Myanmar- malerischer Inle See

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Myanmar- Inle-see

Nach 10 stündiger Busfahrt Ankunft in Nyaung Shaw um 4hmorgens. Ein Shuttle, das heißt hier offene Ladefläche mit Fahrerraum, bringt die Gäste mit Gepäck zu den Unterkünften. Fahrpreis Verhandlungssache! Das Ostello Bello, italienisch geführtes Hostel, aber international besetzt sowohl personell als auch von Gästen, läßt wenn es möglich ist schon um diese Zeit schon das Bett belegen. Einfach wunderbar, man kann sich, erst mal ausschlafen oder in den fast luxuriösen Duschen erfrischen.

Nyaung Shaw ist auf den ersten Blick ein wenig attraktiver Ort, es liegt auch daran, dass es hier seit Monaten nun nicht geregnet hat und das wenige grün völlig verstaubt ist. Doch bei genauerem schauen lässt sich einiges interessante entdecken. Die Pagode, meine erste in Myanmar verführt geradezu einzutreten, natürlich ohne Schuhe, ein Mönch und einige Damen lächeln freundlich und grüßen. Mingslawa, lerne ich.

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Ich bekomme einen gebastelten Glücksbringer mit einem Briefchen, das Blattgold enthält. Das Gold darf ich einem Buddha aufdrücken, ich wähle für mein Glück, die Herzgegend.

Die Gläubigen, zu deren Alltag das Meditieren genauso gehört wie essen und trinken, erhalten die Pagoden durch ihre Spenden. Buddha und Pagoden werden möglichst frisch angemalt. Leider werden damit auch alte Schätze übermalt und traditionelle nicht wirklich erhalten. Fehlt es an HistorikerInnen die beratend zur Seite stehen?

Neben dieser Pagode stehen einige Rudimente einer alten Pagode, die sicher bald verfallen.

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Wie fast überall der tägliche Markt ein Anziehungspunkt, der ja fast immer Überraschungen bietet.

Hier hat die junge Frau mir ein Tanaka Makeup verpasst, das die Haut vor Sonne schützt sowie frisch und jung erhält. Gleich regnete es Komplimente, von Frauen und Männerseite. Fast alle Frauen hier tragen es täglich, die Haut soll bloß nicht braun werden. Verlockender als die westliche Kosmetik deren Werbung auch hier schon zu entdecken ist. Hoffentlich ohne Erfolg!

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Bei einem längeren Spaziergang rundum den Ort stößt man auf eine riesige Buddhastatue, die die Pagode um sie herum weit überragt und in frischen Farben erstrahlt, ihr Alter mehrere hundert Jahre.

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Das sich anschließende kleine Dorf wirkt sehr schlicht gegenüber diesem prächtigen Bau.

Doch die Begegnung mit den drei Frauen aus drei Generationen und dem kleinen Jungen, ist so fröhlich und zufrieden, über jeden Zweifel erhaben.

Sonnenauf oder untergang auf dem See ist ein Muß.

Am nächsten Morgen um 6h, es ist noch stockdunkel, werden zwei Gäste und ich abgeholt Myanmar- Inle-see

See ist ein Muß.

Am nächsten Morgen um 6h, es ist noch stockdunkel, werden zwei Gäste und ich abgeholt, zum Fluss begleitet wo wir in eines der alten Holzboote steigen um dem Sonnenaufgang entgegen zu schippern. Der See ist noch nicht wahrzunehmen, das plätschern des Miniaußenbordmotors ist das einzige Geräusch.

 

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Still liegt der See, kein anderes Boot, still sind auch wir, eine mystische Stille.

 Unbemerkt, wie aus dem Nichts gleitet ein Boot heran, es ist das Boot eines Einbeinruderers, der uns seine Kunst zeigen will.

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 In früheren Zeiten wurde so gefischt, inzwischen werden einfachere und effizientere Fortbewegungsmöglichkeiten genutzt. Wer will es ihnen verdenken.

Lange bleiben wir an einer Stelle und schauen wie langsam erst bläuliches, dann gelbliches Licht erscheint bevor die Sonnenglut hinter den Hügeln auftaucht. Eine verzaubernde Szenerie, erinnert an das Volkslied „Jeden Morgen geht die Sonne auf“, und berührt die Unendlichkeit.

 Bis dann mehr und mehr Boote auf dem See hin und her schippern. Nun fahren auch wir zurück ins Dorf, zum Bootshafen der jetzt zum ersten Mal sichtbar ist.

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Uns empfängt ein geschäftiges Treiben, denn alle gehen fleißig ihrem Tagwerk nach. Im Hostel wartet ein leckeres Frühstück, Myanmar typisch und etwas britisch angehaucht. Etwas später kostenlose Yogastunde, einmalig.

Fahrradtour um den See herum geht nur in mehreren Tagen. Doch die Tagestour bietet vielerlei, neben zwei Heißwasserquellen, auf jeder Seite des Sees eine, auch ein Winery bei der man Sonnenuntergang und Rebensaft genießen kann, sowie einige Aussichtspunkte.

Boote von praktisch allen kleinen Uferorten bringen zur gegenüberliegenden Seite. Die Tour kann somit beliebig erweitert werden.

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Interessant in das Dorfleben hinein zu schauen und mit den Menschen in Kontakt zu kommen. Sie haben keinerlei Berührungsängste, sind neugierig woher man kommt, wissen auch dies und das über Deutschland. Sicher die Sprachbarriere ist hoch, doch die meisten können mehr Englisch als ich Myanmar.

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Auf diesem Weg schaue ich mir wieder einmal eine Pagode auf dem Berg an ebenso zwei Resorts, schön jedoch isoliert vom Leben der Bevölkerung hier. Schon edel, wenn’s jemand mag.

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Über den See am späten Nachmittag bei klarem Licht, das alle Farben leuchten lässt.

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Bis zum Dorf Nyaung Shaw waren es noch mehr als 20 km, schauen ob es noch mit dem letzten Tageslicht zu erreichen ist. Die bäuerliche Landwirtschaft bekomme ich noch zu sehen und besonderes Schulprojekt.

 

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Erfüllt und erschöpft sinke ich am Abend in den Schlaf.

Am nächsten Tag geht es mit dem Nachtbus nach Mandalay. Verfrühter Aufbruch der Fahrer des Shuttles ist 10 Minuten zu früh. Rasch mit Sack und Pack auf die offene Ladefläche und ab geht’s zur Bushaltestelle. Unterwegs noch kurz nachgedacht, alles mitgenommen?

Ohh, Schreck, halt, halt, halt, wir müssen zurück, mein PC ist zum Aufladen bei der Rezeption zurück geblieben!

Der Fahrer hält, zückt sein Mobile, ruft das Hos
tel an, er reicht das Telefon rüber, Verena die Yogalehrerin ist dran, ja der PC ist hier wir schicken ihn mit einem Motorrad zur Bushaltestelle, ja, kostet extra.

Kaum sind wir an der Bushaltestelle kommt auch schon der Motorradkurier mit dem PC in Badehandtuch und Plastiktüte sicher verpackt.

Ufff, bin ich erleichtert, et hätt noch ens joot jejange!

 

 

 

 

Myanmar- zum Verlieben

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   Yangon quirrlige Metropole

Ersehnt, eingeplant, verworfen und dann plötzlich erkannt, es geht doch, ich kann dort hinreisen und das Land von Aung San Suu Kyi, die ich bewundere, kennen lernen.

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Yangon (Rangon) empfängt mich gleich sehr freundlich. Ein Festpreistaxi bringt mich ins Hotel the SAT Gasthaus gleich bei der Chinatown. Ein winziges, aber eigenes Zimmer, großes Bett, Aircondition, Wifi, Tisch und Hocker, kein Fenster, aber die freundlichen, sehr aufmerksamen MitarbeiterInnen machen jeden Mangel in der „Hardware“ wett.

Den Stadtplan mit den wichtigsten Tipps in der Hand, geht’s gleich zum Nachtmarkt. Ob das denn sicher sei in dieser 5 Millionenstadt, war meine Frage, kein Problem, meint die junge Frau an der Rezeption, die gut englisch spricht.

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Die Überraschung, der Markt befindet sich nicht, am Flussufer, malerisch und auf grünem Rasen, so sah es nur auf der Karte aus, er befindet sich zwischen zwei großen mehrspurigen Straßen über die unentwegt der Verkehr braust.

Auf dem mehrere kilometerlangen Streifen werden die seltsamsten Dinge, im Wesentlichen essbares angeboten.

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Die Leute dort sind genauso neugierig auf mich wie ich auf sie, das passt prima. Nur die Kommunikation, stellt sich als etwas schwierig heraus. Ich spreche nun dummerweise kein einziges Wort myanmar und kaum jemand versteht dort englisch. Ein Wort hab ich inzwischen gelernt, “Tha Tah Lost”, gesprochen tatalo, damit ich nach vegetarischem Fragen kann.

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Am kommenden Morgen ziehe ich mit Dominik aus Stockholm los, auf dem Weg durch die, mit Marktständen gesäumten Straßen und dem bunten Treiben um diese herum, treffen wir plötzlich die beiden Deutschen und zwei junge Männer aus Holland wieder, die ich schon am Abend vorher auf dem Flughafen kurz gesprochen hatte. Ist schon seltsam, wie sowas geht. Wir gehen gemeinsam, was nicht ganz einfach ist. Schließlich sitzen wir in einem indischen Restaurant wo wir für ca. 2,50€ fürstlich speisen.

Dann schließe ich mich an eine Zugfahrt um die Stadt zu machen.

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Der Zug, der in einem großen Kreis die Stadt umrundet, zeigt die unterschiedlichen Lebensverhältnisse. Hier werden die vielen Gesichter dieser Stadt -ungeschminkt- sichtbar. Auch viele ungelöste Probleme, insbesondere der nicht verrottende Plastikmüll scheint problematisch. Derzeit liegt er rum oder wird verbrannt. In Europa war das vor einigen Jahrzehnten sehr ähnlich, der Unterschied, damals gab es noch deutlich weniger Plastik.

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Die Offenheit und freundliche, echte Zugewandtheit, die interessierte Neugierde der Menschen, ist auffallend. Immer wieder fängt man Blicke auf, die sich nicht ertappt abwenden sondern fragend, aufmerksam schauen und gern ins Gespräch kommen wenn es möglich wird.

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Mit dem Schaffner im Zug entsteht bald ein netter Kontakt, wir dürfen in die Fahrerkanzel, mit der Polizei, die den Zug streckenweise zu begleiten scheint, ebenfalls.

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Man reibt sich die Augen verwundert, die Polizei trägt FlipFlop’s. Ist das Teil der politischen Wende oder hat es das zu Zeiten der Militärdiktatur schon gegeben.

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Das Ein- und Aussteigen der Leute sowie die Schar derer, die hier etwas verkaufen möchten und das mehr oder weniger lauthals anbieten, ist ein interessantes Schauspiel.   DSC_7231     DSC_7238     DSC_7252   DSC_7271

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Die drei Stunden im Zug sind für 10 Cent zu haben. An der Kasse hat die junge Frau alles gleich von Dimi genommen, sodass ich nichts gezahlt hab, sie dachte wohl, irgendwie gehörten wir zusammen, weil wir europäisch aussehen.

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Am nächste Tag geht es zum Inle-See. Um 18:00h mit dem Scania Expressbus.

Ich gehe noch was essen an der Straße um die Ecke. Hier wird gekocht, gebruzzelt, frittiert wohin man kommt. Ich finde ein sehr ansprechendes Angebot. Direkt vor dem Stand sitzen ausschließlich Frauen bei einer Suppe. Ich frage die Köchin ob da Fleisch drin sei. Sie versteht etwas englisch und ich bekomme eine liebevoll zurechtgemachte frische, sehr schmackhafte Gemüsesuppe, mit frittierten Teigtäsch‘chen.

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Am nächsten Stand gibt es süße oder pikante Crepes. Dünn wie Papier sind sie ausgestrichen, werden mit Sirup bestrichen. Ob der aus Zuckerrohr ist, denn das wird hier auch angebaut, finde ich nicht heraus. Eine geniale Füllung aus Kokosnuss und braunen Bohnen rundet alles ab. Fertiggerollt bekommen diese eine bedruckte Papiermanchette. Meine Frage danach wird mit großer Selbstverständlichkeit beantwortet, inzwischen war ein junger Mann der englisch spricht, hinzugekommen und klärt auf, das ist Telefonbuch! Interessant, ohne Umschweife zu recyceln, wie hygienisch danach wird wohl noch nicht gefragt. Bei Toilettenpapier war das Recycling nicht mehr erkennbar, so wie auch bei uns.

Gleich besteht reges Interesse an meiner Person, der junge Mann muss alle Fragen stellen und übersetzen. Die Atmosphäre ist geradezu warmherzig, fürsorglich und anteilnehmend. Ob ich alleine reise, mit dem netten Hinweis meinen Rucksack doch unbedingt ganz zu schließen, ob ich zum ersten Mal in Yangon bin, ob ich mich wohl fühle in Myanmar.

Schon ungewöhnlich in einer 5 Millionen Stadt so wahrgenommen zu werden. Es ist so heimelig, dass ich ungern weiterreise und ich nehme mir fest vor nochmal ein bisschen Zeit hier zu verbringen, zumal ich die berühmte Pagode noch nicht gesehen hab.

 

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Bali-erleben und schweben

 

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Eine unverzeihliche Verkürzung, dieser Titel. Er wird der Inselwelt nicht wirklich gerecht. Land und Stimmung in Worten einzufangen überfordert mich hoffnungslos. Als Empfehlung bleibt einzig die Faszination Bali selbst einzufangen.

Die Ankunft war ein wenig holperig um dort zu beginnen. Um 23:00h wollte mich der Shuttlefahrer abholen, per email zugesagt. Ich warte, frage bei der Information nach, schaue alle bereitstehenden Abholer, die mit ihren Schildern wartend am Gatter stehen, drei Mal an, nichts. Was tun, nach Ubud, wo in meinem Homestay ein Bett gebucht ist, ist 1,5 Std. entfernt? Mein herum fragen nach einer Mitfahrgelegenheit, ruft Kopfschütteln und lachen hervor. Vollkommen andere Sitten als ich das bisher erlebt hatte. Schließlich finde ich einen Fahrer, der mich für 400000,00 Rupien mitten in der Nacht dort hinfahren will. Hört sich erst mal viel an, doch schnell stelle ich fest, es sind nur 28,00€. Er ist gut gelaunt, der junge Fahrer, sehr interessiert, beruhigend und zuversichtlich das alles gut wird. Und so wird es auch, ich werde herzlich empfangen, beziehe mein wunderschönes Schlafgemach, ein eigenes kleines Haus, bei der traditionellen, balinesischen Familie und schlafe wie eine Königin.

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Es ist wie „tausend und eine Nacht“, von den Straßen und Wegen nicht einsehbar, muten die reich geschmückten Wohngebäude, mehrere Häuser, jeweils über ein paar Stufen zu erreichen, ein Tempel, die zum , die Schutzgeister darstellen, wie ich später erfahre, inmitten von Bananenstauden, Frangipanibäumen, Bonsai-Bäumchen, Lotosblütentöpfe wie ein kleiner Palast an.

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Nach dem Frühstück, einem liebevoll angerichteten Früchteteller, Rührrei und Toastbrot, mache ich mich auf den Weg, die Künstlerstadt Ubud zu entdecken.

Schnell wird klar, diese Stadt ist in jeder Hinsicht anders als alles was ich bisher sah. Die Stimmung, bestimmt von der sehr eignen balinesischen spirituellen Hindureligion, mit ihren täglichen  Ritualen, beseelt von dem Wunsch ein Leben zu führen, das stets das gute Karma fördert. Unglaublich wie vieles leicht und geschmeidig wird mit dieser Lebenshaltung. Es beeindruckt wie Traditionelles erhalten wird und gleichzeitig Modernes insbesondere  technisches selbstverständlich Raum bekommt und integriert wird in die Rituale. Heute am Tag des Metalls, wird mit großer Ernsthaftigkeit an jedem Auto, Skooter, Roller, Motorrad, ein meist von älteren Frauen gefertigter Schmuck angehängt, der für das Beste Karma beim fahren sorgen soll.

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Allerdings steht der Straßenverkehr, die Fahrweise der Balinesen im krassen Gegensatz dazu. Diese fordert die Schutzgeister verdammt heraus. Es scheint ein heilloses durcheinander rasender zu sein und zufuß Gehende bekommen dabei jedes recht abgesprochen. Das sanfte wahrnehmen des Gegenübers, was den Umgang so wohlfühlig macht, scheint in diesem Bereich außer Kraft gesetzt.

