay in einer solchen Familie der Dong Minderheit, war mir schon in Thailand empfohlen worden. Bei meiner Ankunft weckt Miku’s Mutter, sie trägt eien bunt kariertes Kopftuch wie alle Dong, an einer Art Spinnrad sitzend und Hanffäden aufwickelnd sofort mein Interesse. Das Gerät steht direkt neben einem Holzverschlag in dem das Hauschwein wohnt, unter einem Plastikregenschutz. Denn hier in den Bergen ändert sich das Wetter mehrmals am Tag. Es ist wieder Wetterlage, vier Jahreszeiten an einem Tag, wie sie auch hier scherzhaft sagen. Sie sind ohnehin ein recht lustiges, freundlich interessiertes Völkchen.

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Gleich am ersten Tag schlendern drei Frauen und ein junges Mädchen 3 Stunden lang mit mir zum Wasserfall. Sie erzählen, fragen, zeigen, wollen gern mit mir fotografiert werden und scheinen alle Zeit der Welt zu haben. Eine trägt ihren 1jährigen Sohn auf dem Rücken, der Mal schläft, mal schaut und wieder einschläft ohne einen Mucks.

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Die Familien arbeiten zusammen, fertigen Handarbeiten, ernten Hanf und verarbeiten ihn in Handarbeit zu einem webbaren Faden. Weben Hanfstoffe aus denen sie ihre eigene Bekleidung fertigen und auch für Geschäfte in Hanoi arbeiten. Die Indigopflanze, die den Stoffen eine tief lila-blaue Farbe gibt wird hier angebaut. Fast alle Frauen haben blaue Hände, denn nicht nur die Stoffe nehmen diese ungewöhnliche Farbe an. Eine dieser langen Hanfwesten mit der Kragenstickerrei möchte ich kaufen, doch nur die 3 Jahre alte von Miku’s Mutter passt mir. Also wird diese die Meine, nach Langem hin und her anprobieren, feilschen, überlegen. Doch hier gibt es keine Möglichkeit an Bares zu kommen, wie ist das zu lösen. Da meldete sich Matthias, er ist grad in der Stadt Sapa und will jetzt ebenfalls in das lange Tal zu den Dong und anderen Minderheiten. Das kommt wie gerufen, er bringt mir das nötige Kleingeld bei Miku vorbei, wir haben noch einen gesprächigen Vormittag und dann machen wir uns in entgegengesetzte Richtung auf den Weg.

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Meine Wanderung durch die Dörfer, den Bambuswald, entlang der Reisfelder gibt mir einen wunderbaren Einblick in das Leben der Menschen dort. Ich komme vorbei an einem Dorf der Sai Minderheit, die rote Kopftücher tragen und sehr geschäftstüchtig sind, nur wer was kauft darf ein Foto machen. Der Weg ist abwechslungsreich, die kleine Wandergruppe die mir begegnet, kommt zur rechten Zeit, denn ich stecke fest, bin abgerutscht von dem schmalen Steg am Reisfeldrand und mit einem Fuß tief in die Matsche ein gesunken. Nur mit der Hilfe eines kleinen Jungen, der sich mühelos balancierend über die schmalen Pfade bewegt, kann ich den Fuß aus dem Sumpf ziehen. Zum Glück sind wir gleich am Wasserfall, dort kann ich meinen Lehmklumpfuß komplett ins Wasser stecken.

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Sich dort heimisch zu fühlen ist so leicht. Hier könnte man bleiben, die Fertigkeiten der Dong lernen sich einklinken in ein einfaches Leben, so scheint es jedenfalls.

 

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Doch nach drei Tagen zieht es mich wieder nach Hanoi, das Hostelbett ist gebucht.

Fehlanzeige! Es wurde nicht eingetragen, mein Bett ist anderweitig vergeben, am späten Abend noch muss ich woanders hin. Rasch finde ich was anderes, besseres und bin sogar froh, daß es so kam.

 

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Ha long Bay- Weltnaturerbe „kleiner Drache“

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Von Hanoi mit dem Bus nach Cat ba Island, der gute Tipp einer Reisenden aus Brasilien in Sapa.