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Ein erkunden der Hanoman Jalan, nach dem mit magischen Kräften ausgestatteten Affengott benannt, zeigt die Schwerpunkte von Ubud. Tempelkunst, in jedem Eingang gibt es Skulpturen, kleine “Altärchen”, jede immer kunstvoll gestaltet Hausanlage hat einen eignen kleinen Tempel. Stein- oder Holzskulpturen, Schutzgeister und -tiere gehören praktisch in und vor jedes dieser Wohnesemble.

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Dazwischen finden die zahlreichen Geschäfte platz mit einem durch sehr ansprechenden, oft preiswerten Angebot. In einem schaue ich mir etwas an, die Verkäuferin, die wohl auch Eignerin ist, bittet mich doch etwas zu kaufen. Sie sei schon glücklich, ja, aber wenn ich etwas kaufen würde, das würde sie noch glücklicher machen, sagt sie mit Herzlichkeit. Ich rede mich raus, denn ich will nichts kaufen, sage ich wolle drüber nachdenken, und fühle mich nicht ganz so wohl dabei.

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Ein riesiges Angebot an Spa, Massagen und vielerlei Schönheitsbehandlungen, wie traditionelle Tätowierungen, Piercing und Haarentfernungen verlocken.

Auch ich lasse mir das nicht entgehen und genieße die Massagen, ebenso verlockt mich Yinyoga und ich nehme es wahr.  Aspekte die das Wohlbefinden auf Bali enorm steigern.

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Attraktion Affenwald, dort führt mich der Weg zuerst hin, ist abenteuerlich. Diesen lustigen, verspielt-frechen  Longtail Makaken fällt man leicht zum Opfer, in doppeltem Sinne.

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Zum Einen sind sie poussierlich, zum Anderen dreist, sie sprangen mir unverhofft an den Beinen hoch, auf Rucksack, Schultern, anderen auch auf den Kopf. Nicht in böser Absicht, einfach interessiert ob es was für sie zu holen gibt. Wasserflaschen waren ein beliebter Artikel, sie zu öffnen, allerdings nicht in der üblichen Weise, ein Kinderspiel und zu trinken offenbar Genuss. Alles glänzende, Sonnenbrillen, Ohrringe(?), Schmuck, der aus meinem Rucksack herausschauende Talisman-Clown ein Anziehungspunkt. Nicht für alle Spaß, die balinesischen Parkwächter verscheuchen die Affen, wenn es gar zu dolle wird, mit Steinschleudern.

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Den Palast, wenig beeindruckend, Wanderung durch die Reisfelder verlockend, aus dem Getümmel der Stadt führt ein schmaler Pfad zwischen den Häusern auf die Felder. Dort gerate ich in eine Künstlerwerkstatt, die mit den typisch balinesischen Bildern auch im Adac Reiseführer zu finden ist.

Die Tagestour führt zum Muttertempel in Besakhi mit seinen eindrucksvollen Gebäuden und Türmen. Die ersten Gebäude entstanden vor mehr als tausend Jahren.

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Zu heiligen Quellen in einem Tempel, der natürlich nur mit Sarong betreten werden darf, findet eine Art Seelenreinigung statt. Vergleichbar mit der christlichen Beichte, sollte man sich das nicht entgehen lassen, so tat ich den Gläubigen gleich, mit Badeanzug und Sarong bekleidet steige ich ins heilige Becken und halte meinen Kopf unter jede sprudelnde Quelle.   DSC_6730   DSC_6732

In einer Kaffeeplantage lerne ich, “die Kaffeespezialität” kennen, die KaffeetrinkerInnen werden wissen wovon ich da rede, die einmal durch den Magen-Darmtrakt des Luwaks, eines marderartigen Tieres gegangen, gewaschen und geröstet zum Hochgenuss wird. Obs stimmt, keine Ahnung, bin Teetrinkerin.

Als wir zum ursprünglichen Dorf Tenganan und dem Fährhafen, der die Inseln Lombok und Giliislands ansteuert, gelangen ist es bereits später Nachmittag.

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Ein sonniger Tag, von nur einem tropischen Regenguss unterbrochen, mit vielen interessanten Einblicken ins balinesische Inselleben.

Die Bustour nach Kuta zeigt eine touristische Seite Bali, den wir eher von Mallorca kennen, der nicht verlockt den Bus zu verlassen.

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Fahrt nach Lovina,

geht über die Berge Balis, immerhin 1700- 2000 m hoch, die vollkommen in Wolken gehüllt sind, in diesen Tagen. Kurze heftige typisch tropische Regenschauer begleiten diesen Roadtrip in den Norden.

Im Norden der Insel würde ich gern schwimmen und schnorcheln, dazu ist so dachte ich Lovina ideal. Es kam anders, die Wellen schlugen zu hoch, um diese Zeit ist Wetter und Meer einfach zu unbeständig.

Das Santhika Bed and Breakfast holt mich mit zwei Skootern an der Bushaltestelle ab, einen für den Koffer, auf den anderen steige ich zu der schönen Balinesin, die den Roller geschickt durch den chaotischen Verkehr der kleinen Stadt laviert.

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Das Hostel ist wieder einmal eine Überraschung. Ein tropischer Garten, kleiner Swimmingpool, umgeben von einer Frösche besiedelten Natureinigungsanlage, noch ahne ich nicht wie diese mich beschäftigen werden. Ich wohne in einem Stelzenhäuschen, wie in einem erhöhten Zelt. Zur Begrüßung gibt es im Haus eigenen Spa- und Massagebereich eine Fußmassage, die wohlfühlige Behandlung wird mir wieder von der eben erwähnten Balinesin zuteil.

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Die Familie, die das Hostel führt, wohnt mit ihrem niedlichen einjährigen Töchterchen Sophia ebenfalls dort. Ihr Geburtstagsritual, von der Großmutter der Kleinen gestaltet, kann ich am Vollmondabend miterleben. Hinduistische Religion feiert jeden Vollmond.

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Ausflug zu den heilenden Quellen und Buddhistentempel mit Ketut, dem vierten Kind, mit dem Motorroller, dessen Mutter 89jährig, ich auch kurz kennenlerne. Die Kinder bekommen hier eine Zahl als Namen, erst, zweit u.s.w. geborene. So haben viele halt den gleichen Namen.

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Die drei Religionen, 80% Hinduisten, 20% Muslime und Buddhisten, leben sehr tolerant miteinander. Auch Mischehen sind keine Seltenheit und kein Problem, dann feiert man eben die Feste beider Religionen.

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Ein interessanter Tag, er begleitet mich, versucht alle Fragen zu beantworten, zahlt die Eintrittsgelder, Parkgebühren. Abschließend besuchen wir ein typisches balinesisches Restaurant. Frischen Fisch, der dann gegrillt wird, dazu einen Salat wie er in Bali üblich ist, mit allerlei mir nicht bekannten Gemüsen und Soja Sprossen. Das alles für 200000,00 Balirupien, hört sich viel an, sind nur ca. 15,00€.

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Am Abend wollte ich mit Jasmine, die ich auf dem Markt kennenlerne, in den Hindutempel zu einem Vollmondritual. Sie will mich mit ihrem Scotter abholen. Damit sie weiß wo genau ich wohne, bringt sie mich nach Hause, das ist wunderbar, denn es beginnt zu regnen, sie nimmt ihr Regencape, ich bekomme den Schirm in die Hand gedrückt.

Das reine Vergnügen, mit den Menschen hier, hilfsbereit, zugewandt, praktisch und bei jedem Wetter Lebensfreude.

Jasmine hat einen 2jährigen Sohn, auf den sie und ihr Mann 18 Jahre gewartet haben, erzählen beide voller Stolz, denn sie sei schon 42.

Leider hört es an diesem Abend nicht mehr auf zu regnen, sodass unser Tempelbesuch mit dem Scooter buchstäblich ins Wasser fällt. Ich sehe sie nicht mehr. In dieser Nacht bekomme ich ein stundenlanges, unmelodisch, lautes Konzert der quakfreudigen Frösche im Naturteich. Dem drängenden Wunsch diese an die Wand zu werfen, mal sehen ob ein Prinz draus wird, habe ich aus Tierliebe widerstanden.

Denn zurück nach Denpasar entscheide ich kurzfristig nachdem es die ganze Nacht geregnet hat, was sage ich, geschüttet hat es. Alle Klamotten sind feucht, die Morgensonne schafft es nicht sie zu trocknen.  Doch es gibt ein Shuttle und obwohl einige Bergstraßen wg. Erdrutschen gesperrt sind schafft es der rasante, dennoch sichere Fahrer in 2,5 Std. bis zum Flughafen, wo einige Reisende aussteigen. Ich lege nochmal was auf den Fahrpreis drauf und er fährt mich zum Hostel in Uluwatu.

Karma Backpacker Hostel, wenn das kein gutes Omen ist!

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Uluwatu-Tempel und Kecak-Feuertanz

Karma Backpacker Hostel, ist ein wenig angelegen, doch weder Tempel noch Strände sind weit. Wir befinden uns auf einer Halbinsel, wg. Linksverkehr und der ungewohnten Fahrweise der Balinesen fahre ich nicht, also mache ich eine Wanderung zum Strand. Beim berühmten Uluwatu Tempel, der direkt auf die Klippen gebaut ist und den nur Gäste mit entsprechendem Outfit betreten dürfen, wenn sie tatsächlich beten wollen, findet jeden Tag ein Kecak-Tanz statt. Es ist eine einmalige Kulisse für diese Veranstaltung. (100000,00 Rupin (7;50€) kaum zu glauben.)

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Allan, fährt und begleitet mich. Alle MitarbeiterInnen des Hostels sind hilfsbereit und von herzlicher Freundlichkeit, für jeden Wunsch offen.

Kecak-Feuertanz , ist ein traditioneller, sagenhafter Tanz, mit den weißen und roten Affen und verschiedenen Sagengestalten.

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Bali, die Insel der 100000 Tempel geizt wahrlich nicht mit Kulturschätzen und traditionellen Ritualen.

 Allen die mehr darüber und über Bali wissen möchten sei das Buch von Vicki Baum, „Liebe und Tod auf Bali“, ans Herz gelegt. Es gibt tiefe und erhellende Einblicke in die alte Kultur, Tradition und Geschichte Balis, ist hochspannend bis zur letzten Seite.

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 Auf der Rückfahrt folge ich mit Allan einer europäischen Kultur, nach dem Kunstgenuss ein kulinarischer, er trinkt eine Kaffeespezialität Balis und ich einen Kakao, ohne Milch und Sahne, dennoch ausgezeichnet.

Dann verlasse ich Bali vorerst in Richtung Kualalumpur, um von dort nach Yangon, der alten Hauptstadt Myanmars zu reisen.

Aufregend genug waren die letzten Tagen, denn das Visum zu beantragen stellte sich als recht kompliziert heraus. Doch mit der Hilfe der guten Geister in Deutschland gelang es.

Danke Euch, Biggi für das Foto, Christina mir ihre gesamten Visacarddaten mitzuteilen und Christian, der dann schließlich für mich mit seiner Card gebucht hat.

Doch noch immer ist es nicht in meinem emailfach, es ist kurz vor Flug und es muss ausgedruckt vorliegen. Aufgeregt bin ich schon wegen des neuen Landes und jetzt noch das. Ob es noch gelingt?

Flug nach Yangon, juchu es hat geklappt, das Visum kam, in letzter Minute.

 

 

Neuseelands – regenreicher Süden

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Duniiiiden, Queenstown, Milford-Sound, Te Anau, Ivercargill, nach Christchurch und Kaikoura, dann Abflug.

Dunedin hebt sich mit seiner sehr schönen und gemütlichen Innenstadt, den Kirchen, viktorianischen Gebäuden und moderner Architektur, auch einigen attraktiven Geschäften, Kunstgegenstände, Kunsthandwerk des Landes ect. heraus aus den Städten die ich bisher sah. Um letztere zu finden muss man die Ränder der Innenstadt aufsuchen.

St. Claire Beach, ein  Beach an dem die Surfschulen keinste bis zu erwachsende Interessierte in diese einführen und zur Zeit, auch wenn das Wasser kalt ist, Hochkonjunktur haben. Doch offensichtlich sind hier auch Meerestiere wie Haie nicht selten zu finden.

 

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St. Clairebeach

DSC_5877  Hai-Warn-Glocke St. Claire Beach, dort sind sehr viele Surferschulen unterwegs

 

Die Lage der Stadt, eingebettet zwischen Hügeln und Ozean, verlockt manches zu entdecken, wenn nicht der Regen die Unternehmenslust begrenzen würde. Doch mit dem Bus zur steilsten Straße der Welt, ist eine Option, die man nicht missen sollte.

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Die NZ Inseln sind von Südpazifik und Tasmansee umgeben, doch frischer Fisch, in seiner Vielfalt war kaum zu finden. Durch Zufall sah ich ein Fischgeschäft in Dunedin mit einem guten  Angebot. Schaf- und Rindfleisch ist wohl in den Supermärkten im Angebot und erschwinglich, wie ich von Mitreisenden hörte. Doch schon bei Schafs- oder Kuhkäse gab es nur eine kleine Auswahl, im Preis jedoch mindestens doppelt so hoch wie in Deutschland. Nahezu alle Lebensmittel bewegten sich preislich in z.T. schwindelnden Höhen. Da war es ein Vergnügen Bioläden zu suchen, die dem gegenüber kaum teurer , qualitativ aber ausgezeichnet waren. In Duniden ebenfalls eine angenehme Anlaufstelle, neben dem Bioladensortiment gab es hier auch Kaffee, Tee,  viele frische Kuchen und Mittagessen.

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Grünlippmuscheln, Nahrungs- & Heilmittel, als Extrakt können diese als Nahrungsergänzung, gegen Gelenkbeschwerden eingenommen werden.

 

Duniden an meinem Abreisetag in strömenden Regen, bei 12 Grad. Im Hostel „On Top“ darf man sich nach dem ausgecheckt, nur nur in der riesigen Billard-Halle aufhalten. Die gemütliche Küche mit Wohnraum bleibt unerreichbar, ein recht gutes Hostel, mit unerbittliche Regeln.

Dem Tristess-Sonntag versucht man hier mir lauter, nicht sehr guter Musik, (das finde natürlich nur ich) entgegen zu wirken. Es stellt sich die Frage, was machen die Leute hier erst im Winter, denn dies ist der Sommer?

Die Städte? Auckland, Wellington, Queenstown,  architektonisch eine wilde Mischung aus alten, das heißt viktorianischen, und Bauten des 20ten Jahrhunderts bis 2017.

Die Geschäfte? Eher bieder, langweilig, offensichtlich hat China auch hier die Läden gefüllt, wenig neuseeländische Produkte. Wolle und Wollprodukte, Possumwolle, Lederwaren, Lanolincreme sucht man, obwohl es Millionen Schafe und Rinder gibt, vergeblich. Einige wenige Lädchen, bieten wenig attraktive Modelle, Merino-Jacken und -Pullover an, die aussehen als wären sie aus dem letzten Jahrhundert übrig geblieben. Wo ist die Kreativität der Kiwi‘s?

Kunst, ja, sicher gibt es mehr als ich in der kurzen Zeit entdecken konnte, insbesondere das immer noch im Aufbau befindliche Christchurch, zeigt beispielsweise in der Worcterstreet, Kunst und Gebäude in schönen Einklang, so auch die Art Gallerie dieser Stadt.

Doch „pepita“ überwiegt bei weitem in Läden und Straßenbild der meisten Städte und Ortschaften.

Für mich bleibt die Frage, warum Neuseeland, bisher noch unbeantwortet.

Eine schlüssige Antwort habe ich bekommen von einer jungen Frau aus Baden Würthemberg, die in Queenstown arbeiten wollte nach dem Abi, also gerade 18 Jahre alt. NZ ist eine europäische Kultur, also nix Neues, aber dennoch weit weg von Europa. Asien oder Afrika, die waren ihr zu unsicher, nicht einzuschätzen, wer weiß was es da alles gibt, außerdem ist sie keine Tierfreundin, da ist man in NZ doch sicher. Allenfalls Wassertiere finden sich hier und denen kommt man nur auf einem Schiff, also in entsprechender Distanz, etwas näher.

Queenstown, eine Überraschung, ein kleiner quirliger Ort, mit Wein- und Kneipenkultur sonst kaum zu entdecken. Viele Lokale und Restaurants aus allen Ländern der Welt, die anders als in anderen Städten ihre Öffnungszeiten in den späten Abend ausgedehnt haben. Der Blick auf den See aus einigen Restaurants und der Chocolaterie ist ein Genuss, ebenso wie die heiße Schokolade. Ein Samoaner aus Sawai, Joe, und seine Maorifrau Rina sprechen mich an. Da ich Sawai besucht hatte, freute uns Beide diese überraschende Begegnung. Rina war noch nie dort, obwohl die Beiden seit vielen Jahren ein Paar sind, wie sie erzählen. Leider hat er die Foto’s noch nicht gesendet, die wir auf seien Wunsch hin machten.

DSC_5943  Hier sollte das Foto von uns Dreien zu sehen sein,

                                                                                                                                            die wir auf den See blicken.

Dieser See weißt eine Besonderheit auf, er atmet! Innerhalb kurzer Zeit wechselt er seien Wasserstand 12 cm. rauf oder runter. Dazu haben die Maori eine Erklärung: es ist das Ein-und Ausatmen, des auf dem Grund des See’s schlafenden Riesen. Natürlich haben WissenschaftlerInnen, längst schlüssige Erklärungen für diese Phänomen.

Milford Sound, ist ein Fjord

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Anreise an einem der seltenen, traumhaft schönen Sonnentage, alles ist ins feinste Kleid gehüllt. Das freut mich denn am nächsten Tag hab ich die Schiffstour in den Fjord gebucht. Es überrascht immer wieder die Vielfältigkeit der Landschaft Neuseelands. Von Queenstown nach Milfordsound Flüsse, Seen, im Südwesten des Landes zeigt sie sich als eine enorm hohe, bizarre, schneebedeckte Bergwelt. Die Berge, einige nahezu  3000der, erscheinen auch deshalb so grandios weil sie direkt aus dem Meer zur vollen Höhe aussteigen. Durch einen Tunnel geht es zur Westseite zur Tasmansee, die Australien von NZ trennt, das ist das Beste an ihr, scherzen die Kiwi’s.

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Bei strahlendem Sonnenschein ist es dennoch nicht ganz einfach die Gegend zu erkunden. Denn ist es sonnig dann ist es auch windig, sehr windig, windstille herrscht nur wenn es regnet, das sollte ich am kommenden Tag zeigen. Der Costalwalk durch ein Stück Urwald und zur Fährstelle, vorbei am enorm aktiven Flughafen, der Rundtouren über Sound, Gletscher und Bergwelt anbietet und an diesem Tag unentwegt startet und landet, ist beeindruckend. Der Walk raubt auch enorm Energie, ständig muss gegen den Wind gehalten werden.

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Gut ausgeschlafen geht es am kommenden Tag um 8:30h los zur Bootstour in den Fojord. Das Wetter, überraschend oder auch nicht, hat sich um 180° gedreht. Die Wolken hängen in den Bergen und im Fjord und es beginnt zu regnen schon bevor das Boot ablegt. Doch der Kapitän weiß die Vorteile dieser Wetterlage ins beste Licht zu stellen. Denn heute können wir Wasserfälle sehen. In der Tat viele, viele Wasserflüsse von den Bergen ergießen sich von hoch oben in die See, er meint es werden wohl 1000 sein in der Gegend. Es fallen hier etwa 7 Meter Regen im Jahr und wenn es regnet füllt sich die Seeschneise des Fjords zwischen den Bergen, um 5-6 Meter mit Süßwasser auf die salzige See. Ein interessantes Phänomen. Denn jetzt, klärt er auf, regnet es noch nicht, es ist „liquid Sunshine“!

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DSC_6024     DSC_6155              gestern—————————————————————————————————–heute

Es ist nicht einmal ein leises Windchen zu spüren.

Sonne und Wind, das unzertrennliche Paar, trocknen offenbar jede Nässe im Nu weg. So auch die Wasserfälle, die gestern bei Sonne nicht vorhanden waren. Das erklärt, warum die Bauern überall im Lande ihre Felder, trotz häufigen Regens, bewässern.

Kaum im Fjord zeigen sich die Bootlenoose Delfine rund ums Boot, zur hellen Freude der Gäste, sie begleiten unsere Tour scheinbar begeistert eine lange Weile.

Dann sehen wir Robben, es sind junge männliche, die sich im Wasser tummeln um der Sandfliege zu entgehen, wie der Kapitän weiß. Um die Sandfliege in dieser Gegend ranken sich zahlreiche Geschichten. Dann kommt der spektakulärste Wasserfall des Fjords, der aus einem Gletscher, eisig kalt, in breitem Strahl herab braust.

Bei 12° und „liquid Sunshine“ ein nass-kaltes Vergnügen.

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 Te Anau – ohne Tristes wird alles unterschiedslos

Drei Tage Regen in Te Anau, das an einem schönen See und dem Manapouri Naturpark  liegt. Der Keppler-Wanderweg ist nicht weit von hier, doch in Nässe und Düsternis bin ich nun Mal nicht zu motivieren.

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Die Grünschnabelenten stecken ihren Kopf ins Wasser, ich stecke ihn unter die Bettdecke.

 

Dann geht die regenreiche, stürmische Fahrt, durchaus in doppeltem Sinne, über Gore nach Invercargill.

 

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Das Tuatara Hostel, das den Namen der Urzeitechse trägt,  hat leider auch  viele Zimmer die vermutlich einmal von diesen Echsen bewohnt waren ?! Im Keller, nicht zu belüften mit wenig Licht durch einige Glasbausteine am oberen Ende der Wand. Mit 4 Frauen bewohnt, müssen alle in dieser Nacht mit sehr wenig Sauerstoff auskommen. Eine Zumutung für 29,00$.

Doch ich hatte, ohne die Räume zu sehen meine Zeit an diesem Ort Aufgrund des Wetter’s bereits um zwei Nächte verkürzt, das war weitsichitig, spätestens jetzt hätte ich mich dazu entschlossen.

Doch das Museum verlockt an diesem Tag in vielerlei Hinsicht, es beherbergt die, nur in Neuseeland lebende, Tuatara-Echse und es ist im Trockenen. Die Tuatara ist ein urzeitliches Tier, das seine Blütezeit vor, sage und schreibe, 150 Millionen Jahren hatte. Neben Farnen, die ebenfalls eine lange Verweildauer auf Erden haben, ein unschlagbares Phänomen Neuseelands.

Der Kurator des Museums, zeigt seine Tiere gerne, die sich auch unter den Bedingungen Terrarium und Museum regelmäßig, über die ihnen eigene ungewöhnliche Weise vermehren. Es kommt mit einer Tuataradame, die 19 Jahre alt ist, in den BesucherInnenraum und alle können die zarte Haut des Tieres berühren.

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ungewöhnliche Vermehrungsweise

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 Gestatten, Henry , 150 Jahre alt

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Lucy 19 Jahre,                                                                                            …. und Henry

Ivercargill, dem der kleine Ort Bluff zugehört, der die südlichste Spitze der Insel ist, mit der vorgelagerten St. Edward Insel, die unberührte Natur auf Wanderwegen bietet, ist sicher ein Ort der sich lohnt, wenn einmal Sommer ist, was wohl eher selten vorkommt.

Mir war die Gegend zu der Sommerzeit Ende Januar, zu unwirtlich um sie zu erkunden.

Zurück in Christchurch, erlebe ich nach der 11 stündigen Fahrt, am Abend in der Stadt Darbietungen eines Kleinkunstfestival. Die Stadt zeigt  sich an einem sommerlichen Abend von der besten Seite.

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Zu dem kleinen Ort  Kaikoura, zwischen Pikton und Christchurch an der Küste gelegen, mache ich einen Tagesausflug bei schönstem Wetter mit dem Intercity. Die Fahrt 2,5 Std. ist kurzweilig, denn die Landschaft zeigt sich abwechslungsreich und  neben mir, eine Frau aus Christchurch, ist eine fabelhafte Reisebegleiterin. Sie erzählt die Geschichte der Kathedrale in Christchurch, die der Stadt den Namen gab und nun, seit dem Erdbeben vor fast 7 Jahren, noch immer ein Trümmerhaufen ist. Man kann sich nicht einigen, will man sie neu bauen oder wieder errichten im alten Stil. Ich erzähle die Geschichte von Dresden und der Frauenkirche, als Ermutigung sie doch wieder zu errichten wie sie war, als Wahrzeichen der Stadt. Doch das hat sie nicht zu entscheiden.

 Sie weißt darauf hin, das sich in den letzten 10 Jahren in der Region Chanterbury, die wir gerade bereisen,  vieles verändert hat, es ist alles trockener geworden, die Schafe wurden abgeschafft, Reben angepflanzt. Denn für die Tiere gab es kein Gras mehr. Auch die vielen Rinder und Milchkühe landauf, landab machen zunehmend der Natur zu schaffen. Zuviel Gülle fällt an, die Wasserqualität wird schlechter, aus den Flüssen darf Wasser zur Bewässerung nur begrenzt genommen werden. Denn auch diese drohen auszutrocknen. Neuseeland produziert Milchprodukte für den Weltmarkt.

Ich erinnere mich einige riesige Silos und milchverarbeitende Fabriken gesehen zu haben. Es geht hier immer um Massenproduktion, sagt sie. Kiwi’s, Avocado’s, Wein, Äpfel, Birnen, Heidelbeeren, Kirschen, Erdbeeren, ect. ect. immer für Devisen nach Overseas. Große, intensiv produzierende Farmen,  Fabriken ähnliche Landwirtschaftsbetriebe, die mit viel Chemie arbeiten, sind die Regel, keine bäuerliche Landwirtschaft. Daher wird jede flache Fläche  landwirtschaftlich genutzt. Grüne Hügel werden von Schafen und, gefühlt weit mehr, von Rindern beweidet. Doch den 4,5 “Kiwi’s”, sprich EinwohnerInnen im Lande, stehen immer noch 31 000 000 Schafe gegenüber, obwohl diese Zahl sich in den letzten Jahren kontinuierlich verringerte. Weil die Preise am Weltmarkt verfielen.

Die Wolle der Schafe, deren Menge bei mehr als 30Mio. Schafen natürlich beträchtlich ist, geht nach China und wird dort verarbeitet. Das erklärt warum man in Neuseeland wo wenig verarbeitete Wolle sieht. Ja, sagt sie, hier strickt man nicht und verarbeitet nicht, man kauft Bekleidung fertig.

 Auch schnell wachsendes Holz, eine bestimmte Nadelholzart ist ein großer Wirtschaftsfaktor, sagt meine Reisegefährtin.

Ich frage nach dem Possum, das so feine Wolle liefert. Das ist ein Problem im Lande, denn es hat keine natürlichen Feinde und hat sich explosionsartig vermehrt. Ursprünglich aus Australien ins Land geholt um die Kaninchenplage in den Griff zu bekommen, hatte man übersehen, das diese Beuteltiere nachtaktiv, das Kaninchen jedoch tagsüber unterwegs ist. Nun hat man die Plage mit beiden Geschöpfen. “Wenn der Mensch eingreift stört er jede natürliche Ordnung”, frei nach Laozte.

Fuchskusus, wie das Beuteltier auch genannt wird, gibt es nach Schätzungen 50-70 Mio.. Leider hab ich sie nur platt gesehen auf der Strasse, sie sollen recht possierlich aussehen.

Über diese interessanten Gespräche, ist die Zeit vergangen wie im Flug, wir nähern uns der malerischen, aber rauhen Küstenlandschaft, die zudem vom Erdbeben im November Aufwerfungen und Straßenschäden aufweißt. Leitplanken, sind abgekippt mit Straßenteilen. Erdreich und Steine haben die Straße und die Bahnstrecke lahmgelegt. Wie zusammengefaltet liegen große Bündel Leitplanken am Weg. Brücken sind ihrer Verbindung zur Straße entrissen worden, schräg hoch geschoben stehen sie wie abgebrochene Zähne in der Landschaft. Die Tunnel der Küste sind teilweise frei geschaufelt, doch noch immer ist der Verkehr nur einspurig möglich. Es besteht die Gefahr, das loses Geröll von den Steilhängen auf vorbeifahrende Autos herunter purzelt. Von der andere Seite des Ortes ist die Straße aufgerissen, völlig verlegt und unpassierbar.

Doch Sonne, Meer und Küste bieten eine famose Landschaft, sodass der zerstörte Teil rasch vergessen ist. Der kleine Ort Kaikoura, zeigt ebenfalls Erdbebenschäden, die sich jedoch in Grenzen halten. Er liegt in einer geschützten Bay, die auch von einer Seerobbenkolonie bewohnt wird. Nur wenige lassen sich sehen in weiter Ferne auf einem Felsen.

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Ein Küstenwanderweg lädt ein, erkundet zu werden. Der 12 Km lange Wanderweg um eine Landzunge  zu dem kleinen Ort South Bay und über einen kleinen Hügel zurück nach Kaikoura ist in 3 Stunden, mit kleiner Mittagspause an einem Fischstand, leicht zu schaffen und bietet an diesem Tag prächtige Aussichten auf Meer und Hügel. Am Fischstand, der mehrere Sorten frischen Fisch anbietet, lerne ich die Spezialität Crayfisch kennen, es ist die Languste, der Lobster, der hier diesen den Namen trägt.

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Den folgenden Tag verbringe ich in Christchurch  mit dem Besuch der Art Gallerie. Ein Neubau, Baubeginn 2010, um den man beim Erdbeben 2011, schon zitterte. Doch er hielt Stand und konnte in Glas, Metall und Granit fertiggestellt werden in 2015. Die gezeigte Kunst, interessantes zeitgenössisches und aus dem letzten Jahrhundert, vor allem neuseeländischer Künstler und Künstlerinnen, doch auch internationale  Exponate, ist eine gelungene Zusammenstellung, in einem höchst angenehmen Rahmen.  Der Besuch ist zugleich anregend und entspannend.

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Ehemann und Ehefrau

 

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Ein guter Abschied von Neuseeland.

 

Seltsame Anmutungen

Warum fahren soo viele Deutsche in das entfernteste Land von Deutschland? Um hier einen noch regnerischen und kälteren Sommer zu erleben als zu Hause?

Ist es die Landschaft? Die findet sich sehr ähnlich im Voralpenland. Sind es die Pinguine, Seerobben, Delfine? Gibt es die nur hier?

Auf Tasmanien kam ich den Pinguinen, behutsam mit Rotlichtlampe, ganz nah in der freien Natur, ohne Touristenrummel. Denn Rotlicht können diese Wassertiere, die den ganzen Tag im blauen Ozean schwimmen, nicht sehen. In Oamaru, auch ohne Blitz, fotografieren verboten. Auch für die zahlenden Gäste, die aus der ganzen Umgebung herangekarrt werden.

USA Westküste sah ich die Seelöwen, die ihre fetten Leiber dort im Wasser und Sand aalen. Es ist ein Spot auf den hingewiesen wird an der Straße und völlig kostenlos. In der Tat sah ich Delfine auf Neuseeland zum ersten Mal. Doch es gab sie vor den Küsten der Hawai-Inseln in großer Zahl. Auch das Schwimmen im warmen Ozean mit den Tieren war dort ist möglich. Doch meine wunderschöne Hawaizeit, war leider von einem Unterarmgips ein wenig eingeschränkt.

Hawai ist auch der Tipp für Leute, die im Februar dem EU-Winter entfliehen wollen. Denn am 14. 02. beginnt dort das Walfest, dann kommen die Wale dorthin um ihre Jungen zu bekommen. Zwei Wochen lang sind die Riesenmeeressäuger dort in großer Zahl zu beobachten.

Auf Neuseeland gibt es die Möglichkeit alle auf einer Insel zu sehen, nein auf zweien. Wer das gerne möchte und auch starken Wind, heftigen Regen und  7 Grad Kälte im Sommer nicht scheut, die oder der ist genau richtig hier.

Sorry, über dieses Wort, das das meistgebrauchteste in Neuseeland ist, muss ein Wort verloren werden. Ein Wort verlieren über eines das in aller Munde ist und zwar ständig, mutet seltsam an. Wann genau sagt man: sorry, was so viel bedeutet wie: es tut mir leid? Immer!

Es gibt absolut keine Situation wo dieses Wort nicht gesagt wird und offensichtlich haben die Gäste im Lande das bereits übernommen. Stehe ich hinter, vor, seitlich von jemandem dann sorry, öffnet jemand ein Türe und gerade kommt ich von der anderen Seite, dann sorry, stehe ich hinter jemandem und möchte ebenfalls rein oder raus, was sagt mein vor, hinter neben Mann oder Frau? Sorry! Im Laden am Regal möchte ich das gleiche eben anschauen wie ein/e Andere/r, dann sorry! Will ich im Bus an jemandem vorbei, Platz ist reichlich, dann Sorry. Es hat den Anschein, als müsse man sich entschuldigen, überhaupt auf der Welt zu sein. Das macht den Umgang unnatürlich, distanziert und steif. Es gibt ein Gefühl: ich bin nicht o.k. und du bist nicht o.k.. Also genau das Gegenteil von dem was man als Gast, Kunde oder Besucherin haben möchte. Es macht viele Kontakte ungemütlich. Upps, hab ich was falsch gemacht, wenn ich mich für mein Hiersein nicht mit ” Sorry”, entschuldige?!