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Denn von der Insel kann man dann eine Tagestour in die Bay machen, die schönere Sicht und sauberes Wasser verspricht.  Cat ba Vision sind die Anbieter, bei denen die Tour ein wenig mehr kostet, die aber dafür recht weit hinausfahren. Das Boot ist nicht voll, mit der Gruppe, es sind vielleicht 20 Leute, macht es Spaß eine Kajaktour in die Höhlen des „kleinen Drachen“ zu unternehmen, die Kaarstkegelberge zu umfahren, das Schnorcheln ist weniger interessant, keine Fische oder Korallen, das hätte man sich sparen können.

 

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Die Landschaft ist außergewöhnlich und faszinierend, mit der wandernden Sonne sind wir, bis sie ins Meer sinkt, unterwegs. Die schwimmende Fischfarm mit den Haifischbecken zu besichtigen war eine nette Abwechslung. Ein gelungener Tag.

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Bus und Boot bringen mich eine Etappe weiter nach Ninh Binh. Binh bedeutet Frieden, erfahre ich später auf der Mekongdeltatour.

Tham coc, ganz in der Nähe auf dem Land ist das sogenannte „trockene Ha long Bay“, mit einem malerischen Fluss zwischen den steilaufragenden Kegelbergen und Fahrradwegen. Das verlockt ein Rad zu mieten und sich mit dem Kajaksportsfreund Tim zu verabreden, der ebenfalls in Tham coc Station gemacht.

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Vorbei an Tempeln, einer chinesischen Pagode, die man in den Kegelberg hinein geschmiegt hat, zu einem Gebiet mit Teichen, Gärten und Reisfeldern auf denen Büffel und Schweine ihre Freiheit genießen, bietet der Tag Augenschmaus und Bewegung.

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Den Rückweg trete ich alleine an denn der Hobbyfilmer Tim mit dem ich unterwegs war, wohnt nahe diesem Gebiet in einem Bungalow. Die wenigen Kilometer kein Problem, den Schleichweg habe ich schon auf Mapsme herausgefunden.

Abenteuer, lauert hier an jeder Ecke!

6 Kilometer bevor ich das Ziel erreicht hab, einen Platten, Nah, denn Prost, es heißt schieben, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, zum Glück Mapsme hilft weiter. Die Leute sehen mein Pech und weisen mir hilfsbereit den Weg zu einer Fahrrad Werkstatt, was heißt Werkstatt, der Mann repariert wenn’s sein muss. Er tut es fachkompetent und rasch, das Loch zeigt er mir, ich war in einen Nagel gefahren, bei den Wegen die ich gefahren war kein Wunder. Er klebt noch und prüft, da biept es in meiner Tasche, meinem Handy ist der Saft ausgegangen, nah prima! Jetzt bin ich in der Fremde, ohne Karte, im Dunkeln mit einem Fahrrad dessen Schlauch geflickt ist, aber dass kein Licht hat.

Jetzt bin ich bedient!

Im letzten Abendschein fahre ich noch, dann schiebe ich wieder auf den schmalen Vorstadtwegen zwischen nahezu unbeleuchteten Häusern zum weit entfernten nächsten größeren Licht. Zwei junge Männer zeigen mir den Weg etwas näher zu Stadt, wieder schieben, ohne Licht fahren traue ich mich nicht obwohl es hier viele machen, was mir immer wieder ein Kopfschütteln entlockte.

Da sehe ich auf einsamer Straße ein Geschäft, hell erleuchtet, einige Leute stehen vorm Laden andere sind an den Auslagen interessiert. Sie sind dann auch plötzlich an meinem Missgeschick interessiert und versuchen zu helfen. Die Chefin des Ladens hat sofort erkannt wo es fehlt, ich bekomme Saft für mein Mobiles, inzwischen haben wir uns radebrechend verständigt, sie wissen wo ich hin möchte und einer zeichnet einen Plan. Inzwischen hab ich wieder Saft auf dem Handy und kann mapsme bemühen. Nun ist es stockdunkel nur die Stadt ist beleuchtet und ich entschließe mich jetzt doch, ohne Licht, in der Stadt auf Rad zu steigen. Das findet hier jeder ganz normal. Zwei Stunden hat die Aktion gekostet. Aber viele hilfreiche vietnamesische Leute getroffen und über den eigenen Schatten gesprungen. Werde ich den Kopf immer noch verständnislos schütteln wenn ich Gefährte ohne Licht sehe in Asien?