Dies sind meine sehr persönlichen Eindrücke in diesem Januar 2017. Hätte alles auch anderes gewesen sein können.

Der Beitrag erhebt keinerlei Anspruch auf Objektivität.

 

 

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Ein Küstenwanderweg lädt ein, erkundet zu werden. Der 12 Km lange Wanderweg um eine Landzunge  zu dem kleinen Ort South Bay und über einen kleinen Hügel zurück nach Kaikoura ist in 3 Stunden, mit kleiner Mittagspause an einem Fischstand, leicht zu schaffen und bietet an diesem Tag prächtige Aussichten auf Meer und Hügel. Am Fischstand, der mehrere Sorten frischen Fisch anbietet, lerne ich die Spezialität Crayfisch kennen, es ist die Languste, der Lobster, der hier diesen den Namen trägt. Den folgenden Tag verbringe ich in Christchurch  mit dem Besuch der Art Gallerie. Ein Neubau, Baubeginn 2010, um den man beim Erdbeben 2011, schon zitterte. Doch er hielt Stand und konnte in Glas, Metall und Granit fertiggestellt werden in 2015. Die gezeigte Kunst, interessantes zeitgenössisches und aus dem letzten Jahrhundert, vor allem neuseeländischer Künstler und Künstlerinnen, doch auch internationale  Exponate, ist eine gelungene Zusammenstellung, in einem höchst angenehmen Rahmen.  Der Besuch ist zugleich anregend und entspannend.

Ein guter Abschied von Neuseeland.

 

 

 

Seltsame Anmutungen

Warum fahren soo viele Deutsche in das entfernteste Land von Deutschland? Um hier einen noch regnerischen und kälteren Sommer zu erleben als zu Hause?

Ist es die Landschaft? Die findet sich sehr ähnlich im Voralpenland. Sind es die Pinguine, Seerobben, Delfine? Gibt es die nur hier?

Auf Tasmanien kam ich den Pinguinen, behutsam mit Rotlichtlampe, ganz nah in der freien Natur, ohne Touristenrummel. Denn Rotlicht können diese Wassertiere, die den ganzen Tag im blauen Ozean schwimmen, nicht sehen. In Oamaru, auch ohne Blitz, fotografieren verboten. Auch für die zahlenden Gäste, die aus der ganzen Umgebung herangekarrt werden.

USA Westküste sah ich die Seelöwen, die ihre fetten Leiber dort im Wasser und Sand aalen. Es ist ein Spot auf den hingewiesen wird an der Straße und völlig kostenlos. In der Tat sah ich Delfine auf Neuseeland zum ersten Mal. Doch es gab sie vor den Küsten der Hawai-Inseln in großer Zahl. Auch das Schwimmen im warmen Ozean mit den Tieren war dort ist möglich. Doch meine wunderschöne Hawaizeit, war leider von einem Unterarmgips ein wenig eingeschränkt.

Hawai ist auch der Tipp für Leute, die im Februar dem EU-Winter entfliehen wollen. Denn am 14. 02. beginnt dort das Walfest, dann kommen die Wale dorthin um ihre Jungen zu bekommen. Zwei Wochen lang sind die Riesenmeeressäuger dort in großer Zahl zu beobachten.

Auf Neuseeland gibt es die Möglichkeit alle auf einer Insel zu sehen, nein auf zweien. Wer das gerne möchte und auch starken Wind, heftigen Regen und  7 Grad Kälte im Sommer nicht scheut, die oder der ist genau richtig hier.

Sorry, über dieses Wort, das das meistgebrauchteste in Neuseeland ist, muss ein Wort verloren werden. Ein Wort verlieren über eines das in aller Munde ist und zwar ständig, mutet seltsam an. Wann genau sagt man: sorry, was so viel bedeutet wie: es tut mir leid? Immer!

Es gibt absolut keine Situation wo dieses Wort nicht gesagt wird und offensichtlich haben die Gäste im Lande das bereits übernommen. Stehe ich hinter, vor, seitlich von jemandem dann sorry, öffnet jemand ein Türe und gerade kommt ich von der anderen Seite, dann sorry, stehe ich hinter jemandem und möchte ebenfalls rein oder raus, was sagt mein vor, hinter neben Mann oder Frau? Sorry! Im Laden am Regal möchte ich das gleiche eben anschauen wie ein/e Andere/r, dann sorry! Will ich im Bus an jemandem vorbei, Platz ist reichlich, dann Sorry. Es hat den Anschein, als müsse man sich entschuldigen, überhaupt auf der Welt zu sein. Das macht den Umgang unnatürlich, distanziert und steif. Es gibt ein Gefühl: ich bin nicht o.k. und du bist nicht o.k.. Also genau das Gegenteil von dem was man als Gast, Kunde oder Besucherin haben möchte. Es macht viele Kontakte ungemütlich. Upps, hab ich was falsch gemacht, wenn ich mich für mein Hiersein nicht mit ” Sorry”, entschuldige?!

Sorry, für meine sehr persönlichen Eindrücke, in diesem Januar 2017. Hätte alles auch anderes gewesen sein können.

Der Beitrag erhebt nicht den Anspruch der Objektiviät.

 

 

Neuseeland – bebende Naturidylle

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                                                                                                               Kia ora – Willkommensgruss der Maori

                                                                                                               Talofa, aus welchem Land war der nochmal ?

                                                                                                                Kleine Hilfe, Insel der Südsee!

Das neue Jahr, der erste Januar beginnt in Brisbane, mit einigen unangenehmen Überraschungen. Der gebuchte Flieger will mich nicht mitnehmen, weil ich keinen Flug von Neuseeland wieder weg hab. Es hilft kein Argument, ich muss jetzt entscheiden wann ich wieder raus fliege aus Land und das sofort auf dem Airport buchen. Dann hab ich das Problem, wie ich in Neuseeland reinkomme mit meinen Heilkräutern und Heilpilzen. Soll ich die direkt in Brisbane in ein Schließfach bringen oder es einfach versuchen? Flieg ich überhaupt nochmal über Brisbane. Alles ist unklar, seit langem hab ich echt Stress wg. der Einreise in dieses Land. Also schließlich buche ich den Flug, nehme alles mit und hoffe, hoffe, hoffe.

Es ist bereits 23:00h als ich ankomme, dann geht es los, mehrere Kontrollen der Papiere, mein Koffer, meine Taschen und meine Schuhe, einfach alles. Sie sind freundlich aber sehr konsequent. Die Hälfte meiner chinesischen Heilkräuter bin ich los, akribisch wird geprüft was nach Samen aussieht ab in die Tonne. Zum großen Glück kann ich, nach einigen Erklärungen und Argumenten, das es sich nicht um Sporen sondern um Extrakte handelt, meine Heilpilze dann behalten. Uff, das war eine Ochsentour, ich stehe auf der Straße der Skybus ist weg, dann muss ich mir wohl ein Taxi leisten. Das Taxi kommt und kostet plötzlich 10 Dollar mehr als vom Hostel angegeben, die mir dieses Taxi empfohlen hatten. Mein verhandeln hilft nichts ich muss zum Hostel, also akzeptiere ich.

Das ist wahrlich ein recht holpriger Start ins „Neue Seeland“. Es hat mir schon die Vorfreude etwas verdorben. Was erwartet mich noch, frage ich mich langsam?

Auckland, die größte Stadt des Landes, zeigt sich an den nächsten beiden Tagen ziemlich geschlossen, denn es sind Feiertage bis zum 04.01. und das wird offensichtlich sehr ernst genommen, alle Läden und Informationsstellen sind geschlossen. Vom Bamber-Hostel, das sehr gut ist, aber weit außerhalb, ziehe ich ins City Garden Lodge um, überall treffe ich Deutsche, diese beiden Hostels sind fast von ihnen eingenommen. Das Hosteldasein gestaltet sich in diesem Land anders als ich es bisher erlebte. Matratzen und Ausstattung wird etwas besser, dafür der Umgang miteinander distanzierter. Die jungen Leute scheinen weniger interessiert aneinander sondern eher auf dem individual Trip. Oder habe ich mich verändert?

 

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Am 04.01. plane ich dann meine Weiterreise durch das Land. Wieder einige Stunden Planung beim I-site, das ist die Touristinfo. Dort treffe ich auf eine junge Frau, die leider ganz neu dort ist. Mithilfe einer Kollegin und meiner unendlichen Geduld bekomme ich schließlich ein erschwingliches Angebot.

 

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Eine Tour zum Norden zum Cap Reigna, mache ich am kommende Tag mit Kiwitours. Zunächst geht es nach Paihia, einem touristisch voll erschlossenen Ort, an der malerischen Island Bay, mit einigen kleinen Inseln. Ein kleiner Hafen, mit der Fähre lädt ein zu anderen Seite nach Russel zu fahren, dort gibt es einen Küstenwanderweg. Doch der Wanderweg durch den Regenwald in Paihia scheint mir verlockender und den erkunde ich. Belohnt werden Wandersleute mit einem großartigen Blick über Bucht, Segelhafen und die Inselgruppe. Doch auch der Pfad durch den Wald mit den vielen unterschiedlichen Farnarten, Moosen und Flechten, fasziniert. Am Tag darauf lerne ich den weiblichen Farntree kennen, den Maoris auch unter ihre Speisen mischen, da er heilsame Inhaltsstoffe, enthält. Der Farn ist das wahre Zeichen von Neuseeland ,er ist allgegenwärtig, während der Kiwi gänzlich unsichtbar bleibt, ist auch ein nachtaktives Tier.

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Auf der Fahrt zum Cap Reigna schmeichelt dem Auge eine liebliche Hügellandschaft mit Rinder- und Schafweiden, grüne Hänge wechseln mit Nadelwäldern, dazwischen schlängeln sich Flüsse und Bäche mit Uferbüschen. Die dunkelgrünen Tupfen, Büsche und kleine Waldstücke, auf den hellgrünen Wiesen, muten an als wären sie mit dem Farbpinsel hingekleckst.

Kia Ora ruft Willi uns zu, es ist der Willkommensgruß der Maori.

Der Maoriguide Willi, weiß viele Geschichten zu erzählen als seine Vorfahren das Land bewohnten. Busch- und Regenwald bildeten den dichten Bewuchs der nur zu Fuß zu erkunden war. Das Eintreffen der westlichen Seefahrer und späteren Landbesetzer veränderte das Leben der Urbevölkerung drastisch und brachte blutige Konflikte mit sich.

Das Land wurde mehr und mehr von Regenwald „befreit“ um es für Landwirtschaft und Weideland zu nutzen und hohe Erträge zu erzielen.

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Dörfer reihen mit kleinen, meist fachen Einfamilienhäuser an der Straße entlang. Oft mit nagelscheren-englichem Rasen, den Blumenbeeten mit Rosen; in nahezu jedem Garten Neuseelands finden sich blaue und weise Hortensien und Agapanthus.

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 Auf der 90 Miles Beach, der ganz einfach mit dem Bus befahren wird, kommt es zu einem spektakulären Ereignis als der Bus stecken bleibt und alle Mitreisenden helfen müssen diesen wieder flott zu machen. Doch so ganz glauben kann ich dem pfiffigen Guide nicht, hat er das Ganze höchstwahrscheinlich inszeniert? Denn er bleibt erstaunlich gelassen. Als der Bus wieder frei ist geht es los in wilder Fahrt am Ozean entlang und auch in die Wellen hinein.

Weiter vorbei an der Küste, zu einer riesigen Düne, wo alle mit einem Plastikboard ausgestattet wird und dann geht es mit Tempo den Sanddünenhang hinunter. Es ist ein riesiges Vergnügen, wieder und wieder den Hang hinauf, auf das Board, Kopf hoch und mit Tempo die Sanddüne hinunter.

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Nachdem die erste Angst überwunden ist traue ich mich ebenfalls, erst den halben, dann den ganzen Hügel hinunter. Die Foto’s hat Willi geschickt, mich hat zum Glück niemand fotografiert.

Das ganze Kap besteht aus einem Untergrund aus Sand, viele Kilometer lang und breit, bis zum nördlichsten Punkt Neuseelands, dem spirituellen Cap der Maori. Cap Reigna wird bis heute von Maori’s genutzt um Kontakt mit den Ahnen aufzunehmen. Denn sie glauben, dass deren Seelen hier in die ewigen Jagdgründe eingehen und weisen Rat geben aus dem Jenseits, wenn er nur innig erbeten wird.

In Paihia besteige ich am nächsten Morgen wieder einmal ein Boot um die malerische Bay the Island mit den zahlreichen kleinen und ganz kleinen Inseln etwas näher zu betrachten aber ganz besonders um Delfine in der freien Natur zu sehen.

Nicht einmal 15 Minuten tuckert das Boot in die Bay hinaus als sich erste Delfine zeigen, erst lassen sich nur 2-3 sehen. Dann sind sie plötzlich auf beiden Seiten des Bootes, direkt vor uns. Als wollten sie mit uns spielen, schwimmen sie um das Boot herum, unter dem demselben durch. Als ich vorne an der Reeling sitze bekomme ich den Wasserstrahl aus dem Blasrohr eines Delfin‘s genau ins Gesicht, eine freudige Überraschung, so nah war ich den Meeressäugern noch nie.

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Sie sind das reinste Vergnügen, verspielt, neugierig, graziös, voller Vertrauen. Wie schön wäre es mit ihnen zu schwimmen oder einfach nur neben ihnen im Wasser zu sein.

Es scheinen immer mehr zu werden um das Boot herum. Es sind Bottlenoose-Delfine, sagt der Kapitän und seine Crew, eine junge Frau. Beide weisen auf einen Mutterdelfin mit einem Jungen hin. Das heißt, wir werden nicht mit ihnen schwimmen können, denn es würde die beiden stören, das Junge könnte nicht genug zu trinken bekommen und wäre rasch gefährdet. Denn es muss wegen des hohen Wärmeverlustes alle 10 Minuten Energie tanken.

 

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Das ist wirklich schade, doch die Tiere machen so viel Freude, zwei springen sogar synchron vor unseren Augen senkrecht aus dem Wasser um in hohe Bogen elegant wieder einzutauchen. So ist diese kleine Enttäuschung rasch verschmerzt, zumal ein frischer, recht kühler Wind aufgekommen ist, trotz blauem Himmel und Sonne.

Wir bekommen noch weitere Tiere zu sehen, die dort heimisch sind, z.B. Tölpel, die aus Australien zum Nisten zu dieser Insel kommen.

Nach kurzer Rückkehr nach Auckland, geht es weiter mit dem Intercity Bus in Richtung Südosten nach Coromandel und Whitianga. Immer wieder gibt es Bay’s, die oft ein idealer Naturhafen sind. In Whitianga kommt ein breiter Fluss ins Meer geflossen, der mit der Fähre überquert werden muss, will man eine Attraktion des Ortes, den Hot Water Beach erreichen. Wiedermal hab ich unverschämtes (wieso eigentlich unverschämt?) Glück, als ich dort ankomme ist der Bus weg, er fährt nur alle zwei Stunden und ich muss per Anhalter fahren, sogleich werde ich mitgenommen. Es sind immerhin 25 Km, die hätte ich nicht laufen wollen in der stechenden Sonne Neuseelandes, auf dem Rückweg fährt mich ein junges Paar aus England gleich direkt zur Fähre. Denn das suhlen in den Sandgruben am Strand ist nur möglich während der Ebbezeit. Wer zu spät kommt, den bestraft die Flut.

Sobald die Flut kommt spült sie die Gruben nach und nach flach und überspült die heißen Quellen daher gilt es zur richtigen Zeit dort anzukommen.

Das hab ich geschafft dank der freundlichen Mitnahme im Auto, rasch ein Spaten geliehen und ab über den heißen Sand zu den Quellen. Dort tummeln sich bereits richtige Menschentrauben in den selbst gegrabenen Sandgruben, die sich, wenn man Glück hat, dann mit warmem bis sehr heißem Wasser aus dem Untergrund füllen. Ich habe Glück, wie bereits, gesagt. Bald liege ich im wunderbar warmen Wasser in meiner Grube, die ich mir allerdings immer wieder mit Anderen teile. Auch mein Spaten findet Interessierte, die ebenfalls graben oder vertiefen wollen, daher gibt es Einladungen zu anderen Gruben. Es ist ein buntes Treiben, der neuseeländische Ehemann, der Französin, die hier mir ihrer Mutter neben mir sitzt, rettet mannhaft unsere Grube vor der Flut. Jedenfalls für einige Minuten konnte er seinen mühsam aufgebauten Sandwall halten und unsere Kaltwasserüberflutung hinausschieben.

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Nun muss eine Grube im höheren Bereich gefunden oder gegraben werden, so geht es weiter bis die Meerwasserflut schließlich alles überspült hat. Ein ereignisreicher, lustiger Vormittag der zudem noch sehr kommunikativ war, im leichten lockeren Sinn.