 

Hoi an-quirlige ehemalige Handelsstadt mit Kulturerbe

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In Ninh binh geht es zum Bus nach Hoi na, morgens früh steht ein Motorbike vor der Türe, wo bleibt der Bus? Er will mich zum Bus bringen, das ist ganz üblich. Was mit meinem Koffer? Ja, den nimmt er beherzt vor sich auf den Roller, ich sitze auf, mit Rucksack und meiner “Hühnertasche” in der Hand, geht es durch den noch dunklen, frühen Morgen zum Busbahnhof. Wer hätte das gedacht, es geht!?

Nach gefühlter Ewigkeit hält der Bus in Hoian.

Die 75000 zählende kleine Stadt ist schnuckelig, Hoian Stil ist ein Zuckerbäckerstil, nahezu jedes Haus hat ein kleines Geschäft. Zahlreiche Schneiderinnern und Schneider, die ihre Dienste anbieten, für kleines Geld nähen sie alles was das Herz begehrt. Hier lasse ich meine „blauärmelige“ weiße Bluse neu schneidern, für 17 € inklusive Stoff, wirklich schön geworden. Aus der Handels-hochzeit hat diese Stadt viele schöne Häuser und eine japanische Brücke, die zwei malerische Stadtviertel miteinander verbindet. Sie war einst eine blühende Handelsstadt, am Flussdelta des Song Thu Bon, wo sich Kauf- und Handelsleute aus Europa ebenso trafen wie Asiatische. Die Kontore und Versammlungshallen blieben erhalten, nachdem im 19ten Jahrhundert das Flussdelta mehr und mehr versandete und Hoian seine Bedeutung als Handelsstadt verlor. Doch vom Krieg verschont geblieben und heute noch bewohnt, sind sie zu Touristenanziehungspunkt erster Güte geworden. Die bunten Lampions, für unsere Augen etwas kitschig, gehören sie zu dieser in der Nacht bunt beleuchteten Szenerie aus vergangener Zeit. Hier finden sich eine Vielzahl an Restaurants einfach bis gehoben, auch die vegetarische und vegane Zunge bekommt was Leckeres angeboten, ebenso Kunst- und Souvenirgeschäfte, die exotisches aus asiatischer Produktion für jeden Geschmack anbieten.

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Am südchinesischen Meer gelegen hat sie einen palmenbewachsenen, feinen, weißen Sandstrand, der von glasklarem, warmem Meerwasser begrenzt wird. Im April des Jahres ein chilliger Ort zum Erfrischen, nach einer Fahrradtour entlang des Flusses.

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Nach Ho chi min city, kurz HCMC genannt, fliege ich von der 30 km entfernten Großstadt Da Nang.

Koffer ist weg, jetzt noch die mitgerbachten Leckereien schmausen, Messer raus um die Butter aufs Brot zu streichen……..da fällt es mir wie Schuppen von den Augen, das Messer, schon wieder im Handgepäck,… also werde ich das dritte -gute-Messer heute zurücklassen müssen.

Zu blöde.

Ohne Hoffnung auf eine Lösung frage ich doch nochmal am Schalter nach. Und plötzlich gibt es eine ganz simple Lösung, sie schaut auf meinen Gepäckschein, stellt fest ich habe noch 2 Kg Gepäck frei, und bittet mich eine Tüte, mit Messer und anderen Sachen zu packen und als Gepäckstück einfach zusätzlich ein zu checken.

Ich bin so was von verblüfft, wieso bin ich da noch nicht drauf gekommen ?????

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Wenn das Ho Chi Min wüsste?!

Von HCMC, mit dem Zubringer zum Busbahnhof, nach 2 Std. in der Sonne warten, weil alles überfüllt war, der Bus unendlich Verspätung hatte, geht es los zu Küste, um noch heute mit dem Schnellboot zur Insel Phu quoc zu kommen.

Das klappt nicht mehr, doch im Bus lerne ich Cat kennen, eine junge Vietnamesin, die vorsichtig fragt was ich so plane und mir behutsam klar macht, dass ich die Insel heute keinesfalls erreiche.

Als wir in ihrem Heimatort ankommen ist es 22:00h, inzwischen hat sie mir ein Ticket auf dem Boot morgen früh gecheckt, und fährt mich mit ihrem Motoroller und meinem großen Gepäck, da haben wir es wieder, zum 10 km entfernten Hafen, wo sie mir ein Hotelzimmer besorgt und den Weg zum Boot dann am Morgen weist.

Heute bin ich zum 2.Mal verblüfft über die blitzschnelle Lösungsorientierung und spontane Hilfsbereitschaft der VietnamesInnen.

 

Phu Quoc- vietnamesische Insel

Wird als paradiesische Insel angepriesen, mit vielen schönen Sandstränden und Schnorchelgründen um die kleinen Inseln im Süden Phu quos herum. Auf einer Bus- und Bootstour dorthin ist in der Tat ein recht interessantes Korallenriff zu bestaunen, doch es wohnen kaum Fische dort. Wohl alle auf den Tellern gelandet?!

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Und das war‘s dann auch auf der Insel. Die Strände sind sehr stark mit Abfall verschmutzt, das Meer vor dem Sandstrand trübe und schmieriger Belag auf den Steinen. Ob es an der Wärme des Wassers liegt oder andere Gründe verantwortlich sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls zeigt sich für mich wenig paradiesisches auf dieser Insel, trotz solch stimmungsvoller Momente.

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Hier lerne ich jedoch einen jungen Vietnamesen kennen der in Vietnam für die circa 100 Adidas Produktionsstätten arbeitet, er ist interessanterweise verantwortlich für die Einhaltung der Sozialstandards.

Wieder eine Tagestourmit Boot nach Ha tien und Lokalbus nach Can tho 5 Stunden ohne Klimaanlage. Immer wieder steigen Vietnamesen und Vietnamesinnen ein und aus, viele tragen einen Mundschutz, die Luftverschmutzung scheint enorm zu sein, scheinbar ist es auch ein Modeartikel, denn man sieht ihn in vielen Mustern und bunten Farben. Als einzige Touristin auf der Tour zum Mekongdelta, bin ich von großem Interesse für die anderen Fahrgäste.

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Can tho- Stadt am Mekongdelta


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Mekongdeltatour mit „T“ unserem studentischen Guide und einem französischen Paar mache ich gleich am nächsten Tag. Um 5h geht es los auf einem kleinen Longtailboot in den beginnenden Tag hinein zu den schwimmenden Märkten auf dem Mekong. Es ist eine ganz beschauliche Morgenstimmung, das Boote gleitet mit wenigen anderen auf dem lehmigen Fluss dahin. Der kleine Motor gibt nur ein leises Summen von sich. Schweigend geht es dahin in den Sonnenaufgang, dann wird der Fluss und seine Bewohner auf den Booten und an den Ufern sehr lebendig.

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Hochbeladen schwimmen die Mekongboote an einander heran und tauschen Waren aus, Melonen, Weißkohl, Ananas, Zwiebeln, viele grüne Gemüse sind zu sehen, Wurzeln aller Art, werden auf die Boote von Wiederverkäufern umgeladen, die diese an Land als Einzelhändler anbieten.

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Doch „T“ erzählt, dass der Markt deutlich geschrumpft ist in den letzten Jahren, da sich der Markt immer mehr auf LKWs verlagert hat.

Von „T“ erfahren wir einiges über das Leben auf und neben dem Fluss. Früher gab es unzählige Krokodile im Mekong, heute werden diese in Farmen gezüchtet und ihr Fleisch als Delikatesse verzehrt. Ratten sind hier keine Seltenheit, aber die Leute machen das Beste daraus, sie wird gegessen. Die Reisfeldratte wird sogar gezüchtet zu diesem Zweck. Das könnte doch die Lösung für den Hunger in der Welt sein. Es wären nur noch die regionalen Bedenken gegenüber dem Fleisch dieses Tieres auszuräumen. Wenn alle Fleischverzehrer sich zum Verzehr dieses Tiers entschließen könnte wären gleich mehrere Probleme auf einmal gelöst. Als Vegetarierin regt mich der Gedanke nicht weiter auf.