An diesem Ort hab ich gleich zwei Hostels besuchen müssen, da meine erste Wahl nach der ersten Nacht ausgebucht war. So war ich in „Turtlecove“ und „On the Beach“, beide sehr gut, ja sogar schön zu nennen. Im Turtlecove war auch das Internet hervorragend, wenn man das immer vorher wüsste.

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Rotorua mit den überriechenden Heil-Schwefelquellen und einer bemerkenswert schönen Seenlandschaft ist das nächste Ziel. Wie schade, die Gegend lässt sich ohne eigenes Auto schwer erkunden, öffentliche Busse gibt es nicht. Es rächt sich, dass ich mit dem Linksverkehr keine Bekanntschaft machen will. Daher muss ich mich mit einem längeren Spaziergang am ortsnahen See und dem Besuch des Jungbrunnens begnügen. Tatsächlich sollen Menschen, die hier öfter baden, den Alterungsprozess hinausschieben können. Sind daher sehr viele Ältere und auch Menschen mit Gebrechen im Bad?

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Das Heilbad liegt direkt an einem Vogelschutzgebiet und die Möwen, nisten in unmittelbarer Nähe und brüten auf ihren gesprenkelten Eiern, aus denen die ebenso aussehenden Jungen schlüpfen.

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Wellington

Die Hauptstadt auf mehr als sieben Hügeln, zwischen traumhaften Meeresbuchten, alten Wäldern auf dem Viktoriahügel und einem perfekten Naturhafen, ist die letzte Etappe auf der Nordinsel Neuseelandes. Das Te Papa Museum lockt, es wird von allen Seiten begeistert empfohlen.

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In dieser Stadt wurden wesentliche Teile des Filmes Herr der Ringe gedreht. Der alte Wald des Viktoriamountain, bot ideale Kulissen und urwüchsige Baumriesen für diesen höchst erfolgreichen Film.  In Miramar einem Stadtteil, wurden ungenutzte Hallen zu Studios umgebaut, wo beispielsweise der Avatar auch virtuell perfektioniert wurden. Jetzt sind sie Relikte, eine Geldmaschine für findige Unternehmen. Dass was zu sehen ist, ist leicht auch allein zu erkunden mit einem Citybus. Denn die Gebäude dürfen nicht betreten werden, sind nur von außen zu sehen, der kleine Film der in einem winzigen Raum, der wie eine Höhle hergerichtet ist, zeigt wenig Interessantes. Die Halbtagestour kostet 45$, etwas was man, außer dem Film, für 4$ haben kann. Bei diesem Unternehmen zahlen auch Kinder von 0-6 Jahren 30$. Das ist geradezu familienfeindlich.

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Die Erfahrung zeigt, dass nahezu jede Tour vom Entertainment des Guides zu etwas Grandiosem aufgewertet werden soll und muss.

Christchurch und die Südinsel

Dann geht’s weiter mit der Fähre nach Pikton zur Südinseln, wo ich gleich am nächsten Tag mit dem Bus nach Christchurch reise. Gern hätte ich die Strecke an der Küste entlang genommen, doch die Straßen sind vom Erdbeben im November 2016 so zerstört, dass sie nicht passierbar sind. Also 8 Stunden mit dem Intercity durch‘s Inland, vorbei an den unterschiedlichsten Landschaften, die oft an Voralpenland erinnern, mit malerischen Seen, über Flüsse, durch üppigen Regenwald.

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Als ich in Christchurch aus dem Bus aussteige überrascht mich die Sonne, es ist heiß, sogar sehr heiß.

Das ist in Neuseeland wesentlich spürbarer als in Australien, es fehlt die Ozonschicht, ist die Sonne raus, sticht sie extrem. Ohne Sonnblocker kann man hier nicht vor die Türe sonst ist der Sonnenbrand sicher.

Der kurze Eindruck in Christchurch ist ein trauriger, denn die Stadt zeigt noch immer deutliche Spuren, des Erdbebens vor 6 Jahren. Noch immer Bauruinen, große Flächen der Innenstadt sind Lücken, der Gebäude- und Straßenbau sind zwar im vollem Gange das macht große Teile der Innenstadt auf unbestimmte Zeit zur Baustelle.  es macht die Innenstadt derzeit keineswegs noch immer wenig attraktiv. Nicht einfach, die Lage!

Ein Wohlfühl-Hostel das Foley Towers, ein BBH Hostel, nimmt mich auf. Diese Hostelmarke soll neue Qualitätsmaßstäbe setzen in der Hostelwelt Neuseelands. Wenn man zu Beginn der Reise darüber informiert würde, wäre es eine gute Option, denn ein recht gutes Netz und Bedingungen machen das Angebot für länger verweilende interessant.

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Nach Oamaru einige Stunden wenig interessante Busfahrt entlang flacher Felder und Weiden, man glaubt irgendwo in Europa zu sein. In das kleine verschlafene Oamaru, ein Straßendorf mit viele Küste, erfreut sich jedoch des täglichen Besuches gleich mehrerer Pinguinkolonien.

Blaupiguine und Gelbaugenpingiune suchen bei Einbruch der Dunkelheit Schlafstatt in den Büschen entlang der Küste, nur 20 Min. zu Fuß, außerhalb des Ortes.

Leider wird dieses Ereignis, als Touristenattraktion hochpreisig vermarktet, täglich rollen Busse wohl aus der Umgebung auf die Parkplätze und Touristen strömen zu den aufgebauten Tribünen. Ein Wellblechwand verhindert Blicke von kostenlosen Plätzen. Auf Tasmanien lag ich vollkommen alleine auf der Lauer und konnte sie in 50 cm Nähe sehen. Sehr angenehm, wenn das Vermarkten solcher Ereignisse noch nicht entdeckt oder nicht gewollt ist.

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Doch in Oamaru gibt es andere nette Überraschungen. Ich treffe im Mädelszimmer, was in der Hostelsprache Femaldorm heißt, auf zwei deutsche Mädels, es ist wie in meiner Kindheit als ich mit meinen zwei kleineren Geschwistern in einem Raum schlief. Schon verrückt was einem so alles aufgeht. Jedenfalls war es sehr gemütlich, Lena aus der Nähe von Hamburg und Silvia aus dem Saarland, nahmen die Schwesternrolle an, wir kochten und aßen zusammen, Silvia, eine Frisörmeisterin, schnitt uns beiden die Haare, an einem regnerischen Nachmittag. Denn das Wetter ist schon dem deutschen sehr ähnlich, im Sommer regnet es öfter Mal. Die beiden waren gemeinsam im Museum, Silvia und ich unternahmen eine kleine Wanderung und schwatzen gemütlich von alten Zeiten, denn sie hat mit 60, eben wie ich, eine nicht zu verachtende Lebenserfahrung. Es waren denn wirklich erholsame Tage und viel Spaß miteinander. Lena ging nach Süden auf eine Farm zum Heidelbeerpflücken, Silvia machte sich langsam auf den Weg zurück ins wichtigste Bundesland der BRD, das Saarland.

Mein Weg führt mich nach Dunedin, was ganz komisch ausgesprochen wird sowas wie „Duniiiiden“, jetzt hab ich‘s endlich.

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Australiens Ostküste – heiße Zeiten

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Magnetic Island

Die nächste Etappe ist Magnetic Island. Mit dem Bus komme ich in Townsville an, dann auf die Fähre, die in 20 Min. zur Insel übersetzt.

Auf der Fahrt lerne ich Brian aus Adelaide kennen, er wohnt im Sommer auf der Insel und bietet sich an mich zum Hostel zu bringen. Das ist einfacher als mit dem Bus, ich nehme an.

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Die Insel ist klein, in 15 Min. ab Fährhafen auf der einen Seite zur Horsshoe Bay auf der Anderen. Das Hufeisen ist auch hier ein Glückssymbol. Man hört den Begriff  öfter.

Ich wohne in einem kleinen Bungalow mit anderen Mädels zusammen, mitten im Wald unter Palmen und Eukalyptusbäumen. Letztere sind das Lieblingsfutter der Koalabären, diese gibt es hier in einer Rettungsstation. Ihnen statte ich am nächsten Tag einen Besuch ab.

Mit Julie einer Philipienin, die in Schweden lebt, schlendere ich zur weisssandigen Horsshoebay, mit schönsten Stränden. In dem winzigen Ort gibt es nur ein Tante Emma- Lädchen, sympatisch gut sortiert, aber teurer als Apotheken. Wir kaufen für ein gemeinsames Abendessen ein, kochen zusammen und genießen den einfachen Schmaus. Im hosteleigenen Swimmingpool bei nahezu 30 Grad ein abendliches Bad zu nehmen verlockt und ist sowas von erfrischend.

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Im Meer ist es nicht ganz so einfach, denn es gibt einige Quallenarten, die durchaus heftige Schmerzen bereiten können. Ohne einen “Stingersuit”, eine Art Taucheranzug sollte man hier nicht ins Wasser gehen. Mit dem Besuch bei den Tieren beginnt die Erkundung der Insel.

 

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Krokodil links 9 Wochen alt, rechts 9 Monate, sie werden 4-5 Meter lang

Am nächsten Morgen, Frühstück und dann zum Wanderweg zu zwei anderen Buchten, da steht plötzlich Brian vor mir. Er fragt ob er mir nicht die Insel zeigen könne. So schnell kann ich mich nicht entscheiden, ich sage ich schreibe ihm eine mail. Später treffe ich mich dann mit ihm. Er zeigt mir wunderschöne, malerische, teils unberührte Buchten auf der Insel.

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Am sicheren ” Inselschnorchelplatz” gehe zum Schnorcheln, denn hier gibt es auch Haie, wie Brian weiß. Ein Stingersuit ist dort leicht zu leihen, ohne geht nichts. Brian wartet, geht nicht ins Wasser, schnorchelt auch nicht. Warum nicht? Er hat keine schlüssige Antwort.

Es ist nur ein kleiner Bereich im Meer an den dicken, fast runden Steinen vorbei in die schäumenden Wellen, und doch sehe ich einiges: eine große Schildkröte, die sich rasch davon macht, einen kleinen Mantarochen, einen Schwarm, nahe der Oberfläche schwimmende, fast durchsichtige Speerfische, jedenfalls sehen sie wie Speere aus. Einige andere große Fische, im schillernden Türkis, ob es Snapper sind, und einiges mehr.

Jetzt muss ich mich erst Mal frisch machen bevor ich die Einladung zum Essen annehmen kann. So klingt der kurze Besuch auf den Magnetics Island aus. Den Namen hat sie von Kaptän Cook, der sich magnetisch von ihr angezogen fühlte, das ist verständlich wenn man sie kennen lernt.

Am nächsten Tag reise ich weiter, mit dem Bus an der Ostküste vorbei bis zur Airlibeach bei den Withsunday Islands.

 

 

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Airlibeach und die Withsunday Islands

Landschaftlich ein Kleinod, doch eine  touristische Hochburg. Viele junge Leute, die offensichtlich nun doch den Blues haben, weil sie an den Weihnachtstagen nicht Zuhause sind. Es gibt eine Bar im Hostel, doch die interessiert weniger, große Mengen Alkohol werden in den Hostelbereich geschleppt und es findet ein regelrechtes Komasaufen über die gesamte “heilige” Nacht und den ersten Feiertag statt. So verbringe ich die Weihnachtstage in höchst ungewöhnlicher Weise. Denn dem Lärm kann man sich kaum entziehen.

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Kult der 70ger Jahre in Europa?

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Weihnachten in Australien sieht in etwa so aus. Mein schönstes Weihnachtsfoto aus dem Ausland sollte es werden.

 

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Dennoch bei weit über 30 Grad unternehme ich an beiden Tagen sehr schöne Wanderungen zum zweiten Hafen und auf den nahe gelegenen Hügel durch dichten Regenwald. Die Küste hat dort mehrere Landzungen und traumhaft schöne  Inseln.

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Die in ein bis drei Tagestouren auf Segelbooten angesteuert und an ausgewählten Punkten mit kurzen Landgängen gezeigt werden. Resorts besetzen diese eigentlich gänzlich. Das ist nicht meine Welt.

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Noosa – Sunshinecoast

 

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Die Welt scheint nur noch Strand

Mit großer Bewunderung schaute ich dort immer wieder den SurferInnen und denen die es grad übten zu. Und erinnert mich an die Zeit in der ich mich selbst in der Ägais  auf dieses Brett wagte, doch mit wenig Erfolg. Es ist eine wahre Kunst  dieses Wellenreiten.

 

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Der interessante Küstenwanderweg um das Kap herum, durch Eukalypuswald wo Koalas wohnen, vorbei am Delfinepoint, über einen Strand, der beim strahlendem Sonnenschein zum Baden einlädt, doch die dort herumliegenden Quallen warnen es lieber nicht zu tun, bis zum langen Sunshinebeach, lockt viele Wanderbegeisterte, so auch mich.

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Eine Bootsfahrt zu den Everglades des Nossaflusses, einem weit verzweigten Wasserwegenetz gibt, zeigt prächtige Spiegellandschaften.  Auch einige Tiere sind zu beobachten. Die großen Pelikane waren schon an der Küste zu sehen, hier in den Glades haben sie ihr Rückzugsgebiet, eine Kormoranfamilie sitzt entspannt auf trockenen Geäst, das weit in den Fluss ragt. Auf dem Picknickplatz den wir ansteuern, macht es sich gerade ein ziemlich großer Lizzard gemütlich. Er zieht sich zwar ein wenig ins Unterholz zurück, doch vertreiben lässt er sich nicht. Gut so, denn wir sind ja die Eindringlinge.

 

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Everglades entstehen durch unterirdische Quellen, die scheinbar unerschöpflich sind. Sie sind ein Seeengebiet, das sich bis zum Meer erstreckt wo diese zusammentreffen vermischt sich Süß- und Salzwasser.  Das hat Einfluss auf Pflanzen und Tierwelt, die dort bestimmte Areten entwickelt hat.

In Noosa habe ich nach Monaten ohne Yoga, ein Iyengar Yoga Studio entdeckt, das muss ich probieren und es geht besser als erwartet. Danach fühle ich mich wie neu geboren.

So geht dann die Zeit in Australien dem Ende entgegen ich fahre nach Brisbane um dann nach Auckland Neuseeland zu reisen.

Die Freude in ein etwas kühleres Land zu kommen ist groß, denn die Temperaturen an der Ostküste waren enorm hoch. In Brisbane hatte das Spa -Hostel einen Swimmingpool, so bin ich quasi ins neue Jahr geschwommen. Neues Jahr neues Glück in Neuseeland ?

 

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Cairns – Attraktionen

 Cairns- die Blüten der Stadt

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Cairns – Great Barrier Reef      dsc_4928

Morgen ist gleich die Tages-Bootsfahrt zum Great Barrier Reef und Schnorcheln geplant und meine Nase läuft. Gleich nach meiner Ankunft gehe ich zum Hafen um die Tour zu verschieben, doch Fehlanzeige, das geht nicht, denn der mir einzig mögliche Tag ist ausgebucht.

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Also los geht’s  bei 30 Grad, blauem Himmel und glattem Meer zum Great Barrier Reef. Hastingsreef ist das Ziel, dass mit dem Katamaran,  bei dieser See völlig entspannt  innerhalb von 2 Stunden erreicht wird. Auf diesem Boot ist für alles gesorgt, Trinken, Essen, Instruktionen, eine Gruppe Tauchen mit Flaschen, die Anderen Schnorcheln, alle bekommen einen Anzug als Schutz vor Quallen, die wohl ernsthafte Beschwerden hervorrufen und ab ins Wasser zum Reef.

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Das Wasser ist warm 28 Grad sagt einer der Guides, ein wunderbares Erlebnis am Great Barrier Reef ins Wasser zu schauen, bunte Fische, gelb, blau, mit Streifen längs oder quer, große, türkis schillernde Schönheiten, in allen Farben zeigen sich die Korallen. Doch viel sind auch vom Bleaching betroffen, wg. der erhöhten Wassertemperaturen verblassen immer mehr Korallen am Barrier Reef. das sensible Ökosystem ist bedroht. Das hat auch Auswirkungen auf die Unterwasserbewohner, die nicht mehr so zahl- und artenreich dort zu sehen sind. Doch es ist für uns alle eine Freude dort zu schnorcheln zu Tauchen. Beim zweiten Tauchgang sehe ich zum ersten Mal die Riesen Giant Clamps, eine der Riesenmuscheln ist sicher einen Meter lang. Der blaue Rand, ist fluoreszierend, das sind wohl die Augen dieser Riesenmuschelart. Hier liegen die einfach so rum seit vielen, vielen Jahren, die große sagt man soll ca. 100 Jahre alt sein. so gene hätte ich eine Unterwasserkamera gehabt

Eine Schildkröte kommt am Schiff entlang geschwommen. Dann beginnt die Fütterung der Fische, da sehe ich zum ersten Mal Haie, es sind wohl Reefhaie und daher für Menschen wenig gefährlich, und einige andere große, bunte Fische, die mit den blitzschnellen Haien um das Futter kämpfen.