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Die Fahrt geht weiter zu einem ursprünglichen Dorf in einem der Seitenarme des Mekong, wir halten an einer Nudelfabrik, die jedoch nur noch für Touristen auf diese Weise produziert. Der Teig für die Reisnudeln besteht zu 80% aus Reismehl und 20 % aus Tapioka und wird wie ein Crepe auf einer Platte ausgestrichen und mehr angetrocknet als gebacken und dann ausgelegt zum trocknen.

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Die großen Massen an Nudeln die im Land verzehrt werden, lassen sich so wohl nicht mehr herstellen. In einem weiteren Seitenarm des Mekong sehen wir einen regionalen schwimmenden Markt bei dem täglich alle Anrainer ihren täglichen Bedarf an Obst und Gemüse decken.

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Das Leben entlang des Flusses lässt sich vom Boot aus gut beobachten. Die Stelzenhäuser stehen sehr hoch über dem Fluss derzeit, denn die Regenzeit und mit ihr hohe Wasserstände steht vor der Türe. Doch es kommt immer weniger Wasser aus den Zuflüssen des Mekong und das scheint ein Problem zu sein für die Bewässerung der vielen Reisfelder entlang der über 4000 Km.

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Eine kurze aber spannende Reise in eine andere Welt, die schwimmende Welt auf dem Mekong und entlang des Flusses. Was machen die Augen auf den Schiffen? Sie schützen deren Bewohner vor den bösen Geisten des Flusses. Auch der Kommunismus vermochte diesen Glauben nicht auszurotten.

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Can tho,

eine Stadt mit mehrere buddhistische Tempel, mit einem, wie es scheint, aktiven religiösen Leben. Im Tempel Munirangsyuo, sprechen Mönche Passanten an und laden zum Essen ein, so geschah es auch mir und ich geriet in eine ziemlich laute Gebetsstunde, die ich dann fluchtartig wieder verließ ohne mich beim Essen einzureihen.

Die Pagode Pita khosa rangsay ein dreistöckiges Gebetshaus eingezwängt zwischen den Häusern einer engen Wohnstraße, schein ebenfalls gut besucht an einem ganz normalen Wochentag. Weitere Tempel wären noch zu besuchen gewesen, doch ich entschied mich für das exotische kleine Taro-Museum, das bei Tripadvisor von Besuchern als hoch interessant beschrieben wurde. Doch zuvor suchte ich noch das vegetarische Bach Thao Restaurant, das in der De Tham Street, ganz in der Nähe liegt.

Eine junge Frau an deren Tisch ich mich setzte, erklärt mir die Speisekarte, einiges kenne ich tatsächlich nicht.

Ich bestelle und bin sehr angetan, bei allen seltsamen Bräuchen hier, vegetarisch können sie gut.

Die junge Frau verabschiedet sich und sagt sie möchte mich zum Essen einladen und sie habe schon bezahlt, alles Gute für meine Reise, und ist weg. Ich sitze das mit offenem Mund, das ist sicher ein Versehen, ich hab was falsch verstanden, ist mein Gedanke. Als ich das Restaurant verlasse gehe ich und will zahlen, nein, nein sagt man mir, alles sei bereits bezahlt.

Muss ich langsam an eine höhere Macht glauben oder gibt es engelgleiche Wesen auf diesem Planeten?

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Das Tarot-Museum ist eigentlich noch gar nicht eröffnet, die Mutter des Betreibers öffnet, einen Moment solle ich warten, dann wäre ihr Sohn so weit mir alles zu zeigen. Dann eröffnet sich wiedermal eine neue Welt vor mir. Sammelstücke von Tarot-Karten aus zwei einhalb Jahrhunderten, die dazugehörigen Anleitungen und Bestimmungen der Einzelnen Karten, eine unüberschaubare Zahl verschiedener spiritueller Lehrer und Lehrerinnen, die jeweils neu oder ergänzend interpretierten und neue Spiele auflegten und drucken ließen.

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Phil, der Philosophie in Frankreich studierte, hat sein ganzes Hab und Gut in diese Sammelleidenschaft von Tarotkarten gesteckt und 2 Stunden lang führt er mich in diese Welt ein. Eine Welt voller spannender Geschichten aus geheimen, esoterischen Kreisen, wie beispielsweise den Templern. Madame Lenormand, eine Französin soll den Ursprung für diese Karten gelegt haben, so erzählt er und von ihr hat er noch ein Originalbuch, denn nahezu alles Geschriebene von ihr, hat der Erbe ihr Neffe, nach ihrem Tod verbrannt, so wird berichtet.

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Das Museum beherbergt einen erlesenen, esoterischen Schatz und sein Besitzer hat ein außerordentliches Wissen zu diesem Thema. Ein -must do- wenn man in Can Thao am Mekongdelta ist.

 

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Er selbst bereitete gerade einige Meditationstage vor mit seiner Gruppe, die ebenfalls ein Hauch von Esoterik zu umgeben scheint. Denn auf meinen Wunsch hin, diese Meditation miterleben zu dürfen, lehnt er nicht ab, sagte aber es handle sich um einen geheimen Kreis und er wolle erst einmal mit dem Klosterabt sprechen ob das möglich sei. Es schien mir dann doch etwas zu „spanisch“ und ich entschied von meiner Seite nicht mitzukommen.

 Abschied von Vietnam, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es ist ein erfrischendes, hinreißendes Land, vor allem wegen seiner offenherzigen Menschen. Trotz seiner vielen wenig optimierten Lebensbereiche, wie beispielweise die Müllentsorgung oder des völlig ungebändigte Straßenverkehr, der wie in anderen asiatischen Ländern, Fußgängern jedes recht abspricht die Straßen und auch die Bürgersteige zu nutzen.

Doch Exotik der asiatischen Lebensweise, sowie das Selbstbewusstsein der Menschen, ist hier waschecht und kein fake nur für Touristen. Einiges erlebte in diesem Land war überwältigend im
positivsten Sinne.

Ade Vietnam, wir sehen uns wieder!

Die Fahrt nach Chau doc zur Grenze ist keine große Sache, für das visum on arrivel alles vorbereitet, so klappt es dann auch ohne große Probleme. Außer, daß der Beamte, der eigens „anreisen“ muss, mir dafür 35$ statt üblicherweise 30$ abnimmt. Ich bin die Einzige im Bus die ein solches Visum hier beantragt.

 

 

Laos – kleines Land mit explosivem Erbe

Mekongflußfahrt und Weltkulturerbe Luang Prabang

Slowboat auf dem Mekong

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Die Landschaften entlang des Flusses sind ungewöhnlich. Nur sehr wenige Dörfer sind an den Ufern zu sehen, hin und wieder hält das Boot, lädt ab oder etwas auf, ansonsten geht es tatsächlich recht langsam stromabwärts.

Alles sieht friedlich und geruhsam aus. Stress scheint hier nicht zu existieren. Und doch bekommt das kleine Land keine wirkliche Ruhe.

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Denn noch immer sind 80 % der landwirtschaftlichen Fläche mit Streubomben sog. Blindgängern aus dem USA- Vietnamkrieg verseucht.

Nicht selten verlieren Bauern oft auch spielende Kinder, Arme, beine Augenlicht oder auch das Leben, wenn sie arglos auf dem Land arbeiten oder herumtollen.

Zwischen 1964-1973 bewarfen die Amerikaner dieses Land mit einer unglaublichen Menge von Bomben 270 Mio.! um den Vietcong auf dem südlich verlaufenden Ho chi min Pfad den Nachschub abzuschneiden und die, sich vermutlich dort versteckenden, Kommunisten  zu treffen.

Laos war nie beteiligt am USA-Krieg gegen Vietnam und ist bis heute, 45 Jahre danach, Opfer. Die USA hat sie mit ein paar lächerlichen Mio. abgefunden, die nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind um auch nur annähernd die verursachten Schäden zu beseitigen. Sie haben den Land Unsägliches zugemutet und zugefügt, Verantwortung dafür übernehmen Fehlanzeige.