Nun nähere ich mich doch langsam den Wassertieren, die sich bisher so fern gehalten haben.

Erfüllt von diesen Erlebnissen, sagen wir der Crew des Katamaran adieu, der am frühen Abend wieder im Hafen von Cairns festmacht.

Cape Tribulation

Am folgenden Tag ist eine Fahrt zum Cape Tribulation geplant.

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Es ist ein Regenwaldgebiet wo in der “alten Zeit” viele Aboriginis lebten. Früh holt der Bus die Gäste an verschiedenen Stellen der Stadt ab. Ein sehr sympathischer Aborigini fährt uns und erzählt Geschichten der „alten Zeit“ von Krokodilen, die ein heiliges Tier sind für die Aboriginis und dem größten fliegenden Vogel dem Cassowaries, der uns dann tatsächlich quasi über den Weg läuft.

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 Auch er wurde als heiliges Tier verehrt und wie das Krokodil nie als Nahrungsquelle genutzt. Dass die Einwanderer diese tun, wird von der Urbevölkerung mit großem Missfallen gesehen. Es ist für sie völlig unverständlich.

Er zeigt uns Bäume und Tiere des Regenwaldes, Wurzeln und Blätter, die als Medizin genutzt wurden, solche die bei einem Schlangenbiss das Gift aus dem Köper ziehen, wenn sie an entsprechender Stelle aufgelegt und länger belassen werden.

Die Regenwälder Australiens werden bewohnt von giftigen Spinnenarten und auch von mehreren Schlangenarten, die bei einem Biss tödlich sind, wenn nicht zeitnah das Gegengift zur Hand ist.

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Wir fahren mit einem kleinen Boot den Fluss hinauf entlang der Mangrovenwälder um uns den heiligen Krokodilen zu nähern. Lange schippern wir entlang des Flussufers. Dann sichten wir  tatsächlich ein etwa 4 Meter langes Krokodil, dass gemächlich am Rand der Mangroven schwimmt. Es scheint völlig desinteressiert an dem Boot das da immer näher an es herantuckert. Doch der Schein trügt. Wir gehören als Menschen zum Beuteschema dieser Tierart. Und es ist gefährlich sich diesen Tieren zu nähern.

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Die Süßwasserkrokodile, die in Flüssen leben, nehmen gerne das Meer als Transitweg zu einem anderen Flusslauf. Daher ist das Baden an diesen Küsten verboten. Der Guide erzählt eine Geschichte wo zwei junge Frauen angetrunken, mit der dann üblichen Selbstüberschätzung, ins Wasser gingen und eine der beiden im Magen eines Krokodils gefunden wurde, nachdem man es erlegt und geöffnet hatte.

 

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 Auf dem Heimweg halten wir noch einmal an einer Pferdekoppel, warum das?

Bei näherem Hinsehen erkennen wir, unter die wenigen Pferde haben sich unzählige Wallabys zum abendlichen Fressen gemischt.

Tjapukai

 

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Den Tag nach Tjapukai zum Kulturzentrum der Aboriginis habe ich mit Begeisterung alleine unternommen. Das Shuttle hatte mich vergessen ich fuhr mit dem Bus und kam 1,5 Stunden später dort an, daher war ich nicht im Gruppenpulk sondern hatte tatsächlichen meinen persönlichen Aborigini-Guide. Den ich alles fragen konnte und der vieles aus seinem Volk erzählte.

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Zuerst sah ich traditionelle Tänze mit der Gruppe die dort angekommen war. Danach konnte ich jeweils ganz alleine zunächst mit einer Aboriginifrau das Palmblätterflechten lernen, Ergebnis ein grünes Armband, das ich später verschenkte. Ein Bumerang, der mir als Geschenk gemacht wurde, durfte ich in traditionellen Mustern bemalen. Dabei erzählte sie mir wie in ihrem Volk mit dem Bumerang gejagt wurde.

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Mit dem Guide Patrick verbrachte ich dann den weiteren Nachmittag mit der Unterbrechung einer weiteren Tanzdarbietung, in der er den Part der Digeridoobegleitung hatte. Er zeigte die verschiedenen Bäume und Früchte, die zum Teil als Nahrung und andere Teile als Heilmittel dienten. Alle Jagdwaffen, die unterschiedlichen Bumerangs und einige Speere, waren für jeweils eine Tierart bestimmt. Es erfordert jede ein Können, eine besondere Geschicklichkeit um das Tier sicher zu treffen, erläutert er. Diese Waffen konnten doch auch gegen Menschen eingesetzt werden wenn es einmal Streit gab, frage ich. Z.B. wenn Einer des Anderen Frau begehrte. Dazu hatte man den Speer, der dann den Nebenbuhler schwer an den Beinen verletzte.

Nur die Männer erlernten den Umgang mit Waffen, ebenso wurde das hölzerne, niemals bemalte, Digeridoo nur von Männern gespielt, und zwar ausschließlich zu den traditionellen Ritualen und auch nur von den „Tribes“, wie sich die einzelnen Volksstämme nannten,  der südwestlichen, trockenen Landesseite. Die Regenwald “Tribes”, die im Übrigen als nasse Stämme bezeichnet wurden, spielten als Instrument nur zwei Hölzer. Denen sie jedoch sehr unterschiedliche Töne entlockten.

Wir tranken den traditionellen Tee zusammen, aßen Brot mit Marmelade aus den verschiedenen Waldfrüchten. Marmeladen jedoch gehörten nicht zur Aboriginiernährung, die Früchte wurden stets roh gegessen. Deren Lebensweise in einem Kulturzentrum authentisch nachzustellen muss scheitern. Es bleibt ein Versuch.

Er erzählt, dass in der Vergangenheit, die nassen mit den Menschen aus den trockenen Tribes verheiratet wurden. So mischten sich die Rassen. Alle Tribes hatten verschiedene Sprachen und konnten sich nicht unterhalten, daher kamen in der “alten Zeit” auch keine Verträge zustande, die als Bollwerk gegen die Übernahme der Engländer hätten stehen können und den Aboriginis das Land gesichert hätten.

So verloren sie nach und nach das Land und wurden ihrer Kultur beraubt. Auf die gemeinsame Flagge einigte man sich erst in den 50ger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Schwarz die Haut, rot die Erde und auf den beiden Blockstreifen, die Sonne in goldgelb.

Dieser Tag ist einer der interessanten in Australien. Erfüllt von den Geschichten der alten Völker, die alle einen eigenen Namen hatten,  Aboriginis wurden sie erst viel später von den Engländern zusammengefasst genannt, verlasse ich das Zentrum.

Bumerang

War einmal ein Bumerang;
War ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum – noch stundenlang –
Wartete auf Bumerang.

Joachim Ringelnatz  (1883-1934)

 

dsc_5412     mein Bumerang kam zurück!

Sydney- Weltstadt mit coolem Flair

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Sydney- Weltstadt mit coolem Flair

Sydney-auf diese Stadt war ich neugierig wie auf keine zweite. Zugleich bekam zwei Tage vor meiner Ankunft dort, über meine Freundin Brigitte, Kontakt zu Nicole, die in Sydney lebt und mit der ich gleich am zweiten Abend eine Sause durch die Stadt mache. Mit ihr und durch sie lerne ich die leichte Lebensart der Aussi‘s in Sydney kennen, wir hatten keine Mühe uns zu verstehen. Sie führte mich zu „The Rocks“, dorthin wo der Ursprung Sydney‘s ist, oder besser war, den es sind nur noch Rudimente übrig. Ein Museum, in einem der alten Häuser dort, gibt Zeugnis zu Entstehung und Niedergang von „The Rocks“. Das besucht einen Tag später.

Unser Rundgang durch das abendliche imposante Hafengelände mit der berühmten Brücke, der noch berühmteren Oper und einem Kleinkunsttheater in den Räumen der früheren Hafenarbeiter-Wohngebäuden, mit Kneipenbesuch und unterhaltsamen Tischgenossen, war ein Hochgenuss.

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Dazu kamen das Treffen mit Julia, die ich in Melbourne kennengelernt hatte sowie eine Stadtführung zu den „alten“ Gebäuden, Hospital, Stadtverwaltung, Monumenten wichtiger Persönlichkeiten, alles so um 1850 herum.

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Am Sonntag eine Hafenrundfahrt zur Manlybeach vorbei am berühmten Opernhaus, das seine dem Meer zugewandten Seiten jetzt zeigt, sodass man einen rundum Blick dieses architektonischen Meisterwerks bekommt. Ob von der Sonne beleuchtet oder in Nachtillumination, von Land oder dem riesigen Hafen aus betrachtet, die Oper ist das Herzstück Sydneys. Ich kann mich kaum sattsehen an ihr. Unbedingt möchte ich mir eine Vorstellung dort ansehen um auch den Innenraum in Augenschein zu nehmen.

Den Innenraum!? Es gibt hier mehrere Innenräume, mehrere Säle und Bars, Foyers, die Bar direkt am Hafen, die als Wartebereich vor der Veranstaltung angemessen Raum bietet, ist der Clou.

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Ich buche eine Ballettvorstellung des Australienballetts, „Coppelia“ ein klassisches Stück. Es ist ein meisterlicher Spitzentanz, vor dörflichem Bühnenbild wechselnd mit einer Zauberwerkstatt und in einer Märchengeschichte. Da hat sich wiedermal ein Traum erfüllt mit diesem Opernbesuch. Jede Opernvorstellung muss hier ein Hightlight sein.

Sollte der derzeit weltbeste Tenor Jonas Kaufmann einmal hier singen, wüsste ich wie entscheiden würde!

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Dezembervollmond 2016

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Opern-Bar  am Hafen                                                                                                                                            Opernbar am kleinen Saal

…….und wenn ihr noch mehr Opernhaus sehen wollt, ich hab noch einige!

 Manlybeach, ist wie die Bondybeach, die ich ebenfalls besuche, eine der zahlreichen feinen, weißsandigen Buchten um Sydney herum, zu denen die badefreudigen Sydney’s, auch Touristen strömen um sich in die schäumenden Wellen des blauen Meeres zu stürzen.

Eine kleine bittere Pille gibt es allerdings, häufig gibt es die sehr unangenehmen, schmerzhaften Yellyfish, die blauen Quallen dort. Auch Stinger, eine kleine fast unsichtbare Quallenart gibt es an der ganzen Ostküste, weswegen beim Schnorcheln ein Stingeranzug empfohlen ist. Doch kurzes eintauchen scheint kein Problem zu sein, jedenfalls machen es die meisten Leute hier.

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Ich besuche die Chinatown, den Fischmarkt und treffe mich nochmal mit Julia in die Stadt zu einem Museumsbesuch.

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 …..ist das Kunst oder kann das weg?

Der kommende Tag scheint etwas Regen zu bringen, ich hab mir vorgenommen zu den Blue Mountains zu fahren. Mit dem Zug 2 Stunden Fahrt ist für Australier eine kurze Strecke. Bei Fragen nach dem Weg, ist immer alles ganz nah, kann dann aber schon Mal 20Min. bis halbe Stunde zu laufen sein.

Also ab in die Blue Mountains, Julia wollte gern mitkommen, sie fühlte sich aber nicht so gut. Der Zug fährt sicher noch eine 3/4 Stunde in die Außenbezirke Sydney’s, dann erst wird die Landschaft hügeliger um schließlich in einem kleinen touristischen Ort zu halten. Inzwischen hatte es zu regnen begonnen und hier in den Bergen hatten sich die Wolken zu einem ziemlich dichten Vorhang zusammengezogen. Wanderschuhe und Regenjacke boten zunächst einen recht guten Schutz, bei der Wanderung zu einer Schlucht und einigen Sandsteinfelsen, die die drei Schwestern genannt werden. Bei den drei Schwestern angekommen gibt es einen Treppenwanderweg weit in die tiefe Schlucht. Auf diesen Weg mache ich mich. Doch es regnet immer stärker, die Stufen sind ausgewaschen, uneben, alle verschieden in der Höhe, dann über einem Abgrund freischwebende Metallgestelle. Die Hälfte des Weges hab ich wohl geschafft, doch zu sehen sind leider nur 2 Schwestern und die Tiefe ist nicht abzuschätzen. Der Regen wird wieder stärker als ich mich auf den Rückweg mache. Völlig durchnässt komme ich im Dorf an und mache mich nach einer heißen, feinen Suppe in einem japanischen Restaurant auf den Weg zurück nach Sydney.

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 Am Abend sind Nicole und ich noch einmal verabredet. Wir treffen uns, doch ich hab mir wohl eine Erkältung eingefangen, ich fühle mich nicht wohl und sehne mich bald nach meinem warmen Bett.  Schade, dass ich an diesem Abend keine sonderlich unterhaltsame Begleitung bin für Nicole.

Am folgenden Tag Abschied von Sydney, es war eine besondere Zeit, fast ein wenig heimatlich, denn mit Nicol habe ich deutsch gesprochen, sie hat 13 Jahre in Berlin gelebt.

Flug nach Cairns 3 Std., auf den Inlandflügen darf man sogar zu trinken mitnehmen, denn Jetstar die Billiglinie von Quantas, reicht keine Getränke.

Die Nase läuft, doch weitere Erkältungszeichen stellen sich nicht eingestellt.

Werde ich mich ins Meer wagen, am Great Barrier Reef ?

 

 

Halbzeit – noch lange kein Ende!

Halbzeit –  noch lange kein Ende

Halbzeit, es ist kaum zu glauben, es kommt mir vor als hätte ich mein ganzes Leben nichts anderes getan als zu reisen.

Und doch, es ist ein neues Leben, ein erlebnisreiches, ein entdeckungsreiches. ein Leben im hier und jetzt, an jedem Tag fast alles neu. Ein Leben auf das ich mich in jahrelanger Meditation, ohne es zu ahnen, vorbereitet hab.

Aus den Erfahrungen ein Fazit.

Übernachten und wohnen

ist ja so wichtig, denn wenn der Schlaf nicht gut ist, dann macht das Entdecken keinen Spaß. So ist es bei mir, nicht schlafen, sehr schlecht schlafen führt sofort zu schlechter Laune bis hin zur Depri.

So ein Glück hatte ich, dass ich öfter Mal eine Art Couchsurfing machen konnte, was sich spontan ergab.

Das war der Renner!

Kanada, Trois Pistoles bei Carole Gagnon und den beiden Rousseau’s, das war die eine wunderbare Gastfamilie

Vancouver bei Karime, das war ein Appartement fast allein für mich.

Samoa bei den Schwenkes, gebettet wie eine Queen, selbst in der kleinsten Hütte, eine unersetzliche Erfahrung

Melbourne bei Shakandra und Xanthor, eine liebevolle Gastfreundschaft, Resort der besonderen Art.

Sydney bei Nicole, doch diese herzliche, spontane Einladung will ich mir für nächstes Mal aufheben!!! Hahaha

 

Daher worauf schaue ich bei Hostels:

Gute Matratze, Aircondition, da ich ja nur in Warmenzonen unterwegs bin. Es sollte mindestens ein Ventilator sein.

Oder in der Südsee im eigenen kleinen Bungalow aus Naturmaterialen geht es auch mit der Meeresbrise ausgezeichnet. Ist eigentlich das Beste. Doch hier sind die Matratzen oft nur dünne Schaumstoffmatten auf einer Holzpritsche. Denn hier schlafen alle auf Holz mit einem dünnen Tuch als Unterlage.

Da ich meist mit anderen in einem Raum bin ist die Temperaturfrage immer ein Roulett. Denn die jungen Frauen frieren meist viele schneller als ich. Sie wollen es lieber stickig als kühl.  Sie gehen oft später ins Bett und ob der Alkoholgenuss ein Rolle spielt, keine Ahnung.

 

Das obere Bett bekommt von AC und Ventotilat0r auch mehr ab als die unteren. Da ich seit meiner Armfraktur immer in den Genuss eines Bottombeds kam, also nie mehr in ein oberes Bett geklettert bin, hatte ich den Nachteil manchmal zu wenig frische Luft zu bekommen. You cant always get wot you want…..

 

In den USA und Hawaii waren die Matratzen meist mit einer Plastikfolie überzogen, dann das Bettlaken drauf. Das ist bei den Temperaturen unerträglich. Einmal war die Matratzen-Plasiktüte eingerissen, ich entfernte sie „heimlich“ um sie bei der Weiterreise wieder drauf zu ziehen. Denn oft sind die Regeln in Hostels ohne Ausnahme, nicht verhandelbar.

Allerdings bin ich deutlich flexibler geworden. Schließlich habe ich auch zwei Mal im Twingo auf der Rückbank geschlafen und vor einigen Tagen im Bus quer auf 2 Sitzen mit schlechter AC, wie sie bisher in keinem Hostel war.

Daher sei hier gleich gesagt in Australien wo der „Premier Motor Service“ mit dem Greyhound, der hier ebenfalls fährt, qualitiv gleich sein soll, sollte man einen genauen Preis Qualtitätscheck vornehmen.

Mit Greyhound fuhr ich bisher nicht, hörte jedoch ,dort gibt es wifi, wie die Qualität insgesamt ist, dazu habe ich keinen Vergleich.

Immer wieder geht das Gerücht es gäbe Bettwanzen hier oder dort. Das kann ich nicht bestätigen. Bei meiner „Prinzessin auf der Erbse Mentaltität“ hätte ich das gemerkt.

Die besten Hostels hatte ich in Toronto, Melbourne, Neukaledonien am Reef und Sydney, was Ausstattung und Sauberkeit anging.

Lustige Unterkünfte waren in Quebec, das Meave, Tasmanien das Pickled Frog, in Gaspe, Name eines Fisches, ach ja, das Merluche,

interessant an der Westküste USA, an einem Leuchtturm,

der Renner, die Fales in Samoa und die Bungalows auf Vanuatu.

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Sauberkeit vor allem im Badezimmer.

Manchmal habe ich das Gefühl Travelende verlieren mehr Haare als Sesshafte!

In jedem noch so sauberen Hostel liegen doch immer wieder Haare in Waschbecken oder Dusche!

Insgesamt haben nahezu alle Hostels ein recht hohes Niveau an Sauberkeit.

Oft sind die Räumlichkeiten nicht die Neuesten und wirken daher etwas „angeranzt“.

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Buchen der Unterkünfte

5 Monate hab ich fast alles kurzfristig und spontan gebucht. Meist übers Internet die website der Häuser aufgerufen. Mit Hostelbooking oder anderen Anbietern habe ich selten gebucht, da die Vacanzen oft nicht richtig angezeigt werden. Manchmal haben auch im Hostel helfende Mitarbeiterinnen eine Buchung für mich gemacht, denn die kennen den Markt und wissen wo es gut ist.

Von meinem Glück bei Freunden oder auch fremden gastfreundlichen Menschen Unterkunft zu bekommen habe ich schon in den entsprechenden Blogseiten berichtet. Sowas geht auch über das Internet und heißt Couchsurfen. Dort habe ich mich auch angemeldet es aber bisher nicht genutzt. Werde ich bei Gelegenheit einmal angehen.

Nach meiner Armfraktur habe ich entweder ein bodennahes Bett finden können, oder es hat mir eine ihres überlassen, hier nochmal danke dafür. Buchen kann man sowas nicht.

In USA bekam ich einmal  in St. Luis Obispo, an der Westküste keine Unterkunft und musste eine längere Strecke mit dem Auto fahren. Daran habe ich gelernt auf die Feiertage zu achten.

In Australien ist in der zweiten Hälfte meines Aufenthaltes grad Ferienzeit und es wird dringend geraten vorab zu buchen um etwas zu bekommen. Das mache ich dann mit Claire im Melbourne. Ist auch nicht schlecht, das ist dann schon ein etwas ruhigeres Reisen. Doch Veränderung kürzer oder länger oder andere Unterkunft wird dann schwieriger.

Es ist also schon immer wieder darauf zu achten ob in den Ländern Feiertage oder Ferien sind. Das kann die Unterkunftslage ungünstig verändern.

Flüge, buchte ich meist im Reisebüro. Die überschauen alles gut v. a. wenn es um Internationale Flüge geht. Zwischen den Inseln, das ging auch ganz spontan, Busse und Fähren, spontan am Schalter.

Wichtig waren Küchen:

Hab fast immer selbst gekocht. In Hostels ist das quasi Standard, da kochen sehr viele. Allerdings lässt die Ausstattung oft zu wünschen übrig. Küchen der Hostels sind sehr bis mittelmäßig sauber.

Küchen der Südsee Inseln eher weniger als mittelmäßig, um es vorsichtig auszudrücken. Da kann man nicht mit unseren Vorstellungen leben.

In der Südsee kochte ich in den Küchen der Unterkunftvermieter, wo auch für die anderen Gäste gekocht wurde.

Das war sehr spannend.

 

Töpfe und Pfannen, Kochutensilien in beiden Unterkunftsarten, nur sehr spärlich vorhanden. Oft angebrannte Töpfe oder Pfannen ect., die kaum brauchbar waren.

Einfaches kochen war angesagt.

Das ging ohnehin nicht anders, denn bei jedem Unterkunftswechsel muss man die Sachen schleppen oder zurücklassen.

Am besten war es Lokales zu kombinieren mit dem was ich kannte. Schon gleich zu Anfang lernte ich die Süßkartoffeln schätzen.

Roh und gekocht, ein einfaches, nicht leicht verderbliches nahrhaftes Lebensmittel, das mich bis hier her immer wieder gut genährt und erfreut hat. Staudensellerie, Nudeln, Reis, ab und an auch Mal Pilze. Alles preiswert.

Gurken in vielen Rezeptvarianten, sind kühlend und erfrischend, bei den hohen Temperaturen die ich bisher hatte bestens geeignet.

Fisch habe ich ungewöhnlich oft gegessen, denn er war frisch und preiswert. Und oft von Fischern der Region.

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Frühstück fast wie zu Hause. Hirse wenn es ging oder immer wieder auch Haferflocken, Trockenfrüchte, Nüsse, meist schwarzer Sesam, selten wenn der mir mal ausging, oft hab ich auch Hanfsamen gefunden, immer frische Früchte. Vor allem in der Südsee so gut und preiswert. Das war gigantisch!

Mango’s, Papaya, immer und immer wieder, wie werde ich dieses, reife super schmackhaften, meist sehr preiswerte Obst vermissen. Jeden Tag mindestens eine Papaya, die dort PouPou heißt, und Mangos vielerlei Sorten.

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In Australien wird all das Obst auch angebaut, ist aber weniger schmackhaft und auch im Preis wie in Deutschland. Außerdem wird hier mit Chemie gearbeitet wie in Europa. In Airliebeach hat mir ein junger Franzose seien Ausschlag gezeigt, den er bekommen hat bei der Mangoernte. Er will in Australien keine Mangos mehr essen. Ich hab dann keine mehr gekauft. Aber was soll man tun, organic gibt es hier überhaupt nicht.

Zweimal am Tag eine warme Mahlzeit, das war ausreichend.

Getrunken habe ich meist Wasser, warm und kalt. Hostels haben oft aufbereitetes heißes und kaltes Wasser.

Am Anfang der Reise hatte ich ständig Sorge ob ich genügend trinke, ob das Wasser o.k. ist, ob ich immer eine Toilette finde. Doch beides spielte sich rasch ein. Toiletten waren nahezu immer sauber, insbesondere auch die öffentlichen.

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Und oft war Natur nahe, dass war auch gut so.

Morgens grün Tee, Schwarztee, Pfefferminze Tee.

Wo immer es ging hab ich auch ökologische Produkte gekauft.

Was war gut:

Immer wieder neuen, meist netten, unterschiedlichen Leuten zu begegnen.

Das bedeutet, allein reisen heißt nicht allein sein. Auf der Reise bin ich ebenso, oft mehr in Kontakt als zu Hause. Allerdings sind die Kontakte völlig anderer Art. Was ich entbehre sind halt Gespräche die mehr in die Tiefe gehen. Was mir gefällt, Kontakte zu pflegen vom Beginn der Reise bis heute. Da haben sich inzwischen eine gute Kontakte entwickelt

Andere Kulturen, erstaunlich andere, kennen zu lernen. Samoa, Vanuatu, Neukaldonien.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkunden.

Sich dadurch selbst neu zu erfahren.

Sich immer mehr zu Hause zu fühlen in der Welt.

Jeden Tag neues zu lernen. Was ich gelernt habe ist, beharrlich zu bleiben. Denn oft, wie auch in Deutschland, sagen Leute nein auf Fragen oder Bitten, dann nicht abwenden und gehen sondern erstmal erstaunt schauen und bleiben. Und plötzlich geht es dann doch. Das hab ich immer wieder erlebt. Alle die du fragst seien kompetent und wissen alles aus ihrem Fachbereich. Nein, oft hilft hier mit anderen Reisenden sprechen oder mit Leute auf der Straße, im Cafe, im Bus ins Gespräch kommen.

Z.B. dass es in fast allen Städten, die ich bereiste, günstigere Bus- oder Fährtarife für Senioren gibt, hätte ich wohl von Busfahrern nie erfahren.

Wo kann man Geld holen mit der Visacard ohne eine Gebühr zu zahlen. Da sagt mir ein Bankmensch in Melbourne, thja wenn du kein Konto hier hast, dann haben wir dich! Doch ich versuche es nochmal hier oder dort am Automaten, und sieh da am 3. Schon bauche ich keine Gebühr zu entrichten. In der Regel hat es an allen Geldautomaten von ANZ ohne Gebühr Geld gegeben.

Es ist auch ein Hobby, wenn‘s nicht zu viel Mühe macht, den Banken nicht mehr u geben als unbedingt nötig. Solche Fehlinformationen gibt es recht häufig, schon gut immer Mal bei Zweifeln nochmal zu woanders zu Fragen. Aber natürlich, es sind überall Menschen und ab und an muss man Lehrgeld zahlen.

 

Natur -Schönheiten, Natur -Phänomene, Tierwelt zu sehen.

Die Hilfsbereitschaft und das Interesse der Menschen als ich mit dem Armgips reiste. Insbesondere als ich mich entschied die Hawaiinseln als Anhalterin zu erkunden, das war phänomenal.

Auf Hawaii habe ich meine Geschichte gut aufarbeiten können, denn wo immer ich erschien war großes Interesse an meiner Verletzung. Nicht immer ganz uneigennützig, denn meist erfuhr ich dann etwas von den Verletzungen der Fragenden.

Als Anhalterin wurde ich so rasch mitgenommen, so schnell hätte ich es mit dem Bus nie schaffen können. Ganz davon abgesehen, dass dieser nicht alle Stecken fuhr und stets völlig unterkühlt war um angeblich die Keime zu töten. Ich war regelmäßig durchgefroren obwohl ich immer mit Jacke unterwegs.

Einmal gab ein junger Mann der mich mitnahm, mir seine Telefonnummer, wenn ich seine Hilfe bräuchte, irgendwo wäre wo ich nicht wegkäme, soll ich ihn anrufen! Auf Kawai, einer Hawaiiinsel war das Trampen am einfachsten, keine 5 Minuten stand ich am Weg. Meist waren das nette Gespräche, mit sehr interessierte Menschen, auf den Fahrten. Einmal war es ein Pilot, der auch noch andere am Weg einlud, dann ein ehemaliger amerikanischer Offizier in einem großen, weißen Cabrio, dann eine ältere Dame, die mich noch bis zu einer Bushaltestelle fuhr, ein junger Mann der mich immer Anti nannte, was so viel heißt wie Tante u.s.w. und so weiter. Jede Fahrt war ein Abenteuer an Begegnungen. Ohne diesen Entschluss mich auf diese Weise zu bewegen, hätte ich vieles nicht sehen können.

Wenngleich ich mit den beiden Schwestern Sarah und Deema in meinem Femaledorm schon das große Los gezogen hatte, denn sie hatten ein Auto und nahmen mich oft mit. Wir sind noch in Kontakt und es ist durchaus möglich, dass ich die Beiden besuche am Ende meiner Reise.

 

Was war nicht so toll:

Mein Armbruch und das traumatisierende Erlebnis im Krankenhaus San Franzisko, da kann ich nur warnen.!!!! ”

Espirito Santo und Tanna zwei Vanuatuinseln, wo es einige unschöne Erlebnisse gab. Wg. des Leihwagens, oder den Traumpreisen bei Transporten mit dem sogn. Privattaxi. Ubergriffige Erfahrung auf der Insel Tanna.

Dort machte das Reisen wenig Spaß, ohne öffentliche Transportmittel. Schlecht sich als Frau alleine zu bewegen. Viele, viele übelriechende ja stinkende Männer auf Vanuatu.

Ob das zur Polynesien/ Melanesien Kultur gehört? Immerhin hatte ich auch dort Kontakt zu 3-4 oder 5 Männern wo das anders war. Respektlosigkeit gegenüber ausländischen Frauen oder auch gegenüber den eigenen?

Plastik Matratzenüberzüge in Kanada, USA, Hawaii waren grauenhaft bei der Hitze.

Schaumstoffmatratzen, weich wie Putzschwamm, auf Espirito Santo, Savaii, einer Samoainsel u.a.. Dort war ich jeweils eine Woche daher ist es mir sehr präsent.

 

Ökologisches Bewusstsein in der Welt ist quasi nur im Ansatz vorhanden. Hie und da wird der Versuch der Mülltrennung halbherzig unternommen.

In allen warmen Ländern lassen AutofahrerInnen den Motor laufen wenn das Auto steht. Sie möchten in ein kühles Auto einsteigen. BusfahrerInnen ebenso. Dort wo nicht geheizt werden muss, dort muss gekühlt werden, der Effekt dürfte für das Weltklima der gleiche sein?! Alles was Kühle produziert, gibt doch auch Wärme ab, das wird doch das Klima ebenfalls beeinflussen.

Ich weiß zu wenig darüber um die Folgen einzuschätzen. Jedenfalls sah ich nur in wenigen Ländern Solarenergienutzung. Diese Technologie ist in Europa öfter zu sehen als in den wirklich sonnigen, warmen Ländern

Fortbewegung:

selbstverständlich ein wesentlicher Aspekt auf Reisen

Flieger, schnell, gut, ökologisch leider weniger

Bus, große z.b. Greyhound, Premiere Road Couches, (Australien), Amtrak ( Kanada und USA)

Super gut, kannst du eine Strecke buchen und an Orten wo du bleiben willst pausieren.

In den Städten, U-bahn, Tram, Stadtbusse. Oft gibt es Bereiche die kostenlos sind.

In fast allen großen Städten gab es einen günstigen Seniorentarif ab 60 oder so. Die Bußfahrer kann man fragen ohne Frage weisen sie nicht daraufhin. In den großen Städten Australiens und in Auckland gibt es eine Fahrkarte auf die man einen Betrag buchen kann, dann braucht man nur beim ein uns aussteigen zu „taben“.

Das ist natürlich für junge Leute uninteressant. Da ist der Studententarif wichtig, den es ebenfalls gibt.

Touren-Busse, meist für Gruppen um 16-20 Leuten, das waren recht gute Erfahrungen. Außer der 12 tägigen Rundreise in den USA mit dem Anbieter „Intrepid“. Ganz schlechtes Preis/Leistungsverhältnis, das konnten die netten Reiseleiterinnen nicht wettmachen. Die Reise war in Deutschland gebucht bei Explorer-Fernreisen, Ansprechpartner sind aber wohl in Australien. Komische Sache!!!

Auto mieten, ich habe es genossen, Alles Gepäck im Auto  und alles selbst erkunden, nur was für Leute die alleine sein können und nicht allzuviel Angst haben. Zweimal hab ich im Twingo geschlafen mit offenem Kofferraum, denn ohne frische Luft geht es nicht .

Zug fahren, eine sehr angenehme Reisemöglichkeit, leider kam ich bisher wenig dazu. Städte hab ich gern auch zu Fuß erkundet, das ist jedoch zeitaufwendig und bei der Hitze nicht unbedingt zu empfehlen. Da ich immer wieder Wanderungen unternommen habe, in der Gruppe und auch alleine, kam die Fortbewegung zu Fuß nicht zu kurz. Was mir wirklich fehlt ist das Joggen und ganz besonders Yoga.

Hurra, in Noosa an der Sunshineküste gab es ein Iyengar Yoga Studio. Nach 4 Monaten endlich wieder Yoga. Das war große Klasse und mit meinem Arm gingen fast alle Übungen und auch der Kopfstand.

 

Koffer & Rucksack von Osprey:

Ein großes Lob all denen, die an der Reißverschlusserfindung mitgearbeitet haben, alles hat bisher gehalten, scheint eine super Qualität zu sein.

Ich kann den Rollkoffer auch tragen. Wenn es mal sein muss, bisher musste es noch nicht. Erstaunlicher Weise!

Inzwischen nutze ich diesen Raum auch für Klamotten, würde also schwierig wenn’s nötig würde den auf den Rücken zu nehmen.

Hab außer einer Bluse und einem T-Shirt für eines der Enkelkinder nichts gekauft.

Immer wieder schleppe ich Öl und Essig und Senf, Sojasauce mit mir rum. Beschwerlich!