Am 02.05.2017 berichtete Spiegel online aktuell darüber.  Das Thema sind die mutigen Minenentschärferinnen, Frauen die täglich unterwegs sind auf den Feldern um Minen aufzuspüren und sie gezielt hochgehen lassen. Diese tapferen Frauen, Mütter, Töchter und Großmütter, die  für diese hochgefährliche Aufgabe ausgebildet wurden sind wahre Heldinnen  in Laos.

Luang Pragang

 

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Am Abend könnte man meinen am Rhein zu sitzen.

Luang Prabang,  Touristenzentrum des Landes  ist  Weltkulturerbe. Einige Straßen mit architektonisch interessanten Gebäuden der französischen Kolonialzeit, zwischen diesen, laotische Tempel, die die Häuser selbstverständlich an Schönheit bei weitem übertreffen, am Mekong und einem Nebenfluss gelegen, ergeben ein Bild wie aus längst vergangener Zeit.

Eine Fressmeile entlang des Mekong, Restaurants die französische Esskultur signalisieren, laotisches und anderes europäische, bieten auf Terrassen am Fluss essbares, gleich fühlt man sich wieder im hier und jetzt.

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Das Leben am Fluß ist hier beschwerlich, ständig müssen Güter des täglichen Lebens von den Booten den steilen Treppenweg heraufgeschleppt werden. Nur an einer Stelle hat man eine Möglichkeit für Fahrzeug gebaut.

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Die Tempel, die mich zunächst nicht verlockten, haben dann doch genügend Anziehungskraft besessen einmal in Augenschein genommen zu nehmen.

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Was mich dort erwartete war nicht zu ahnen. Gänzlich anderer Baustil als die bisher gesehenen religiösen Stätten. Auch für europäische Augen, eine edle, künstlerische, ja liebevollen Gestaltung, die spirituelle Stimmung  hervorzurufen vermag.

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Der Nachtmarkt Luang Prabangs ist außergewöhnlich schön und hält ein, für Asien, ebenso ungewöhnliches Angebot bereit. Er ist an Exotik und Buntheit kaum zu übertreffen

 

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Es finden sich viele handgewebte Schals und andere handgefertigte Sachen. Indigo ist die traditionelle Farbe, die Pflanze wird hier kultiviert, die Farbe daraus gewonnen. Auch alle anderen Farben werden aus den verschiedensten Wurzeln, Rinden und Blättern gewonnen um die Stoffe aus Baumwolle oder Hanf zu färben.

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Die Werkstatt mit Webstühlen, an denen die Frauen Tag für Tag sitzen und weben, lässt sich besichtigen. Dort werden auch Workshops angeboten, wo Interessierte färben und weben erlernen können.

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Der Markt ist das Ereignis jeden Tages, er ist Treffpunkt und Abendbeschäftigung. Ein riesiges Angebot lockt Hunderte Abend für Abend hier her. In einer Seitenstraße gibt es Buffetangebote für kleines Geld. Das vegane Buffet ist das preiswertes und es hat zudem die beste Auswahl.

Rasch ist dort aus einem Brett und zwei Balken Tisch und Bank aufgebaut wo sich Gäste zum Speisen niederlassen können.

Das tue ich ebenfalls und sitze neben einem jungen Mann aus Vietnam, mit dem ich rasch im Gespräch bin zum Thema Ernährung. Sein Name ist Son, was Berg bedeutet, er und seine Frau haben vor einer Weile begonnen mit einer makrobiotischen Ernährungsweise. Er kommt aus Hanoi und fliegt einen Tag vor mir dorthin. Wir bleiben in Kontakt über Netzwerke des Internets. Und sehen uns vielleicht wieder, denn 2 Tage später fliege ich ebenfalls dorthin.

Ebenfalls der Morningmarket, ein Gemüse und Fleischmarkt, ist eien Ereignis. Schon sehr früh am Morgen bieten die Leute aus den Hilltribes, die Schätze ihres kleinen Gartens oder im Regenwald gesammeltes oder anderswo gekauftes  an.