Brot z.b. Knäckebrot, damit ich für den Notfall was hab. Hängt mir aber schon sonst wo raus

Es wird und wird nicht leichter mit dem Gepäck. Das nervt mich ein bisschen.

Am Flughafen lassen musste ich meine beiden guten Messer. Schweizer Messer in Hawai , das hab ich dann ins Hostel nach Kawai senden lassen, war aber nach einer Woche nicht dort. Dann bat ich eine deutsche Mitarbeiterin dort, sie war aus Koblenz, das Messer doch mitzunehmen. Doch bisher hat sie sich nicht bei mir gemeldet, sie hat meine Kontaktdaten, ich ihre jedoch nicht. Mein gutes Kochmesser musste ich schweren Herzens in Samoa lassen. Eine Frau auf dem Flughafen wollte mir helfen und es mir irgendwohin senden, doch ich wusste nicht in welches Hostel und hatte auch kein Geld mehr für die Post. Hoffentlich hat sie Freude dran. Das fehlt mir richtig.

 

Inzwischen hatte ich eines gekauft, das habe ich einem Hostel gelassen im Tausch gegen ein besseres. sorry!

Musste sein. In Hostels ist ohnehin immer ein Sammelsurium.

Badeanzug, der gute, blieb in Las Vegas.

 

Was löst sich auf:

T-Shirt‘s werden immer weiter, manche haben Löscher bekommen.

Meine blaue Leinenbluse ist am Ärmel ausgerissen, kann ich erst in Asien nähen lassen.

Meine orangefarbenen Schuhe für 1 € vom Dienstagladen, musste ich kleben lassen für 28 $ in Melbourne. Besser als neue kaufen, wo man nicht weiß was man hat.

Meine weißen Blusen sind leider, leider nicht mehr weiß. Eine weitere Shorts sollte ich haben, doch auf Neuseeland brauche ich evtl. nur eine.

Schuhe die ich mitnahm, Sandalen, Mokasins, Wanderhalbschuhe und die Flipflops für inhouse, das ist voll o.k..

Was ist mit meinen Haaren? Zweimal hab ich es verpasst, als ich FrisörInnen begegnete, diese schneiden zu lassen. Sieht so aus lasse ich die erst mal wachsen. Föhnen?! Das ist seit meinem Armbruch passe‘. Bei diesen Temperaturen, da soll mich der Blitz beim……. Treffen wenn ich den Föhn anfasse. Wenn ich mich so umgeschaut hab ist es ziemlich egal in der Welt wie die Frisur ist. Außer wenn man ins Büro geht.

Klamotten waschen war kein Problem, doch öfter mussten die Sachen auch in den Trockner, das hat ihnen sicher nicht gut getan.

Was man haben sollte!

Es ist recht gut eine mittelgroße Plastikdose zu haben, für weiche Lebensmittel oder solche, die nicht gedrückt werden sollen, Pfirsiche, Käse, Butter ect..

Ein gutes Messer ist super wichtig, man benötigt es zu vielen Gelegenheiten.

Coolboxen sind der Renner in Hostels, die gibt‘s auch bei Aldi mit Aufdruck, jedenfalls in Australien! Wird von jungen Leuten gerne genommen und mitgeschleppt.

Stofftasche, für Nudeln, Reis oder Gewürze, die dann in den Küchen ein separates Fach bekommen, ist wirklich praktisch.

Heftpflaster, Hansaplast ist unersetzlich, eines der wichtigsten Sachen, braucht man immer wieder. Beschriften von Tüten z.B. Heilkräutern, die der Zoll in Neuseeland genau betrachtet hat, Kleben von Plastiktüten oder Stoffsäckchen, wenn es not tut auch Mal für einen Kotflügel der sich gelockert hat!

Hab ich was vergessen, garantiert !!!!

 

Ja , die wifi Situation in den Hostels:

free wifi, das heißt meistens an einer bestimmten Stelle, in der Lobby, neben der Bar, neben der Disco, auf jeden Fall ist es nie einfach dort am PC zu arbeiten oder zu telefonieren.

 

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Tasmanien- exotische Tierwelten, vielfältige Naturwelten, überraschendes Museum

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Tasmanien

Nach stundenlanger Sitzung im Reisebüro ist es geschafft, die Wochen Australien sind geplant und gebucht.

Zuerst nach Tasmanien für eine knappe Woche. Eine Rundreise mit einer Gruppe, da kann ich in der kurzen Zeit am meisten sehen.

Hobart, eine mittlere Kleinstadt an einem Naturhafen, ist die Hauptstadt. Das Hostel heißt „Pickled Frog“ und sieht auch so aus. Die 70ger Jahre lassen grüßen. Witzig, noch bunter als ich es vor einem Jahr in Calgary erlebt hatte.

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Bei schönstem Sonnenschein gehe ich zum Sonntags-Bauernmarkt. Die Tassi-Bauern und Produzenten präsentieren ihre feinen Produkte, die Preise sind noch um einiges höher als in Melbourne. Kokosnussyogurt 200ml 9,00$ das sind ca. 6,38€, Ziegenkäse nur150g zu diesem Preis. Dennoch der Markt ist reizvoll, es spielen zwei junge Frauen einige Stücke Klassisches auf ihren Cellos, ein Gitarrist unterhält mit Country und sanftem Rock.

Es gibt jede Menge Fressbuden. Nein, nein so kann man die wirklich nicht nennen. Denn dort sind tasmanische Spezialitäten im Angebot dazu gehören frische Austern mit Riesling aus Südaustralien, den übrigens Deutsche hier anbauen; die Spezialität Tassi‘s Scallops, eine Muschelart an die ich mich noch nicht rantraue, Lachs, Rindfleisch. Känguru und Krokodilfleisch wird hier nicht angeboten, das kommt später auf den Tisch in Ostaustralien.

Am nächsten Tag beginnt die Tour. Wir fahren in den Naturpark der Westküste.

 

 Eine 10 km Wanderung zum Montezumawasserfall ist angesagt. Ich freue mich riesig, endlich Mal wieder etwas länger auf den Beinen.

Montezuma läßt sich nicht hochladen!

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Stopp und wieder eine Wanderung beim Lake St. Claire einem Naturschutzgebiet mit einem für Tasmanien typischen alten Regenwald. Wir sehen ein Stachelschwein, auf dem Weg ein Wallaby, am Abend soll hier an einer Stelle ein Platypus zu sehen sein. Doch dafür ist es noch viel zu früh.

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 Weitere Stopps mit landschaftlich schönen Ausblicken und immer mit längerem Laufen kommen hinzu. Chris unser Guide ist ein Sport-, Natur- und Menschenfreund. Seine zugewandte, freundliche Art ist für alle motivierend, lässt aber auch ausreichend Freiraum. Für jeden Wunsch hat er ein offenes Ohr. Der Clou; als er nach Musikwünschen fragt wage ich meinen Wunsch nach der neuen CD der Rolling Stones auszusprechen und denke da muss er passen. Nein muss er nicht, zwei Minuten später höre ich zu meiner besonderen Freude die Neue Blues & Lownsome, ich kann es nicht fassen und genieße diese Fahrt, es ist eine Wucht. Später hebe ich den Daumen und sage danke, das war Spitze. Er verweist auf einen Gast, der diese Aufnahmen auf einem USB Stick hatte.

Am Abend gehen wir in die Bar gegenüber, eigentlich sind nur wenige Häuser dort in Tullah, Es verwundert das es dort eine Bar gibt, die Außen recht spröde wirkt, wer wird die überhaupt aufsuchen. Doch meine Bedenken verfliegen sofort als wir den Gastraum betreten und herzlich begrüßt werden. Sie singen einen Tassi_Song für uns und wir müssen uns unbedingt ins Gästebuch eintragen mit unserem Herkunftsland.

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Der nächste Tag bringt uns die große Wanderung zum Cradle Mountain, der von zwei Seen umgeben ist, landschaftlich ein Kleinod, zu erwandern eine Herausforderung. Zumindest für mich, steile Passagen, die nur zu erklimmen sind an einem Seil. Juchu, ich hab‘s geschafft dorthinauf mit zu wandern. Leider alles in Wolken! So ist Natur, wenn man sie braucht ist sie nicht da!

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Bewunderung für meine Fitness, befremdet mich immer etwas, ich nehm‘s mit Gelassenheit.

Wir laufen zu einer riiiiesigen Düne, die sich bis 6 Km. weit ins Land erstreckt, klettern hinauf, sie ist recht hoch, von oben ein weiter Blick bis zum Meer. Der Riesenspaß – mit Anlauf in den steilen, sandigen Hang springen.

 

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 Dann geht es weiter nach Lancenton der zweitgrößten Stadt Tasmaniens, nachdem wir durch eine wunderschöne Kulturlandschaft gefahren sind. Dort mache ich mit Jo-Anne eine Wanderung zu einer Flussschlucht sehr früh am Morgen, nah bei der Stadt, wo wir auch eine alte Mühle entdecken.

Weiter geht es an der Ostküste vorbei nach Binoche. Ein kleiner, schmucker Ort, mit einem Hügel, der einen weiten Blick auf das Meer freigibt und als Walbeobachtungspunkt bezeichnet wird. Alleine mache ich einen Spaziergang dorthin, Sonne und ein steifer Wind begleiten mich, ein phantastischer Blick übers weite, blaue, weißschäumende Meer belohnen mich.

 

 

Die Spezialität Tasmaniens, die Jakobsmuscheln, die schon erwähnten Scallops, sehe ich hier im Markt wieder. Auf Tassi backen sie  die in einen “Pie”, eien amerikanische Tarte, mit einer Currysauce. Ist eine sehr leckere Sache, dieser Pie mit 3 oder 4 Muscheln drin. Da ich gerne selbst koche wollte ich auch das mal ausprobieren. Ich befrage einige Leute, unseren Guide, die Verkäuferin an der Fischtheke, die wiederum den Kollegen zu rate zieht, nach möglichen Zubereitungsweisen. Nehme zunächst mal 200g davon und bereite eine köstliche Mahlzeit damit. Es war um einiges besser als der Pie. Ob ich die nochmal finde, das wär fein.

Am Abend gehen wir gemeinsam zum Pinguin beobachten, Hier sollen die kleinen Pinguine in großer Zahl, nach Einbruch der Dämmerung an Land kommen.

Da ist Geduld gefordert. Jetzt ist es fast dunkel, doch nichts geschieht. Da will sich die Gruppe auf den Weg nach Hause machen. Ich bleibe, unser neuer Guide, leider mussten wir nach 3 Tagen auf Chris verzichten, gibt mir seine Rotlichtlampe damit kann ich weiter beobachten.

Drei der poussierlichen Tiere hatten wir zwischen den großen Steinen gesichtet, und die kamen ganz vorsichtig aus ihrem Versteck hervor und lugten nach beiden Seiten. Dann wieder zurück, wieder vor, zurück, vor.

Leider lassen sich die Pinguinfotos nicht hochladen! Sorry!

So ging da ne ganze Weile, es wurde dunkler, ich wollte schon abziehen, als ich beobachte wie diese drei immer aufgeregter den Kopf zum Meer hinwenden. Und dann plötzlich sehe ich sie, vom Meer herauf watscheln, 4,5 7, 10, immer mehr kommen hinter einander aus dem Wasser auf die riesigen Steine um sich zu erzählen, so scheint es, und um dann später im niedrigen Gebüsch ihren Schlafplatz zu finden. Mit dem Rotlicht kann ich diese, sicher 20-25 Pinguine, lange beobachten. An den Stein geschmiegt liege ich fast neben ihnen, sie können mich nicht wahrnehmen, gemein was!?

Aber irgendwas merken sie doch, sie wirken unruhig, einige machen sich auf den Weg ins Gebüsch. Ohje, da muss ich auch entlang um zum Hostel zu kommen. Da schleiche ich mich davon, vorsichtig steige ich über einige hinweg, die es sich tatsächlich unter den kleinen Büschen gleich neben dem Pfad, gemütlich gemacht haben.

Überglücklich über dieses Erlebnis gehe ich im Dunkeln zum Hostel, dort begegne ich dem Guide, der sofort sagt, du hast sie gesehen, nicht wahr?

Er sah es mir an. Ja, das freut mich meint er. Jo Anne, die habe ich vermisst, mit ihrer tollen Kamera. Ich hätte leuchten können und sie die Foto’s machen. Denn mit Beidem war ich doch etwas überfordert.

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Der kommende Tag beschenkt uns wieder mit strahlender Sonnenschein. Wir fahren zu einem Tierpark der verletzte oder aufgefundene, junge Tiere aufnimmt und deren Fortpflanzung ermöglicht. Hier ist es auch möglich die besondere Spezies von Tasmanien, den tasmanischen Teufel zu sehen. Er ist nur auf Tasmanien heimisch und hat schon ganz aussergewöhnliche Verhaltensweisen. Wenn es ums Fressen geht macht der Tassi-Teufel vor nichts halt. Geschwister streiten sich um jeden Bissen. Die weiblichen Tiere zeigen dem männlichen Tassi-Teufel durch beißen ins Hinterteil, dass sie es nicht mögen oder grad nicht paarungsbereit sind. Daher haben ältere männliche Tiere oft schwere Narben am Hinterteil. Es sind sehr scheue Tiere, denen man kaum auf die Spur kommt. Es sei denn man trägt stundenlang Aasfleisch mit sich herum. Das lieben sie und riechen es kilometerweit, je nach Alter des Aases. Also viel Spaß dabei, wer den Geruch um sich mag kann es versuchen.

Wir sehen Wombats, die ebenfalls auf der Insel zu Hause sind. Sie sind Schweinen sehr ähnlich graben sich aber in die Erde ein, sie kacken quasi kleine Würfel. Wombat-Poo, sieht man häufiger in der Natur rumliegen. Am Cradle Mountain gab es einen Wanderweg der Wombat-Poo genannt ist. Man kann sich denken warum.

Kängurus hüpfen hier zutraulich auf dich zu und freuen sich auf Futter das dort gekauft werden kann. Für die Tassi-Teufel gibt es das nicht, diese sind nicht zu zähmen. Außerdem sehen wir die schönen weißen Pfauen, schwarze Schwäne, es gibt auf Tassi nur diese, viele Vogelarten und die kleinen Kängurus, die Wallabys.

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Danach geht’s weiter an der pitoresken Küsten entlang zur Wineglassbay, wo wir einen längeren Spaziergang zu einem Aussichtspunkt machen um eben diese Weinglasform zu sehen. Auch der Weg hinauf auf den Hügel gibt viele schöne Blicke in die Landschaft frei.

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Dann besuchen wir noch den Honeymoon Strand, was fast alle belustigt. Nur ein junges Paar, das vor einem Tag neu dazu kam, nimmt diesen Besuch sehr ernst. Wir erfahren dann warum: die Beiden sind tatsächlich auf Hochzeitsreise. Er ist ein Schafbauer, der seine Farm im Inland auf Australien hat und die Beiden können nur für ein paar Tage weg vom Betrieb. Wir gratulieren, doch unser neuer Guide hat für solche Feierlichkeiten offensichtlich wenig Sinn, daher fällt das Ganze etwas trocken aus.

Zurück in Hobart treffen wir uns am Abend nochmal mit Chris. Als er „den Stab“ an seinen Kollegen weitergab hatte er gedroht, wenn wir nicht kämen, dann müsste er weinen. So sitzen wir nun zusammen in einem Pub inmitten der Leute aus Hobart. Das ist eine echte Basiskneipe, die es an Gemütlichkeit und Lautstärke mit unseren Kneipen aufnehmen kann. Ich esse eine Kartoffelsuppe und die ist frisch gemacht, lecker, ohne Bockwurst.

Bald geht es ans Abschiednehmen, es waren so schön Tage auf Tasmanien.

Marrria und ich sind wieder im „pickled frog“ . Maria mit 3 r, denn sie kommt aus Mexiko.

Wir treffen uns am nächsten Morgen gehen zum Markt und unbedingt, so sagt sie, zum Mona -Museum.

Das alleine ist schon die Reise nach Tasmanien wert. Das Museum von außen völlig unscheinbar hat die außergewöhnlichste Innenarchitektur die ich je sah. Foto’s können diesen Bau kaum nachvollziehbar zeigen. Ausstellungen lassen sich ohnehin schwer beschreiben die Exponate sprechen für sich.

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Abschied von Tassi, Abschied von Hobart  Abschied von den Mädels und Reisekameraden und Chris dem besten Guide der Welt! Es war eine schöne Zeit. Everybody a Merry Christmas

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Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Mona Monkos
Münstereifeler Straße 30
53359 Rheinbach, Deutschland

Kontakt:

Telefon: 0049 02226 168988
E-Mail: naturheilpraxis.monkos@googlemail.com

Quelle: https://www.e-recht24.de

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Angabe der Quelle (nur für diesen Absatz): Flegl Rechtsanwälte GmbH