 

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Eine seltsame, getrocknete Wurzel, liegt hier immer wieder zum Verkauf. Was ist das, frage ich, es ist nicht heraus zu finden, doch irgendwann steht Dendrobium angeschrieben, das muss sie sein. Bei weiterer Recherche komme ich der Sache näher, ein Deutscher, Markus Weber fand 2004 forschend eine psychoaktive Wirkung heraus. Aha, jetzt lüftet sich das Geheimnis etwas!

Ebenfalls wird die Wurzel in der chin. Medizin in Rezepturen verwendet. Was nicht verwundert, China ist ja nicht weit, sodass ähnliche Heilmittel hie wie dort zu finden sind. Leider kein Foto, hab’s nicht mehr gefunden, schade.

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Auch Hühner und Gänse, so wie Schweinefleisch aus eigener Aufzucht haben sie von weither angeschleppt. Auch viele Arten von Pilzen, die ich nur zum Teil kenne.

Doch da begegne ich Vanizia, sie ist Laotin, lebt in Australien und wird augenblicklich mein Guide für diesen Markt. Sie erklärt geduldig und beantwortet gern meine Fragen. Es macht Spaß nun über alles Fremde auf dem Markt etwas zu erfahren. Eine lebende Schildkröte in einem Eimer kommt nicht in den Suppentopf, wie ich vermutete, sie ist ein heiliges Tier hier und soll einem Tempel zum Geschenk gemacht werden. Wilde Bienenwaben aus dem Regenwald sind im Angebot. Mir fremde Früchte sind als Kostprobe aufgeschnitten, alles was Vanizia empfiehlt probiere ich auch.

Nach dem Markt trinken wir einen frisch gepressten Mangosaft zusammen und tauschen unsere Kontaktdaten aus. Dann zieht es uns beide, vom Schauen hungrig zum Frühstück, sie zu ihrer Familie und mich in mein Hotel.

Die Tage in Luang Prabang sind heiß, sehr heiß, an meinem letzten Tag hier werden 38,5 Grad gemessen. Schön und noch erträglich ist es sehr früh morgens. Daher hab ich mich getraut und einen Motorroller gemietet, der mich zum 30 Km entfernten Wasserfall bringen soll. Die Straße ist recht gut doch sind die Brücken eine Herausforderung, übe die Holzbretter die quer den Boden bilden sind zwei Bahnen längs Bretter gelegt, die der PKW mit seien Reifen rechts und links treffen muss und ich mit dem Roller muss eine Bahn richtig treffen. Bei jeder Brücke zittere ich ein wenig, doch es gelingt. der Wasserfall liegt in einem recht dichten Wald nur ein paar Pfade und hie und dort ein kleines Bambusbrückchen zwischen den hohen Bäumen führen zu der mächtig hohen Steilwand von der das Wasser, trotz der langen Trockenperiode, in breitem Fluss herunterschießt. Doch das Beste, es sammelt sich in vielen Stufen immer wieder zu Seen in denen nicht nur gebadet sondern sogar geschwommen werden kann.

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Ein super erfrischendes Vergnügen bei dieser Hitze ins kühle, blaue  Süßwasser zu steigen. So tummeln sich alle die den Wasserfall besuchen irgendwann in einem der Schwimmbecken. Den ganzen Tag im kühlen Wald und im Wasser macht die Fahrt zurück erträglich, obwohl der Fahrtwind wie ein Heißluftherd anmutet.

 Der Flug nach Hanoi ist kurz, das Ein- und Auschecken lang, auch weil ich nicht bedacht habe, dass ich ein Visum brauche. Doch die Busfahrt wäre länger, vor allem aber mühseliger gewesen. Ohne Visum darf ich nur zwei Wochen im Land bleiben. Im Hostel angekommen hat man schnell eine Lösung, in drei Werktagen wird gegen 38$, ohne großes Federlesen, ein Visum für 4 Wochen besorgt.

Hanoi – was erwartet mich, Neugier ist genügend da.

 

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Quelle: https://www.e-recht24.de

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Angabe der Quelle (nur für diesen Absatz): Flegl Rechtsanwälte GmbH